Der Kurs und die Ehe
Der Kurs und die Ehe
In der vergangenen Woche durften meine Frau und ich unseren 30. Hochzeitstag feiern.
Ein guter Anlass, mir ein paar Gedanken zu machen, wie das Thema langjährige Beziehungen aus Kurssicht betrachtet werden kann.
Besondere Beziehung
Im Kurssinne ist die Ehe eine besondere Beziehung. Sie ist gekennzeichnet durch gegenseitige Anspüche.
Bei Nichterfüllung tritt der Kreislauf von Schuld und Strafe in Kraft. Jeder von uns kennt diesen Mechanismus
aus allen möglichen Beziehungen. Um diesem Kreislauf zu entkommen beenden wir immer wieder mal die eine oder andere Beziehung.
Vergebung
Der Kurs bietet eine Alternative zur Problemlösung durch Flucht an: Die Vergebung.
Hier bringen wir den HEILIGEN GEIST ins Spiel. ER wirft ein völlig anderes Licht auf unsere Beziehung und macht sie dadurch HEILIG.
Eine besondere Beziehung, mit all seinen Höhen und Tiefen auszuhalten bietet immer wieder aufs Neue Gelegenheiten zur Vergebung. Somit kann aus der besonderen Beziehung eine HEILIGE BEZIEHUNG werden.
Diese dehnt sich dann auf alle anderen Beziehungen aus. Erst dann begreifen wir den Sinn der Aussage, daß eine Ehe vor Gott unauflöslich ist.
Wie alles in unserer Welt benutzt der HEILIGE GEIST auch die Ehe für SEINEN Zweck.
Ernst
Ein guter Anlass, mir ein paar Gedanken zu machen, wie das Thema langjährige Beziehungen aus Kurssicht betrachtet werden kann.
Besondere Beziehung
Im Kurssinne ist die Ehe eine besondere Beziehung. Sie ist gekennzeichnet durch gegenseitige Anspüche.
Bei Nichterfüllung tritt der Kreislauf von Schuld und Strafe in Kraft. Jeder von uns kennt diesen Mechanismus
aus allen möglichen Beziehungen. Um diesem Kreislauf zu entkommen beenden wir immer wieder mal die eine oder andere Beziehung.
Vergebung
Der Kurs bietet eine Alternative zur Problemlösung durch Flucht an: Die Vergebung.
Hier bringen wir den HEILIGEN GEIST ins Spiel. ER wirft ein völlig anderes Licht auf unsere Beziehung und macht sie dadurch HEILIG.
Eine besondere Beziehung, mit all seinen Höhen und Tiefen auszuhalten bietet immer wieder aufs Neue Gelegenheiten zur Vergebung. Somit kann aus der besonderen Beziehung eine HEILIGE BEZIEHUNG werden.
Diese dehnt sich dann auf alle anderen Beziehungen aus. Erst dann begreifen wir den Sinn der Aussage, daß eine Ehe vor Gott unauflöslich ist.
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Ernst
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Re: Der Kurs und die Ehe
Herzlichen Glückwunsch, Ernst.Ernst hat geschrieben: In der vergangenen Woche durften meine Frau und ich unseren 30. Hochzeitstag feiern.
Ich finde das großartig und wünsche euch noch viele, weitere gemeinsame Jahre.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)
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- Jalila
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Re: Der Kurs und die Ehe
Danke und herzlichen Glückwunsch!








Jalila
Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.
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Re: Der Kurs und die Ehe
Lieber Ernst,
ich knabbere seit gestern an deinem Beitrag rum. Irgendwas kam bei mir unrund an. Ich glaub, ich habs:
Ich hab dich so verstanden, als sei die Vergebung eine Alternative zur weltlichen Trennung von einem Partner. Und als sei das insofern anderen Lösungen vorzuziehen. Meine Auslegung halt.
Und da würde ich gerne ergänzen, dass die Vergebung mit und ohne Trennung im weltlichen Sinne ihren Job macht. Und dass HaGe aus einer Scheidung genauso viel Heiligkeit rausquetscht wie aus einer goldenen Hochzeit. Dass er eben alles nutzt, was wir ihm liefern. Für den einen ist der Hochzeitstag die Lektion, für den anderen der Termin beim Amtsgericht.
Lieben Gruß und Euch noch viele schöne Zeiten miteinander.
Hannes
ich knabbere seit gestern an deinem Beitrag rum. Irgendwas kam bei mir unrund an. Ich glaub, ich habs:
Ich hab dich so verstanden, als sei die Vergebung eine Alternative zur weltlichen Trennung von einem Partner. Und als sei das insofern anderen Lösungen vorzuziehen. Meine Auslegung halt.
Und da würde ich gerne ergänzen, dass die Vergebung mit und ohne Trennung im weltlichen Sinne ihren Job macht. Und dass HaGe aus einer Scheidung genauso viel Heiligkeit rausquetscht wie aus einer goldenen Hochzeit. Dass er eben alles nutzt, was wir ihm liefern. Für den einen ist der Hochzeitstag die Lektion, für den anderen der Termin beim Amtsgericht.
Lieben Gruß und Euch noch viele schöne Zeiten miteinander.

Re: Der Kurs und die Ehe
Lieber Hannes,
danke für Deine Nachfrage.
So wie Du vermutest, habe ich das nicht gemeint.
Mit besonderer Beziehung meine ich alle Menschen, die uns nahe stehen. Also auch Kinder, Eltern, Kollegen, Freunde. Alle bieten uns immer wieder Vergebungslektionen an.
Um einen Begriff unserer Kanzlerin zu verwenden behaupte ich: "Vergebung ist alternativlos"
Ernst
danke für Deine Nachfrage.
So wie Du vermutest, habe ich das nicht gemeint.
Mit besonderer Beziehung meine ich alle Menschen, die uns nahe stehen. Also auch Kinder, Eltern, Kollegen, Freunde. Alle bieten uns immer wieder Vergebungslektionen an.
Um einen Begriff unserer Kanzlerin zu verwenden behaupte ich: "Vergebung ist alternativlos"

Ernst
- Michael
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Re: Der Kurs und die Ehe
Unter Umständen bekommt man bei einer goldenen Hochzeit genauso viel oder mehr Lektionen zum Vergeben. Das kann ich durchaus verstehen, nach dem Motto "Meine Jugend hat mir Hitler versaut, den Rest meines Lebens hast du mir versaut." Aber Heiligkeit beim Amtsgericht rausquetschen, da tue ich mich sehr schwer.Hannes hat geschrieben: Und da würde ich gerne ergänzen, dass die Vergebung mit und ohne Trennung im weltlichen Sinne ihren Job macht. Und dass HaGe aus einer Scheidung genauso viel Heiligkeit rausquetscht wie aus einer goldenen Hochzeit. Dass er eben alles nutzt, was wir ihm liefern. Für den einen ist der Hochzeitstag die Lektion, für den anderen der Termin beim Amtsgericht.
Wenn mein Ego versucht das Loch (das scheinbare fehlende Einssein mit GOTT) mit dem blauen Buch zu ersetzen, eine wie ich finde besonders heimtückische Falle, dann handelt es sich m. E. um eine besondere Beziehung mit dem blauen Buch. Es hätte auch das rote Buch von Mao, die Bibel, ... seien können.
Wenn ich dann in Anlehnung an eine alte germanische Tradition die Bücher verbrenne, dann wir daraus keine heilige Beziehung, sondern lediglich Asche.
Bei der Scheidung bleibt auch nur Asche übrig. Da ist kein Wunder, keine heilige Beziehung, die sich auf alle anderen Beziehungen ausdehnen kann. Lektion ja, aber Heiligkeit sicher nicht.
Michael
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- Johannes
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Re: Der Kurs und die Ehe
Auf diese Weise machst du aus einer Scheidung eine "besondere" Sache, die nicht vergeben werden kann.steinefrenz hat geschrieben: Bei der Scheidung bleibt auch nur Asche übrig. Da ist kein Wunder, keine heilige Beziehung, die sich auf alle anderen Beziehungen ausdehnen kann. Lektion ja, aber Heiligkeit sicher nicht.
Eine Scheidung ist ebenso unwirklich wie eine aufrechte Ehe. Da gibt es keinen Unterschied. Du kannst verheiratet sein und deinem Partner nicht vergeben haben (=du siehst ihn oder sie nicht als unschuldigen Bruder und heiligen SOHN GOTTES), genausogut kannst du geschieden sein und deinem Expartner vollkommen vergeben haben (=sie bezw. ihn als unschuldigen Bruder und heiligen SOHN GOTTES sehen).
Wenn du dem äußeren Anschein glaubst, bist du immer am Holzweg. Nur die geistige Sicht (=die Schau des HG) zeigt dir, wie alles wirklich ist. Und diese muss gewählt werden, um die andere zu ersetzen.

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Re: Der Kurs und die Ehe
Das ist im Moment wieder genau das Richtige.Johannes hat geschrieben: Eine Scheidung ist ebenso unwirklich wie eine aufrechte Ehe. Da gibt es keinen Unterschied. Du kannst verheiratet sein und deinem Partner nicht vergeben haben (=du siehst ihn oder sie nicht als unschuldigen Bruder und heiligen SOHN GOTTES), genausogut kannst du geschieden sein und deinem Expartner vollkommen vergeben haben (=sie bezw. ihn als unschuldigen Bruder und heiligen SOHN GOTTES sehen).
Wenn du dem äußeren Anschein glaubst, bist du immer am Holzweg. Nur die geistige Sicht (=die Schau des HG) zeigt dir, wie alles wirklich ist. Und diese muss gewählt werden, um die andere zu ersetzen.
Johannes
Mit welch "traumhaften Erwartungen" ging ich heute in den Tag.... "Das Licht ist gekommen!" ....Pustekuchen.

Daß ich auch immer wieder aufs Neue darauf reinfalle zu meinen, alles (in der Illusion) wird traumhaft gut.

Und wiederum gut es zu lernen und nochmals zu hören "Nur die geistige Sicht (=die Schau des HG) zeigt dir, wie alles wirklich ist.".
Es kann wohl nicht oft genug sein.
Oft kommt mitten im wahnsinnigen Geschehen, weit weit ab von jeglicher Kurserinnerung plötzlich ein Moment der sich anfühlt wie "haltlos verloren in der Ungerechtigkeit und Sinnlosigkeit des Schlachtfeldes". Wenn dann die Erinnerung an den Kurs kommt- es ist wie die Rettung des Himmels die mich sanft in ihre Arme nimmt und auffängt. "Ah ja, DAS. Gottseidank gibt es DAS in meinem Leben. Wieder Daheim. Alles ist gut." <3
...und wie kann ich nun wissen, daß ich dieser Falle nicht erlegen bin? Ich lerne doch den Kurs, um das " scheinbar fehlende Einssein mit Gott" wiederherzustellen.steinefrenz hat geschrieben: Wenn mein Ego versucht das Loch (das scheinbare fehlende Einssein mit GOTT) mit dem blauen Buch zu ersetzen, eine wie ich finde besonders heimtückische Falle, dann handelt es sich m. E. um eine besondere Beziehung mit dem blauen Buch.
Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden GOTTE
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Re: Der Kurs und die Ehe
Noch etwas möchte ich zum Thema "Ehe und Zeit" hinzufügen.
Meiner Erfahrung nach spielen in der Ehe, Verbindung, Beziehung Jahre keine große Rolle.
So kann in 3 Jahren, die aufrichtig und in wirklicher Verbindung gelebt werden, auf geistiger Ebene genausoviel geschehen wie in 30 Jahren die mit Verdrängung, Unwahrheiten und Ablenkung durchdrungen sind.
Geht es doch in Wirklichkeit um die "innere Ehe". Mit meinem Partner oder mit mir?
Ist vielleicht die einzige Treue die aufrichtige Treue zu "mir".... zu Gott, dem HG, meinem Vater und Jesus die wahr ist, vollkommen unabhängig von der "äußeren Ehe". (Puh, da darf ich jetzt mal nachfühlen, ich schreibe das so einfach und doch schreibe ich es wohl hauptsächlich mir selbst.)
Und Johannes hat es ja bereits schon so klar ausgedrückt:

Meiner Erfahrung nach spielen in der Ehe, Verbindung, Beziehung Jahre keine große Rolle.
So kann in 3 Jahren, die aufrichtig und in wirklicher Verbindung gelebt werden, auf geistiger Ebene genausoviel geschehen wie in 30 Jahren die mit Verdrängung, Unwahrheiten und Ablenkung durchdrungen sind.
Geht es doch in Wirklichkeit um die "innere Ehe". Mit meinem Partner oder mit mir?
Ist vielleicht die einzige Treue die aufrichtige Treue zu "mir".... zu Gott, dem HG, meinem Vater und Jesus die wahr ist, vollkommen unabhängig von der "äußeren Ehe". (Puh, da darf ich jetzt mal nachfühlen, ich schreibe das so einfach und doch schreibe ich es wohl hauptsächlich mir selbst.)
Und Johannes hat es ja bereits schon so klar ausgedrückt:
Johannes hat geschrieben: Du kannst verheiratet sein und deinem Partner nicht vergeben haben (=du siehst ihn oder sie nicht als unschuldigen Bruder und heiligen SOHN GOTTES), genausogut kannst du geschieden sein und deinem Expartner vollkommen vergeben haben (=sie bezw. ihn als unschuldigen Bruder und heiligen SOHN GOTTES sehen).

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Re: Der Kurs und die Ehe
In Lektion 189 heißt es: "Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem GOTT."shunyata hat geschrieben:...und wie kann ich nun wissen, daß ich dieser Falle nicht erlegen bin? Ich lerne doch den Kurs, um das " scheinbar fehlende Einssein mit Gott" wiederherzustellen.steinefrenz hat geschrieben: Wenn mein Ego versucht das Loch (das scheinbare fehlende Einssein mit GOTT) mit dem blauen Buch zu ersetzen, eine wie ich finde besonders heimtückische Falle, dann handelt es sich m. E. um eine besondere Beziehung mit dem blauen Buch.
Das ist die Erinnerung, dass auch der Kurs zur Illusion gehört und der Vergebung dient, wie die Person Jesus auch.

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Re: Der Kurs und die Ehe
Nur wenn dir auffällt, wer da am Werk ist - und dass das Ego keine Macht hat, wenn du ihm keine gibst - erliegst du seinen Fallen nicht.shunyata hat geschrieben:...und wie kann ich nun wissen, daß ich dieser Falle nicht erlegen bin? Ich lerne doch den Kurs, um das " scheinbar fehlende Einssein mit Gott" wiederherzustellen.steinefrenz hat geschrieben: Wenn mein Ego versucht das Loch (das scheinbare fehlende Einssein mit GOTT) mit dem blauen Buch zu ersetzen, eine wie ich finde besonders heimtückische Falle, dann handelt es sich m. E. um eine besondere Beziehung mit dem blauen Buch.
Denn sobald du bemerkst, dass das Ego etwas versucht, und du ihm nicht mehr brav gehorchst, ist es machtlos. Denn es kann absolut nichts machen ohne deine Einwilligung.

- Michael
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Re: Der Kurs und die Ehe
Besondere (Liebes)beziehungen werden von deinem Ego gesucht um dich vollständig / heil (aus Egosicht) zu machen. Es ist ein schwacher, flüchtiger Ersatz für die allumfaßende LIEBE. Das kann eine romantische Beziehung, die Designer Schuhe um die Ecke, Parteien, Ideologien, Drogen alles mögliche sein.shunyata hat geschrieben: ...und wie kann ich nun wissen, daß ich dieser Falle nicht erlegen bin? Ich lerne doch den Kurs, um das " scheinbar fehlende Einssein mit Gott" wiederherzustellen.
Wenn Du den Kurs benutzt um dich zu erhöhen, liegt sicherlich eine besondere Beziehung vor. Ich glaube, selbst wenn Du den Kurs machst um Erleuchtung zu erlangen, liegt eine besondere Beziehung vor, das Ego will Erleuchtung haben um sich mit dieser Erleuchtung von anderen zu unterscheiden (=trennen). Ich vermute das Ego kann überhaupt nur besondere Liebes- bzw. besondere Hass-beziehungen haben.
Es wäre schön wenn wir zu dieser Thematik noch ein paar Posting bekommen, da ich hier massiv am Schwimmen bin.
Michael
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Re: Der Kurs und die Ehe
Da vermutest du richtig.steinefrenz hat geschrieben: Ich vermute das Ego kann überhaupt nur besondere Liebes- bzw. besondere Hass-beziehungen haben.
Doch vergiss nicht: Du bist nicht das Ego!

Sobald wir Jesus oder dem HG unser Leben in die Hand geben, hat das Ego ausgespielt...

