Wunderkommunikation Forum

Thema: fehlende Erfahrung  (Gelesen 18125 mal)

Offline Otmar

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #30 am: 20. April, 2013 13:14:27 »
Mein Beitrag am Freitag war wohl ziemlich mißverständlich formuliert, drückte offensichtlich an Knöpfen, die man nicht drücken sollte ….
Das kommt (bei mir) davon, daß ich unbedingt was zum Thema schreiben wollte, aber eigentlich keine Zeit hatte und einen Bürotermin im Nacken.

Ausgegangen bin ich von der Lebensweisheit:
Wenn ein Kleinkind etwas will, beklagt es, daß es das nicht hat.
Wenn ein Erwachsener was will, tut er was dafür.

Ich wollte natürlich niemand Speziellem mit einem Kleinkind vergleichen, sondern allgemein das Beklagen von zuwenig Erfahrungen.
Ich wollte darauf aufmerksam machen, dass „zuwenig Erfahrungen“ an uns liegt ! Nämlich daran, daß wir die Vergebung, die Rechtgesinntheit noch zu wenig wollen.
Die einzig sinnvolle Reaktion auf das Gefühl „ich spüre zuwenig kursbestätigende Erfahrungen“ ist, in sich zu gehen und an der Geistesänderung zu arbeiten.

Noch ein Gedanke allgemein zum Schreiben im Forum:
Wenn der vorherrschende Geist dabei ist, von anderen lernen zu wollen und andere unterstützen zu wollen, einfach kommunizieren zu wollen, dann funktioniert das am Besten, wenn wir die Beiträge wohlwollend lesen und „Unrat vorbeischwimmen lassen“, wie der alte Käser sagt, denn der „Unrat“ oder die Aufbauschung zum „Unrat“ könnte auch von uns stammen (siehe „Ohr übersetzt“ und „Auge reproduziert“).
Wenn das jetzt zu schulmeisterlich wir, BITTE wohlwollend überlesen !

PS: Habe nun noch Hannes letzten Beitrag gelesen und lasse das Wort „Verstopfungspatient“ an mir vorbeischwimmen ....   :smile:

Offline Hannes

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #31 am: 20. April, 2013 13:25:40 »
Geil!

Danke, lieber Otmar!

Ich hau den Unrat gern mit Schwung aus der Wanne, das klingt dann so, wies klingt. "Pflatsch!"
Und es hält die Diskussion in Schwung.

Gruß vom Hannes

Offline Sissyy

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #32 am: 20. April, 2013 13:34:15 »
Und da schließt sich meine nächste Frage an:

Was ist so toll am "Wollen", was ist untoll am "Wünschen"? Der Wunsch ist für mich ein freundlicher Verwandter dessen, was ich Wollen nenne. Mit einem Wunsch gehe ich völlig spielerisch um, voller Freude - und mit hoher Wahrscheinlichkeit geht er in Erfüllung.
Wenn ich etwas will, geht die Freude rasch verloren.
Wenn ich etwas unbedingt will, hocke ich wie ein Verstopfungspatient mit hochrotem Kopf auf dem Örtchen und riskiere, dass mir eine Ader platzt und ich mit einem Schlaganfall vom Topf kippe.


Lieber Hannes.

Dies ist wohl gerade mein Thema.
Wenn ich Wünsche (egal welche Hierarchie) habe, dann gehe ich meist in die Stille und lege meine Wünsche auf den Altar Gottes. Es macht vieles leichter und mir platzt nicht der Kopf.
So hilft mir das abgeben, vergeben in den Frieden zu kommen. In letzter Zeit bekomme ich dadurch Intuitionen welche Wünsche ich wirklich habe und das kommt aus meinem friedlichen Geist.
Das Mangelgefühl vergeht und die Angst vor Schlaganfall auch.

Bis zum nächsten Wunsch grüß ich dich Sissy

Offline Erika

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #33 am: 20. April, 2013 14:17:47 »
Und da schließt sich meine nächste Frage an:

Was ist so toll am "Wollen", was ist untoll am "Wünschen"? Der Wunsch ist für mich ein freundlicher Verwandter dessen, was ich Wollen nenne. Mit einem Wunsch gehe ich völlig spielerisch um, voller Freude - und mit hoher Wahrscheinlichkeit geht er in Erfüllung.
Wenn ich etwas will, geht die Freude rasch verloren.
Wenn ich etwas unbedingt will, hocke ich wie ein Verstopfungspatient mit hochrotem Kopf auf dem Örtchen und riskiere, dass mir eine Ader platzt und ich mit einem Schlaganfall vom Topf kippe.



Zitat von: kurs
Der freie Wille muss zur Freiheit führen. Urteilen nimmt immer gefangen, weil es Segmente der Wirklichkeit nach der instabilen Maßgabe von Wünschen trennt. Wünsche sind keine Tatsachen. Wünschen besagt, dass Wollen nicht ausreicht. Doch niemand, der in seinem rechtgesinnten Geist ist, glaubt, dass das, was er wünscht, so wirklich ist wie das, was er will. Anstatt zu sagen: "Trachte zuerst nach dem Reich GOTTES", sage: »Wolle zuerst das Reich GOTTES«, denn damit sagst du: "Ich erkenne, wer ich bin, und ich nehme mein eigenes Erbe an."(T-3.VI.11:3-8)

In dieser Kursstelle drückt sich übrigens auch sehr schön aus, warum die Wunschbücher nur "bedingt" funktionieren.
Der Kurs hat sehr viel mit dem Wollen zu tun. In den Worterklärungen am Anfang wird auch kurz auf das Übersetzungsproblem "wish/will" vom Englischen ins Deutsche hingewiesen.
Das "richtige" Wollen verbindet uns wieder mit GOTT.
Und GOTTES Wille für uns ist nun mal vollkommenes Glück.
Eine Zeitlang habe ich mit diesem Zitat herumgebastelt und überlegt, ob es nun GOTTES Wille ist, der mich glücklich macht, oder ob das Zitat so zu verstehen ist, dass GOTT wirklich mein vollkommenes Glück will.
Ist der Unterschied erkennbar? Wenn ich davon ausgehe, dass es "nur" der Wille GOTTES ist, der mich glücklich machen soll, stecke ich weiter in dem Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen, die mich aber glücklich machen sollten, weil es ja GOTTES Wille ist.
Das hört sich gruselig verworren an, aber genau dieses Denken führt geradewegs in die Opferhaltung oder den Fatalismus hinein, der eben nicht gemeint ist.
GOTTES Wille für mich ist vollkommenes Glück
GOTT will tatsächlich, wirklich und wahrhaftig, dass ich vollkommen glücklich bin! Denn das ist mein Normalzustand, besser: unser Normalzustand.
Fragt sich, wie ich diesen Normalzustand in dieser Welt jemals erreichen können sollte. Das kann doch nicht sein, weil mir ja schließlich andauernd irgendwelche "Dinge" in die Quere kommen, die ich anders haben möchte.
Und dann bin ich bei den Wünschen gelandet. Ich möchte die Dinge anders haben. Ich wünsche mir dies als Ersatz für das und bin der Überzeugung, dass ich eine Ahnung habe, was gut für mich ist.
Es ist ein ziemlicher Lernprozess, aus dem scheinbaren Paradoxon herauszufinden, aber es ist machbar.
Zitat von: Kurs
Es liegt keine Anstrengung darin, GOTTES WILLEN zu tun, sobald du begreifst, dass es auch dein eigener ist. (T-2.VI.6:4)

Nun kommt sicherlich wieder der Einwand, dass das Leben, so wie ich es jetzt führe, ganz sicherlich nicht mein eigener Wille sein kann!
Und wenn doch?
Wie war das noch mit der Projektion? Und wie verhält sich das mit der Wirklichen Welt? Die Wirkliche Welt spiegelt die Gesetze GOTTES wider.
Zitat von: Kurs
Angst ist stets ein Zeichen von Anstrengung, der immer dann entsteht, wenn das, was du willst, mit dem in Konflikt steht, was du tust. Diese Situation entsteht auf zweierlei Arten: Erstens kannst du beschließen, miteinander in Konflikt stehende Dinge zu tun, entweder gleichzeitig oder nacheinander. Das führt zu einem konflikthaften Verhalten, das für dich unerträglich ist, weil jener Teil des Geistes, der etwas anderes tun will, entrüstet ist. Zweitens kannst du dich so verhalten, wie du glaubst es tun zu müssen, ohne es aber voll und ganz zu wollen. Das erzeugt ein beständiges Verhalten, bringt aber große Anstrengung mit sich. In beiden Fällen sind Denken und Handeln nicht in Einklang miteinander, was eine Situation zur Folge hat, in der du etwas tust, das du nicht wirklich willst. Das löst ein Gefühl von Zwang aus, welches gewöhnlich Wut erzeugt, und darauf folgt mit einiger Wahrscheinlichkeit Projektion. Jedesmal, wenn Angst da ist, liegt es daran, dass du dich nicht entschieden hast. Dein Geist ist deswegen gespalten, und es ist unvermeidlich, dass dein Verhalten sprunghaft wird. Eine Berichtigung auf der Verhaltensebene kann den Irrtum von der ersten Art zur zweiten verschieben, wird aber die Angst nicht auslöschen. (T-2.VI.5)
Alles Denken bringt Form auf irgendeiner Ebene hervor.   (T-2.VI.9:14)
Wenn also keine Anstrengung darin liegt, GOTTES Willen zu tun, dann müsste es sich völlig locker und leicht anfühlen, wenn mein Wille und der Wille GOTTES eins sind.
Miteinander in Konflikt stehende Dinge zu tun, ist für mich unerträglich, weil ein Teil meines Geistes entrüstet ist. Das entspricht dem Handeln wider besseren Wissens oder anderen Fühlens. Ich vergewaltige mich selber.
Und dann kann ich irgendwelchen Regeln folgen, denen ich zwar folgen zu müssen glaube, denen ich aber "unterbewusst" gar nicht wirklich folgen will. Und schon wieder liegt eine Selbstvergewaltigung vor.
Ganz offensichtlich muss ich mein unbewusstes Denken wohl ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen. Was denke ich mir da eigentlich zusammen in Bezug auf mein Handeln? Ist mir das überhaupt klar?
Weiß ich, was ich will? Wie fühlt es sich an, wenn kein Teil des Geistes entrüstet ist?
Eine Frage, die zu beantworten sich lohnt.
Wenn kein Teil des Geistes entrüstet ist, geht alles wie von selbst.
Wenn kein Teil des Geistes entrüstet ist, geht alles wie von SELBST.
Das HB-Männchen rüstet ab und wird zum HG-Männchen.  :biggrin:

herz Erika
 

Danke von:


Offline Hannes

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #34 am: 20. April, 2013 14:57:43 »
Danke, liebe Erika!

Die Lektionen 100 ff liebe ich. Sie sprechen aus, was ich in dem Moment gedacht habe bevor ich den Kurs auf gut Glück aus dem Schrank holte: "Ich will glücklich sein."

Danke von:


Offline Michael

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #35 am: 21. April, 2013 11:08:33 »
Danke Erika für Deinen erhellenden Beitrag. Im letzten Abschnitt über Angst (Angst ist stets ein Zeichen von Anstrengung, ...) stellt sich bei mir spontan die Frage was ist mit der Angst die durch externe Ereignisse ausgelöst wird? Eine Angst, die nicht in Konflikt stehen kann, mit dem was ich tue, da ich ja nichts mache.

Abgesehen von externen Ereignissen ist der Abschnitt für mich verständlich, ich weiß oder fühle sogar das es so ist wie Du schreibst bzw. zitierst. Da ist allerdings noch ein Satz von Dir wenn der eine größere Bedeutung hat dann verstehe ich den Satz nicht. 
Zitat
Ganz offensichtlich muss ich mein unbewusstes Denken wohl ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen
. Das habe ich mir schon oft gewünscht. Wie mache ich das?

In diesem Thread wurde auch über Lichtreflexionen gesprochen, da ich noch keine solche Erfahrung gemacht habe. In der Q&A Sektion von der ACIM Foundation fand ich jetzt in Frage 339 eine zufriedenstellende Antwort für mich und alle anderen die sich vielleicht auch Sorgen machten:
Zitat
...Light is a symbol; it is not a perceptual thing. Perceiving light outside you symbolizes the release of some of the darkness in your mind and allowing more of the light to come through. When the Course talks about the light in us, it is not talking about an electric light bulb, an aura, or anything that we actually perceive. Light traditionally has been a symbol used in spirituality to denote God, life, truth, etc. So A Course in Miracles uses that same imagery. Darkness refers to the darkness of guilt and of being separate from God; light refers to the undoing all of that, along with feeling God’s Presence and His love.

Happiness is peace in motion, Peace is happiness at rest.

Offline Otmar

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #36 am: 21. April, 2013 12:53:26 »
Eine Zeitlang habe ich mit diesem Zitat herumgebastelt und überlegt, ob es nun GOTTES Wille ist, der mich glücklich macht, oder ob das Zitat so zu verstehen ist, dass GOTT wirklich mein vollkommenes Glück will.
Ist der Unterschied erkennbar? Wenn ich davon ausgehe, dass es "nur" der Wille GOTTES ist, der mich glücklich machen soll, stecke ich weiter in dem Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen, die mich aber glücklich machen sollten, weil es ja GOTTES Wille ist.

Der Wille GOTTES macht mich glücklich, heißt, alles was wahr ist, alles was existiert, macht mich glücklich. 
„Nur“ der Wille GOTTES macht mich glücklich, heißt, alle anderen Dinge aber nicht. Und Du ergänzt: „die mich aber glücklich machen sollten, weil es ja GOTTES Wille ist“.
Wie können „andere Dinge“ GOTTES Wille sein ? Vielleicht liegt da der Trugschluß.

Wenn Du glaubst, da könnte auch was anderes sein, was anderes Dir passieren, zeigt das doch, daß Du noch in der winzigen Wahnidee hängst, da könnte Trennung geschehen sein.

In Abwandlung des Zitats „Es liegt keine Anstrengung darin, GOTTES WILLEN zu tun, sobald du begreifst, dass es auch dein eigener ist. (T-2.VI.6:4)“ kann man auch sagen:
Es liegt keine Anstrengung darin, GOTTES WILLEN zu tun, sobald wir begreifen, daß wir keinen anderen brauchen, weil alles andere nur Illusion ist, weil es nichts anderes gibt.
Und da sind wir wieder beim Schlüssel dazu für uns, bei der Vergebung. Vergebung heißt ja auch, ich brauche/will nichts als das, was IST.

Wenn ich mir das vergegenwärtige, wird mir wieder mal deutlich, wie weit das Betätigungsfeld für Vergebung ist und was es alles bringen kann ...

Und ich weiß voll und ganz, ich lass mich noch nicht voll auf GOTTES WILLEN ein. Und das bringt mir Kummer und Angst. Aber das ist tatsächlich eine Entscheidung von mir, "mein" "Wahn"-Wille ....

Danke von:


Offline Erika

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #37 am: 21. April, 2013 13:14:53 »
Im letzten Abschnitt über Angst (Angst ist stets ein Zeichen von Anstrengung, ...) stellt sich bei mir spontan die Frage was ist mit der Angst die durch externe Ereignisse ausgelöst wird? Eine Angst, die nicht in Konflikt stehen kann, mit dem was ich tue, da ich ja nichts mache.
Abgesehen von externen Ereignissen ist der Abschnitt für mich verständlich, ich weiß oder fühle sogar das es so ist wie Du schreibst bzw. zitierst. Da ist allerdings noch ein Satz von Dir wenn der eine größere Bedeutung hat dann verstehe ich den Satz nicht. 
Zitat
Ganz offensichtlich muss ich mein unbewusstes Denken wohl ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen
. Das habe ich mir schon oft gewünscht. Wie mache ich das?[/size]

Du hast begonnen, Dich mit dem theoretischen Hintergrund zu beschäftigen und die Übungen zu machen. Das heißt, dass Du schon "machst", was notwendig ist, um die Unbewusstheit hinter Dir zu lassen. Das Übungsbuch ist eine Geistesschulung, die Dich nun Schritt für Schritt anleitet, hinter die Angst zu sehen, was gleichbedeutend damit ist, dass Du das Licht wahrnehmen kannst, das in Wirklichkeit immer da ist, aber von der Angst verdeckt wird. Es ist nicht notwendig, mehr zu "machen", als täglich eine Lektion. Deine Willenserklärung, diese Übung so zu machen, wie sie gegeben wurde, genügt völlig. Es ist kein Problem, die Übungen nicht zu "verstehen". Es ist auch kein Problem, einmal eine Übungszeit zu vergessen oder den Leitgedanken auf einen Zettel zu schreiben, weil er partout nicht im Gedächtnis bleiben will. Probleme mit den Übungen kommen nur aus Deinen Überzeugungen - zum Beispiel, dass es nicht genügt, was die Übungen Dir vorgeben oder dass Du erst verstehen musst, bevor die Übung "richtig" gemacht ist.

Insofern ist es im Moment für Dich wahrscheinlich noch schwierig zu verstehen, was durch "externe Ereignisse" ausgelöste Angst in Wirklichkeit ist. Wenn Du verstehst, dass Du der Créateur de la peur bist, dann kann nichts mehr in der Welt Dich bedrohen, Dir Angst machen. Und darin liegt der Frieden GOTTES.

Das Bedürfnis zu verstehen und die Ungeduld verhalten sich übrigens umgekehrt proportional zu Erfahren und Erkennen. Das Wollen, von dem ich in meinem vorherigen Beitrag gesprochen habe, bedeutet nicht, dass ich mich hinstelle, mit dem Fuß aufstampfe und Forderungen äußere, wie das schon zitierte Kleinkind. Ich bin mir im Gegenteil vollkommen bewusst, warum ich aus dem gespaltenen Geist heraus, aus der Trennung, nicht schöpferisch sein kann, sondern nur das unbewusste Machen von Illusionen fortsetze.
Angst entsteht aus Unbewusstheit. Damit die Angst nicht mehr im Unbewussten wirken kann, schaue ich sie mir mit SEINER Hilfe und Unterstützung an und lerne, was die Angst ist.

herz Erika

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Offline Erika

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #38 am: 21. April, 2013 13:34:47 »
Der Wille GOTTES macht mich glücklich, heißt, alles was wahr ist, alles was existiert, macht mich glücklich. 
„Nur“ der Wille GOTTES macht mich glücklich, heißt, alle anderen Dinge aber nicht. Und Du ergänzt: „die mich aber glücklich machen sollten, weil es ja GOTTES Wille ist“.
Wie können „andere Dinge“ GOTTES Wille sein ? Vielleicht liegt da der Trugschluß.

Wo habe ich denn geschrieben, dass "andere Dinge" GOTTES Wille sein können?

herz Erika

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Offline Otmar

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #39 am: 21. April, 2013 14:58:13 »
Liebe Erika !

Deine Formulierung
... Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen
habe ich als "andere Dinge" interpretiert.
Ich gehe dabei natürlich von der Voraussetzung aus, dass Dinge, die nicht glücklich machen, nicht von Gott sein können ....

lg
Otmar


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Offline Erika

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #40 am: 21. April, 2013 15:04:20 »
Liebe Erika !

Deine Formulierung
... Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen
habe ich als "andere Dinge" interpretiert.
Ich gehe dabei natürlich von der Voraussetzung aus, dass Dinge, die nicht glücklich machen, nicht von Gott sein können ....

lg
Otmar

Vielleicht verschwindet das Missverständnis, wenn Du den darauf folgenden Satz als zugehörig mitliest:

Wenn ich davon ausgehe, dass es "nur" der Wille GOTTES ist, der mich glücklich machen soll, stecke ich weiter in dem Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen, die mich aber glücklich machen sollten, weil es ja GOTTES Wille ist.
Das hört sich gruselig verworren an, aber genau dieses Denken führt geradewegs in die Opferhaltung oder den Fatalismus hinein, der eben nicht gemeint ist.


 herz Erika

Danke von:


Offline Sissyy

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #41 am: 21. April, 2013 23:07:24 »
Liebe Erika !

Deine Formulierung
... Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen
habe ich als "andere Dinge" interpretiert.
Ich gehe dabei natürlich von der Voraussetzung aus, dass Dinge, die nicht glücklich machen, nicht von Gott sein können ....

lg
Otmar

Vielleicht verschwindet das Missverständnis, wenn Du den darauf folgenden Satz als zugehörig mitliest:

Wenn ich davon ausgehe, dass es "nur" der Wille GOTTES ist, der mich glücklich machen soll, stecke ich weiter in dem Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen, die mich aber glücklich machen sollten, weil es ja GOTTES Wille ist.
Das hört sich gruselig verworren an, aber genau dieses Denken führt geradewegs in die Opferhaltung oder den Fatalismus hinein, der eben nicht gemeint ist.


 herz Erika

Also die Opferhaltung ist es die wir suchen.....
Meine ganze Scheiße schmeiß ich in einen Ventilator und was passiert? Millionen von anderer Sch... passiert.
Der Wille Gottes ist die Sch....nicht zu sehen weil sie nicht da ist.
Vielleicht ein bißchen zu hart????

 herz Sissy


Offline Erika

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #42 am: 22. April, 2013 06:39:50 »
Liebe Erika !

Deine Formulierung
... Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen
habe ich als "andere Dinge" interpretiert.
Ich gehe dabei natürlich von der Voraussetzung aus, dass Dinge, die nicht glücklich machen, nicht von Gott sein können ....

lg
Otmar

Vielleicht verschwindet das Missverständnis, wenn Du den darauf folgenden Satz als zugehörig mitliest:

Wenn ich davon ausgehe, dass es "nur" der Wille GOTTES ist, der mich glücklich machen soll, stecke ich weiter in dem Dilemma, dass mir Dinge passieren, die mich nicht glücklich machen, die mich aber glücklich machen sollten, weil es ja GOTTES Wille ist.
Das hört sich gruselig verworren an, aber genau dieses Denken führt geradewegs in die Opferhaltung oder den Fatalismus hinein, der eben nicht gemeint ist.


 herz Erika

Also die Opferhaltung ist es die wir suchen.....
Meine ganze Scheiße schmeiß ich in einen Ventilator und was passiert? Millionen von anderer Sch... passiert.
Der Wille Gottes ist die Sch....nicht zu sehen weil sie nicht da ist.
Vielleicht ein bißchen zu hart????

 herz Sissy

 :biggrin:

Nein, wir suchen die Opferhaltung nicht, aber wir begeben uns in jene - häufiger, als wir ahnen. Das kann passieren, wenn wir "GOTTES Wille ist vollkommenes Glück für mich." so verstehen, dass alles, was wir wahrnehmen, GOTTES Wille für uns sein muss.

Und deshalb geht es in meinem Beitrag folgendermaßen weiter:

Zitat von: Erika
GOTTES Wille für mich ist vollkommenes Glück
GOTT will tatsächlich, wirklich und wahrhaftig, dass ich vollkommen glücklich bin! Denn das ist mein Normalzustand, besser: unser Normalzustand.
Solange noch etwas als "Sch…" bezeichnet wird, ist es nicht vollkommenes Glück.
Es hilft auch nichts, die "Sch…" nun umzutaufen, so wie es früher die Mönche am Freitag mit den Schweinen gemacht haben: "Dich Schwein, taufe ich auf den Namen Fisch."
Das funktioniert nicht, wie das in meinem Beitrag folgende Zitat ausführt, denn mit diesem Selbstbetrug werde ich nicht vollkommen glücklich sein.

Glücklichsein funktioniert nur in der Union mit dem HEILIGEN GEIST. Es lohnt sich, IHN zu fragen. Das fängt schon früh am Morgen an: Ich entscheide mich, welche Art von Tag ich haben will.

herz Erika

Danke von:


Offline Johannes

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #43 am: 22. April, 2013 09:58:15 »
Der Wille Gottes ist die Sch....nicht zu sehen weil sie nicht da ist.
Liebe Sissy,
wenn du anerkennst, dass alles, was sich Sch... anfühlt, nur ein Missverständnis deinerseits sein kann, dann bleibt nur mehr der WILLE GOTTES*) übrig.

 herz Johannes

*) Zum WILLEN GOTTES wird es noch einiges Erhellende in unserem Workshop Anfang Mai geben...wie du es dir gewünscht hast.

Danke von:


Offline Michael

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Re: fehlende Erfahrung
« Antwort #44 am: 22. April, 2013 10:38:22 »
Zitat
Weil Du mit dem Lernen und Üben aufgehört hast...
Diesen Satz von Johannes habe ich vorgestern gelesen und heute morgen begriffen.
Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Beteiligten bedanken. Dieses Forum ist eine Bereicherung für jeden Kursschüler. Bevor ich mich hier registrierte habe ich auf einem anderen EKIW - Forum gelesen. Dort gab es auch einige mit einem enormen theoretischen Wissen über den Kurs. Einer oder zwei von denen nutzten aber ihr theoretisches Wissen um andere ins Unrecht zu setzen. Heute morgen ist mir dann aufgegangen das die vermutlich auch aufgehört haben zu Üben.

Herzlichen Dank
Michael
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