Wunderkommunikation Forum

Thema: Hilfe durch Sieben kleine Worte  (Gelesen 2877 mal)

Offline Otmar

  • Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 302
Hilfe durch Sieben kleine Worte
« am: 17. Dezember, 2016 06:04:23 »
Ich lese oft ganz gerne, besonders zum Einschlafen, vom Kurs inspirierte Sekundärliteratur, die mit irgendwelchen Alltagsg'schichteln garniert sind.
Ein Beispiel, das ich jetzt gerade lese (und ich brauche wahrscheinlich 3 Monate dafür, weil ich immer nur 1 – 3 Seiten lese, um es dann im Bett wegzulegen, darüber zu sinnieren und dann einzuschlafen), ist „Sieben kleine Worte - Das einzige Gebet, das sie wirklich brauchen“ von Debra Landwehr Engle.

Das vorgeschlagene Gebet heißt: „Bitte heile meine auf Angst basierenden Gedanken“.

Ich bin jetzt auf Seite 81 und da heißt es:
„Vielleicht lautet eines Ihrer Gebete so: 'Bitte hilf uns, das Geld für unsere Hypothekenzahlung in diesem Monat zu bekommen.' Vielleicht spüren Sie, wenn Sie dieses Gebet sprechen, dass die Last der Hypothekenzahlung in diesem Monat von Ihnen genommen wird, aber Ihr Ego … wird sich neue finanzielle Sorgen suchen, um Sie um Ihren Schlaf zu bringen: … Das Gebet verschafft Ihnen vorübergehende Erleichterung, aber es verändert nichts in Ihnen und folglich bestehen Ihre alten Muster fort.
Wenn Sie hingegen beten: ' Bitte heile meine auf Angst basierenden Gedanken hinsichtlich unserer Hypothekenzahlung', dann verspüren Sie auch Erleichterung. … Dieses Gebet heilt Sie von dem Wunsch nach Bürden und von Ihrer Sucht nach angstbasierten Gedanken. … Die Folge kann sein, dass sich Ihre finanzielle Situation grundlegend verbessert. Das macht dieses Gebet zu etwas so Besonderem.“

Mit den letzten 2 Sätzen lehnt sich da die Autorin etwas weit hinaus, darüber läßt sich streiten (Problematik, „den Himmel zur Erde bringen zu wollen“).
Aber der generelle Hinweis, dass es um die Eigenen Gedanken, die eigene innere Einstellung geht, ist doch bereichernd ! Und darüber läßt es sich in den Schlaf sinnieren ….

Soweit meine Erfahrung mit Kurs-Sekundär- oder „Terzier“literatur.

Ich für mich wende das dann z.B. an auf meine Ängste bezüglich immer wieder auftretender bestimmter beruflichen Herausforderungen (wenn ich mir im Bett denke, „wie werde ich das und das morgen schaffen ?“).

Was immer dann morgen konkret passiert, ich schaff's ja immer irgendwie (siehe Drehbuch). Mich von einem Buch inspirieren lassen, einige Geistesblitze zulassen und dann nicht weitergrübeln – es kommt nichts besseres nach !