Das Drehbuch ändern?

Austausch über alle unsere "Tools": AH, CC, Drehbuch und Vergebungsset
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Michael
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Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Michael »

Ein tolles Video zum Thema Drehbuch. Inhaltlich ist es nicht verschieden von dem Johannes/Karin - Buch "Das Drehbuch-Experiment". Es beleuchtet das Thema aber aus einem anderen Winkel. Erhellend.

Michael
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Dieter
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Dieter »

Hi Michael, Danke für die gute Absicht. Was bin ich froh, dass die Kurskonferenz auf Deutsch ist. :sommer:
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Michael
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Michael »

Manuela hat geschrieben: Wir können das Drehbuch verändern, aber nicht alleine.
Im Kurssinne kann das Drehbuch nicht verändert werden, die Begebenheiten können jedoch anders interpretiert werden. Im Kurs steht explizit "Das Drehbuch ist geschrieben".
Das führt natürlich zu einer Menge von Fragen:
Dann ist es doch egal was ich tue?
Sind wir dann ein Opfer der vorherbestimmten Ereignisse?
Welche Optionen habe ich?

Wenn Du die Beiträge hier liest eröffnet sich Dir vielleicht das eine oder andere. Das Buch "Das Drehbuch Experiment" kann auch sehr hilfreich sein.
Das Konzept "Das Drehbuch ist geschrieben", wenn verstanden, ist sehr befreiend.

Michael
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Lukas

Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Lukas »

steinefrenz hat geschrieben:
Manuela hat geschrieben: Wir können das Drehbuch verändern, aber nicht alleine.
Im Kurssinne kann das Drehbuch nicht verändert werden, die Begebenheiten können jedoch anders interpretiert werden. Im Kurs steht explizit "Das Drehbuch ist geschrieben".
Das führt natürlich zu einer Menge von Fragen:
Dann ist es doch egal was ich tue?
Sind wir dann ein Opfer der vorherbestimmten Ereignisse?
Welche Optionen habe ich?

Wenn Du die Beiträge hier liest eröffnet sich Dir vielleicht das eine oder andere. Das Buch "Das Drehbuch Experiment" kann auch sehr hilfreich sein.
Das Konzept "Das Drehbuch ist geschrieben", wenn verstanden, ist sehr befreiend.

Michael
Aus dem Satz "Das Drehbuch ist geschrieben" abzuleiten, dass wir einen fertig abgedrehten Film betrachten, ist eine sehr vorschnelle Schlussfolgerung. Das ist vielleicht für dich eine nahe liegende Interpretation, weil du bei einem Drehbuch an das Skript eines Filmes denkst und eine sich drehende Film-CD vor Augen hast o.ä.

In der Tat führt diese Interpreatation zu äußerst schwierigen Fragen, die sich nicht sinnvoll lösen lassen. Denn wenn auch meine Vergebung Teil des Drehbuchs ist, muss ich keinen Kurs machen. Es kommt dann auch nicht mehr auf meine Bereitwilligkeit an, denn die ist im Drehbuch festgelegt. "Bereitwilligkeit" kann nicht anders gesehen werden als eben als Akt der Entscheidung und eine Entscheidung ist nun mal nicht mit einem starren Drehbuch zu vereinbaren.

Dann muss berücksichtigt werden, was genau im Drehbuch festgelegt sein soll. "Du wirst eine Welt des Friedens sehen, wenn du vergibst" kann nicht heißen, dass du sowieso eine Welt des Friedens sehen wirst, weil es ja so im Drehbuch steht.
"Ein Gedanke wie dieser kann dir 1000 Jahre einsparen" kann nicht heißen, dass sowieso 1000 Jahre eingespart werden, weil es so im Drehbuch steht. "Das Wunder lässt Abschnitte in der Zeit in sich zusammenfallen" kann nicht heißen, dass dass Wunder Teil des Drehbuchs ist.

Bevor man also propagiert und den Eindruck erweckt, dass wir alle einen unabänderlichen Film sehen - egal was wir auch tun (und das ist sehr fatalistisch) - sollte man doch versuchen, ein Verständnis vom Drehbuch zu bekommen, das sich auch wirklich mit den Aussagen des Kurses in Einklang bringen lässt.

"Das verstehst du nicht" oder "Das ist intellektuell" ist da nicht wirklich befriedigend zwink

herz Lukas
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Anne »

"(...) sollte man doch versuchen, ein Verständnis vom Drehbuch zu bekommen, das sich auch wirklich mit den Aussagen des Kurses in Einklang bringen lässt"

Das Drehbuch ist nicht zu verstehen, deshalb ja die "Drehbuch- Hilfe" mit dem Drehbuch als Konzept um eben aufzuhören mit dem ewigen verstehen wollen.

Der Kurs behandelt einzig und allein die geistige "Einstellung", das Drehbuchgeschehen interessiert den HG nicht die Bohne. zwink

Alles hat die Bedeutung die ich ihm gebe. Nämlich: Nichts. Wozu "Nichts" verstehen.
"Nichts ist je geschehen". Das gilt es zu verstehen oder besser zu "sehen".
Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden GOTTE
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Michael
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Michael »

Lukas hat geschrieben: Bevor man also propagiert und den Eindruck erweckt, dass wir alle einen unabänderlichen Film sehen - egal was wir auch tun (und das ist sehr fatalistisch) - sollte man doch versuchen, ein Verständnis vom Drehbuch zu bekommen, das sich auch wirklich mit den Aussagen des Kurses in Einklang bringen lässt.
Lektion 158.4 hat geschrieben:Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben.
Wenn man nicht weiß das das Drehbuch von uns selbst verfasst ist kann es sehr fatalistisch wirken. Ist man sich dessen bewußt das das Drehbuch uns nur Lektionen (lifetime after lifetime) anbietet die wir noch nicht gelöst, sprich vergeben haben, sieht das schon etwas anders aus.

Dann entfällt auch die Opferhaltung, es erwächst Verantwortung für mein Sehen (sprich Denken) und meine Vergebungsarbeit. Ich persönlich glaube das in "Deja Vue" - Momenten wir erkennen können, das alles schon passiert ist und wir in diesen seltenen Momenten einen kurzen Blick auf den Film bekommen.

Michael
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Lukas »

Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben.
Hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan.......

Bezieht sich das nicht vielmehr auf den Sühneplan? Ist das Drehbuch nicht der Sühneplan, der ja eben genau mit Vergebung und Wundern arbeitet und dadurch Einfluss auf die Zeit nimmt? Wie kann man das entscheiden, dass mit "Drehbuch" der Weltfilm gemeint ist oder der Sühneplan? Durch die Formulierung hinter den Erscheinungen. Sonst wäre es naheliegend zu sagen: Die Erscheinungen sind ein Plan.......

Und dadurch, dass dann eben die ansonsten unauflösbaren Widersprüche , die ich im posting davor aufzeigen wollte, verschwinden.

@ Shunyata
Das Drehbuch ist nicht zu verstehen, deshalb ja die "Drehbuch- Hilfe" mit dem Drehbuch als Konzept um eben aufzuhören mit dem ewigen verstehen wollen.
Wer sagt, dass ich das Drehbuch verstehen will? Diese Absicht habe ich überhaupt nicht. Nur wenn alles in seiner Gesamtheit ein festgelegter Ablauf ist, dann brauche ich keinen Kurs, leuchtet das nicht ein? Dann ist keinerlei Entscheidung möglich. Der Kurs sagt aber, dass ich eben nicht das Opfer der Welt bin, weil ich mich entscheiden kann. Das müsste doch eigentlich verständlich sein, dass diese Drehbuchgeschichte eine ganz ganz zentrale Frage darstellt, oder nicht?

Und die Drehbuch-Hilfe mit dem Drehbuch als Konzept kann eben nur dann eine Hilfe sein, wenn es sich auch so verhält, dass ein Drehbuch in dieser Art überhaupt existiert. Sonst läuft man doch in einem zentralen Punkt in die falsche Richtung.
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Michael
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Michael »

Lukas hat geschrieben: Hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan.......
Mit Erscheinungen sind die Körper und die Welt gemeint. Der Plan ist der Sühneplan. Das Drehbuch ist geschrieben, bedeutet das es Vergangenheit ist, das komplette Ego-Denksystem einschließlich der Korrektur des HEILIGEN GEISTES. Wir betrachten etwas das schon vorbei ist, sozusagen außerhalb von Zeit und Raum.
Lektion 158.4 hat geschrieben:Das Drehbuch ist geschrieben. Wann die Erfahrung eintreten wird, um dein Zweifeln zu beenden, das steht fest. Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch einmal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist.
Lukas hat geschrieben: Wer sagt, dass ich das Drehbuch verstehen will? Diese Absicht habe ich überhaupt nicht. Nur wenn alles in seiner Gesamtheit ein festgelegter Ablauf ist, dann brauche ich keinen Kurs, leuchtet das nicht ein? Dann ist keinerlei Entscheidung möglich. Der Kurs sagt aber, dass ich eben nicht das Opfer der Welt bin, weil ich mich entscheiden kann. Das müsste doch eigentlich verständlich sein, dass diese Drehbuchgeschichte eine ganz ganz zentrale Frage darstellt, oder nicht?
Das Drehbuch entlässt dich aus dem Opferdasein, eine starke Ego-Bastion. Wenn du kein Opfer mehr bist dann gibst es auch niemanden den du beschuldigen kannst.
K. Wapnick hat geschrieben:This is a course in cause not in effect.
.

Michael
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Lukas »

Mit Erscheinungen sind die Körper und die Welt gemeint. Der Plan ist der Sühneplan. Das Drehbuch ist geschrieben, bedeutet das es Vergangenheit ist, das komplette Ego-Denksystem einschließlich der Korrektur des HEILIGEN GEISTES. Wir betrachten etwas das schon vorbei ist, sozusagen außerhalb von Zeit und Raum.
Ja, aber eben außerhalb von Zeit und Raum. Aus Sicht der zeitlosen Ewigkeit ist es sogar überhaupt nie geschehen. Ein Gedanke tauchte auf und dessen Konsequenz wurde innerhalb eines einzigen Augenblickes berichtigt. Nicht mehr als ein Rascheln im Blätterwald. Deshalb ist es vorbei und erledigt und das ist der Grund dafür, dass man eigentlich jetzt sofort nach Hause gehen könnte. Es gibt keine zwingende Notwendigkeit, sich den Film anzutun.

Das Drehbuch bezieht sich also auf den Sühneplan und dieser liegt außerhalb der Zeit. Jesus sagt, Raum und Zeit unterliegen seiner Kontrolle. Aber wo findet das statt, was du als Welt und Körper bezeichnest? Innerhalb der Zeit. Vergebung macht das Erleben bestimmter Zeittabschnitte überflüssig, deshalb kann man nicht sagen, dass wir dazu verdammt sind, den Film von Anfang bis Ende anzuschauen. Er ist nicht starr sondern dynamisch, was sich auch darin zeigt, dass die Zukunft unbestimmt ist. Aus einer Unmenge möglicher Situationen haben wir durch unseren Glauben selbst gewählt, was wir von diesem Mega-Film sehen wollen. Ein Mega-Film, der alle nur denkbaren Verläufe aller nur denkbaren Geschichten in allen nur denkbaren Varianten enthält.

Aber wenn wir vergeben, entscheiden wir anders und das wird den Filmausschnitt verändern. Wie sollte es auch anders sein, wenn die Welt (der Filmausschnitt) das widerspiegelt, was ich innerlich für wahr halte? Würde er unverändert weiterlaufen, hätte Vergebung schlicht keine Wirkung. :grml:

herz Lukas
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von toni »

Lukas hat geschrieben:
Aber wenn wir vergeben, entscheiden wir anders und das wird den Filmausschnitt verändern. Wie sollte es auch anders sein, wenn die Welt (der Filmausschnitt) das widerspiegelt, was ich innerlich für wahr halte? Würde er unverändert weiterlaufen, hätte Vergebung schlicht keine Wirkung. :grml:

herz Lukas
Der Gedanke, dass Vergebung Einfluß auf den Ablauf der Geschehnisse in der Welt hat, ist sicherlich genau so alt, wie der Kurs selbst. Ob es so ist, weiß ich nicht. Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ist, dass ich mich mit diesem Gedanken nicht oft beschäftigt habe. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich nicht Gefahr laufen möchte, "meine Arbeit" mit den Kursgedanken unnötigerweise in eine ablenkende Richtung zu investieren. Der Kurs zielt auf eine Änderung des Geistes ab, er bietet die Möglichkeit eines Geisteswandels an, aber in erster Linie nicht auf eine Verhaltensänderung. Diese kann eine Folge der Vergebung sein, ist aber sicherlich nicht ihr Ziel.
Lukas hat geschrieben: Wie sollte es auch anders sein, wenn die Welt (der Filmausschnitt) das widerspiegelt, was ich innerlich für wahr halte?
Wenn solche Ideen bei mir auftauchen, erinnere ich mich meistens an das Leben des irdischen Jesus. Wenn ich mir alles Leid vorstelle, das ihm als Mensch widerfahren ist, glaube ich eben nicht, dass er seine Peiniger als schuldig gesehen hat, sondern als seine Brüder und Erlöser, weil er die Unwirklichkeit der Welt durch die Augen des Heiligen Geistes sehen konnte. Das ist für mich ein gutes Hilfsmittel, wenn ich versucht bin, mich der Frage hinzugeben, ob die Anwendung des Kurses, die Erscheinungen der Welt nach meinem Belieben verändert oder nicht.

herz toni
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Bettina »

David Hoffmeister hat mal in einem Video gesagt, dass ich durch Vergebung vom Drehbuch des Ego zum Drehbuch des Heiligen Geistes wechsle. Ich finde, das ist eine ganz gute Erklärung. Stimmt ihr damit überein?

herz Bettina
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Michael »

Bettina hat geschrieben: David Hoffmeister hat mal in einem Video gesagt, dass ich durch Vergebung vom Drehbuch des Ego zum Drehbuch des Heiligen Geistes wechsle. Ich finde, das ist eine ganz gute Erklärung. Stimmt ihr damit überein?
Ja. Absolut. Aber D. Hoffmeister hat damit nicht gemeint das sich der Film ändert. Lediglich die Interpretation dessen was wahrgenommen wird ändert sich.

Michael
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Johannes
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Johannes »

Lukas hat geschrieben: Ja, aber eben außerhalb von Zeit und Raum. Aus Sicht der zeitlosen Ewigkeit ist es sogar überhaupt nie geschehen. Ein Gedanke tauchte auf und dessen Konsequenz wurde innerhalb eines einzigen Augenblickes berichtigt. Nicht mehr als ein Rascheln im Blätterwald. Deshalb ist es vorbei und erledigt und das ist der Grund dafür, dass man eigentlich jetzt sofort nach Hause gehen könnte. Es gibt keine zwingende Notwendigkeit, sich den Film anzutun.
Der Wahnsinn des gespaltenen Geistes liegt darin, dass er der Meinung ist, er hätte den HIMMEL verändern können - und es wäre ihm tatsächlich gelungen.
Dieser Wahnsinn wird fortgeführt, wenn wir - als Schauspieler in einem Film oder als Spielfiguren in einem Spiel - glauben, an diesem Film bzw. Spiel etwas verändern zu können.

Der HG jedoch heilt diesen Wahnsinn, indem ER den Film oder das Spiel oder den Traum für SEINE Zwecke verwendet. In unserem Text "Der Traum von Raum und Zeit", der in unserem Buch "Das Drehbuch-Experiment" zur Drehbuchgeschichte dazugehört, nennen wir diesen Bereich die "letzte Filmszene", die "Der Traum der Vergebung" genannt wird.

Sobald der HG mehr in unser Gewahrsein tritt, beginnen wir der Figur, die wir in unserem "Drehbuchleben" spielen, weniger Bedeutung beizumessen, ebenso wird unser Interesse am Drehbuchgeschehen insgesamt geringer - und wir lassen die Idee, "wir" (die eingebildete Figur) könnten irgendetwas daran verändern hinter uns, da wir (der GOTTESOHN) uns wieder unserer WIRKLICHKEIT bewusst werden. Und diese Erinnerung an unsere WIRKLICHKEIT lässt uns hier in Gelassenheit und Freude unsere "Filmrolle" zu Ende spielen. Denn nun können wir verstehen, dass nichts hier jemals wirklich geschehen ist - und dennoch alles weise geplant wurde. Alle scheinbaren Paradoxa lösen sich auf und Klarheit und Ruhe breitet sich in unserem Geist aus.

Lukas hat geschrieben:Aber wenn wir vergeben, entscheiden wir anders und das wird den Filmausschnitt verändern. Wie sollte es auch anders sein, wenn die Welt (der Filmausschnitt) das widerspiegelt, was ich innerlich für wahr halte? Würde er unverändert weiterlaufen, hätte Vergebung schlicht keine Wirkung.
Bei der Vergebung geht es nicht um äußere Veränderung. Vergebung hat eine "innere" Wirkung.
z.B. wurde im Drehbuch von Jesus die Kreuzigung durch seine Vergebung nicht "ausgespart" oder übersprungen, doch hatte sie auf ihn einfach keine Wirkung. Die Ereignisse im Drehbuch beeinträchtigten ihn nicht mehr.
Mehr als das ist nicht nötig. Das ist vollkommene Vergebung.

herz Johannes
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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Johannes »

Nur die Wahrheit ist wahr!
Ein "Drehbuch" - wie immer man es verstehen mag - ist nur der Hinweis darauf, dass es dabei um Illusionen geht und nicht um die Wahrheit.
Jedoch verwendet der HG alles dazu, um zur Wahrheit hinzuführen. Auch das Symbol "Drehbuch".

Wenn unser Tool "Drehbuch" für jemanden, der an uns herantritt, hilfreich ist - und für viele Kursschüler war es bereits sehr hilfreich - dann freuen wir uns, Näheres darüber zu sagen.
Doch wenn es für jemanden eher verwirrend und unklar scheint, dann empfehlen wir, es einfach sein zu lassen und sich nicht länger damit zu beschäftigen.

Ganz konkret:
Lukas, du hast bereits klar dargelegt, dass du unser Verständnis des Drehbuchgedankens nicht teilst.
Das ist OK. Belassen wir es einfach dabei.

herz Johannes

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Re: Das Drehbuch ändern?

Beitrag von Johannes »

Lieber Lukas,
ich bitte dich nochmals, es dabei zu belassen und nicht noch weitere Erklärungen deinerseits, die das Thema Drehbuch betreffen, hier zu posten.

herz Johannes
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