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Thema: Kursgruppe in Wien, am 27. April 2019  (Gelesen 851 mal)

Offline karin

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Kursgruppe in Wien, am 27. April 2019
« am: 27. April, 2019 20:55:45 »


Ihr Lieben,

wir haben uns heute in Wien zur Tageslektion 117 ausgetauscht und ich habe eine Inhaltsübersicht des Workshops in Freising gegeben.

Hier könnt ihr gerne darüber schreiben und lesen.



 schm herz Karin


Offline Melanie

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Re: Kursgruppe in Wien, am 27. April 2019
« Antwort #1 am: 28. April, 2019 07:37:41 »
Es ist immer eine große Freude für mich wenn wir uns gemeinsam erinnern.
Danke Karin für diese Möglichkeit und dass du uns gestern in dieser kurzen Zeit dieses hilfreiche Bild mitgegeben hast.
Du hast uns gezeigt, wie sehr wir immer noch ein ReSuLtAt auf der Leinwand erwarten, wenn wir im Kinosaal vergeben.
Du hast uns gezeigt, wie wir dann, wenn wir an der Eingangstür zum Kino stehen, erkennen, dass alles nie geschehen konnte.
Du hast uns auch gezeigt wie wir dann, als Erlöser der Welt zurück kommen, mit den großen Schwingen, um alle Brüder mitzunehmen.
Und wie wir diesen Prozess wieder und wieder erleben und es nichts ausmacht.

Auch wenn ich dieses Bild schon kannte, war es ein Erlebnis, eine Erfahrung, die wieder etwas mehr Beruhigung in meinen Geist gebracht hat.

herz herz herz

Offline Sissyy

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Re: Kursgruppe in Wien, am 27. April 2019
« Antwort #2 am: 28. April, 2019 12:41:20 »
Obwohl ich in Freising dabei war, hat mich der gestrige Abend total mitgenommen.
Ich durfte erleben wie wir gemEINsam mit kräftigen Flügelschlag die Freiheit über die Illusion legten.
Es war wieder ein wundervolles MitEINander.
Danke  herz

Offline karin

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Re: Kursgruppe in Wien, am 27. April 2019
« Antwort #3 am: 29. April, 2019 12:22:15 »
Ihr Lieben,

am Samstag haben wir uns hier in Wien dem GLÜCK, das in der Tageslektion 117 angesprochen wird, zugewendet und haben festgestellt, dass sich weltliches Glück und das GLÜCK GOTTES unterschiedlich anfühlen.
Ich habe das weltliche Glück als Unglück bezeichnet und letztlich mit dem Tod gleichgestellt.
Krass?

An welche Liebe/LIEBE will ich glauben und an welches Glück/GLÜCK?

Nach der Präsentation des Workshop-Materials von Freising ergaben sich Fragen, die ich im Folgenden zusammengefasst beantworte:

Vorübergehend kann es uns so erscheinen, als könnten wir die Schwingen (in Antwort#52 und Antwort #64), die wir im heiligen Augenblick anlegen, wieder verlieren, doch wir haben bereits den ganzen Weg, von der Kinoleinwand, durch den Zuschauerraum *), bis nach hinten zur Kinotür **) kennengelernt und erlebt, und erinnern uns sehr schnell wieder an sie, bis wir auch an das Vergessen und Erinnern nicht mehr glauben und uns ganz vom Drehbuch trennen können, weil wir in einem neuen Gewahrsein leben. In der wirklichen Welt.

Wir vergeben mit dem HEILIGEN GEIST auch unsere eigene Drehbuchrolle, trennen uns von ihr und allen Gefühlen, die sie uns vermittelt hat ***) und werden zu Beobachtern, die die Wahrheit kommunizieren:
„Allen und allem ist vergeben.“

Das Zurückkommen des Erlösers in die Welt, um SICH mit allen und allem zu verbinden, die Brüder „zu holen“, ist eine Phase im Vergebungsprozess, in der uns bewusst wird, dass wir nicht alleine geheilt sein können.

In Freising haben wir diese Phase hervorgehoben, weil die Frage im Raum stand, warum wir als Erlöser überhaupt in die Welt zurückkehren müssen, wenn wir an der Kinotür erfahren haben, dass es die Welt und den Vergebungsprozess nicht geben kann.
Die Fragestellung hat uns gezeigt, dass wir die Vergebung noch nicht auf alle und alles ausgedehnt haben. Wir glauben noch an die Welt und wenn wir sie schon nicht loswerden können, hoffen wir wenigstens auf weltliche Heilungs-Resultate – zumindest bei uns selbst und unseren Nächsten, damit wir so halbwegs in der Fremde, auf dem Schlachtfeld, weiterleben können.

In dieser Phase ist die Welt von uns noch mit Angst besetzt. Doch der Erlöser dehnt den heiligen Augenblick aus und fürchtet die Welt nicht mehr. Er kommt mit den mächtigen Gefährten, er ist nicht mehr alleine und er hält die Welt nicht mehr für wirklich. Er hat Abstand zu ihr gewonnen. Er scheint nicht ohne Begrenzung zu sein, während er sich mit allen Brüdern vereint, doch er befreit sich von der Begrenzung, wenn er sie vergibt und so seine Funktion erfüllt und darüber glücklich ist.

Mit jedem Vergebungsschritt tragen wir zur Verwandlung der unwirklichen Welt in die wirkliche Welt bei.

Das Bild des Zurückkommens des Erlösers in die Welt – mit den Schwingen der mächtigen Gefährten – symbolisiert zugleich den gesamten SÜHNE-Prozess, wie auch einzelne Vergebungserlebnisse, nach denen er den Kinosaal wieder zu vergessen scheint. Macht aber nix, steht alles so im Drehbuch.

Vielen Dank für eure Fragen und bis bald  schm

herz Karin



*) Siehe hier: Änderung im Denken, 12. Der Prozess des Erwachens, 1. Teil, Der Zuschauer im Kino und hier der 2. Teil.

**) Hier beschreibe ich das Geschehen im Kinosaal in Antwort #3“ und Antwort #7

und hier gibt es Eindrücke vom April-Workshop 2019 in Freising.


***)
Zitat von: Johannes‘ Kommentar zu Lektion 124
Wenn dich heute Unruhe und Zweifel plagen, dann erkenne, dass nicht du es bist, der dies empfindet – es ist das Bild von dir, das sich so zu fühlen scheint: Dein eingebildetes Selbst. Wende dich heute von diesem Bild ab! Und du wirst Erfolg haben, wenn du, statt dich noch länger mit Gefühlen herumzuschlagen, die deiner unwürdig sind, eher an deine Brüder denkst und ihnen das Gewahrsein schenkst, dass sie eins mit GOTT sind. Siehe sie so, wie du dich sehen möchtest. Gewähre ihnen all das, was dir rechtmäßig zusteht, gemeinsam mit ihnen. Diese Vorgangsweise wird deinen Geist läutern und ihn von allen illusionären Gedanken reinwaschen.

Johannes‘ Kommentar zu Lektion 124