"Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

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Sissyy
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Sissyy »

Erika;3470 hat geschrieben:Es ist aber kein aussichtsloser Kampf, auch wenn es Dir im Moment so erscheinen mag. Es ist eine Frage der Übung, immer schneller den Gedankenstrudel zu bemerken
Da fällt mir die Geschichte vom Strudeltaucher ein.
Als Kind waren wir immer in der Donau beim schwimmen. Wir sind zu den Brückenpfeilern geschwommen. Wenn wir da wieder weg wollten, mußten wir über ein paar Sprudel. Für uns war immer klar, wenn wir in einen Strudel kommen, dürfen wir uns nicht wehren, sondern uns an den Grund ziehen laßen um da wegzutauchen. Hätten wir gegen den Strudel gekämpft wäre uns die Kraft verloren gegangen und wir wären ertrunken.

So ähnlich sehe ich es auch mit den Gedanken, wenn sie mich mitreißen. Wenn ich sie beobachte und und sein laße, werden sie immer schwächer und haben keine Macht über mich, weil ich darunter wegtauche.
herz Sissy
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Jalila
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Jalila »

Johannes;3481 hat geschrieben:Wir können lernen, damit aufzuhören, ganz gebannt auf die Dunkelheit zu starren und uns ständig auszumalen, was für schreckliche Dinge es dort wohl zu sehen gibt - und uns dem LICHT zuwenden, in dem alles ganz deutlich zu sehen ist, was wirklich da ist.
Oja, wunderbar diese Worte, lieber Johannes, und je mehr ich das übe, umso himmlischer wird meine Sicht und immer noch wundere ich mich ab und zu, wenn die Menschen mir so liebenswürdig begegnen, z. B. in der Stadtbahn, und dann denke ich, ich muss irgendsowas ausstrahlen, womöglich lächle ich schon wieder so vor mich hin :)
Jalila
Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.
Alberich

Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Alberich »

Jalila;3442 hat geschrieben:Ich dachte das auch mal, liebe Maggy, dass auf meinem Zettel viel schwierigere Dinge stehen als bei anderen

Das Drehbuch hast DU SELBST geschrieben, und damit genau festgelegt, was DU erleben möchtest. Nichts davon ist "Kismet" oder "Schicksal" oder "Karma" oder etwas, was Dir vom Heiligen Geist oder Gott als Lektion ins Buch geschrieben wurde, damit du es lernen "musst". Steht also etwas auf diesem "Zettel", ist/war es DEINE Entscheidung, und gibt dir daher die Gelegenheit, eine andere Wahl zu treffen. Das Sprüchlein "das steht auf meinem Zettel" führt gerne dazu, sich ausgeliefert zu sehen und dabei zu übersehen "ich muss mich falsch entschieden haben, daher will ich eine andere Wahl treffen". Oder wie heisst es so schön in einem Kurskapitel: "Wähle noch einmal". Das ist "die Lektion, von der GOTT möchte, dass du sie lernst".

Lg, Alberich
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Johannes
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Johannes »

Alberich;3487 hat geschrieben:...Steht also etwas auf diesem "Zettel", ist/war es DEINE Entscheidung, und gibt dir daher die Gelegenheit, eine andere Wahl zu treffen...
Die "Wahl" betrifft nichts von dem illusionären Geschehen im Drehbuch. Du wählst nur, alles Geschehen "als Drehbuch" zu sehen statt als Realität.

herz Johannes
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Re: "Drehbuch" - Tiefere Einsichten

Beitrag von Anne »

Mal wieder beim Asiaten habe ich heute das Drehbuch mit eingepackt.
Das erste mal las ich es vor dem Freisingseminar.
Wie anders es sich nun liest!

Besonders berührt hat mich, dass auch alle Gedanken bereits im Drehbuch stehen.
Dem war ich mir bis jetzt noch nicht bewusst.
Und auch, dass Tiere usw. nach Drehbuch agieren.

Das tut gerade gut zu lesen und zu üben. Da ich immer wieder ins "strudeln" komme und meine, was denn blos mit mir los sei, so seltsame Geschehnisse anzuziehen.
Also einerseits erschaffe ich mir alles selbst, andererseits steht es einfach im Drehbuch. Das ist noch ein kleines Paradox für mich.
Jedoch lebt es sich leichter, alles einfach als Drehbuchgeschehen zu sehen. Punkt.
Mir gefällt es wenn sich die Welt in eine magische Showbühne wandelt. normalo1

Johannes hat geschrieben: Du bist dafür verantwortlich, was du denkst:
- Ob du denkst und glaubst, die Welt sei wirklich, und in diesem Sinne handelst - was in der Praxis bedeutet, dass du Schuld siehst und verteilst, Körper siehst und verurteilst für das, was sie tun, leidest und stirbst... oder
- ob du denkst und glaubst, dass alles, was hier passiert nur eine Illusion ist, ein Film, der sich nach einem Drehbuch abspielt - d.h. in der Praxis, dass du vergibst: Du siehst, dass keine Figur hier z.B. "aus Böswilligkeit" handelt, du erlebst dich als voll verantwortlich für das, was du über dich und die Welt denkst, du erfährst das Glück, den Frieden und die Freiheit, wie es sich anfühlt, wenn du und auch alle anderen gänzlich frei sind von all dem, was sie hier zu belasten oder zu begrenzen scheint.
[/COLOR]
:danke: herz

Johannes hat geschrieben:
Maggy;3452 hat geschrieben:Ich werde mich weiter durch den Fleischwolf kämpfen
Nur das Kämpfen macht die ganze Sache so schmerzlich. :mad:
Lehn dich zurück und lass es einfach geschehen - und du wirst sehen, wie sich alle scheinbaren Probleme einfach auflösen. :cool:

.... das gefällt mir natürlich besonders gut. :ZZZ: zwink herz
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Re: "Drehbuch" - Tiefere Einsichten

Beitrag von Michael »

shunyata hat geschrieben: Also einerseits erschaffe ich mir alles selbst, andererseits steht es einfach im Drehbuch. Das ist noch ein kleines Paradox für mich.
T.12 IV 9 hat geschrieben:Die Welt, die du wahrnimmst, ist eine Welt der Trennung. Vielleicht bist du bereit, sogar den Tod in Kauf zu nehmen, um deinen VATER zu verleugnen. ER aber möchte nicht, dass das so ist, und deshalb ist es auch nicht so. Du kannst trotz allem nicht gegen IHN wollen, deswegen hast du keine Kontrolle über die Welt, die du gemacht hast. Es ist keine Welt des Willens, weil sie vom Wunsch beherrscht ist, anders zu sein als GOTT, und dieser Wunsch ist nicht Wille.
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Re: "Drehbuch" - Tiefere Einsichten

Beitrag von Anne »

normalo1 DANKE Johannes für die Verwandlung des Betreffs in "Tiefere Einsichten" herz
Mehrmals am Tag habe ich heute schon mit dem Gedanken gespielt, Dich um eine Umänderung zu bitten.
Bin regelrecht erschrocken, als ich den alten "Betreff" sah.
Das ist ja wundervoll.
sumsi
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Hannes »

Liebe Shunyata,

mir hilft es, zwischen den beiden "Ichs" zu unterscheiden. Ich in der Form von uns allen und allem untrennbar gemeinsam und ich als der kleine Depp im Film, meiner Hauptperson, mit der ich mich identifiziere. Wenn mir das einfällt, löst sich manches Paradoxon auf.

Ich find das mit dem miesen Drehbuch übrigens gar keine so schlechte Überschrift. Denn im Grunde sind wir doch alle neidisch auf die, denen es scheinbar so gut geht, oder? Wie paradox das ist, zeigt sich schon an der Tatsache, dass wir hier im Film absolut zu den "oberen Zehntausend" gehören, auf die 98 % der Erdbevölkerung Grund haben neidisch zu sein. Wir sind schon ganz schöne Schlaffis. Nicht grad die Superhelden in diesem Streifen. zwink


herz Hannes
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von maschka »

Aus meiner Sicht ist einfach die Frage nach dem "Warum?" des miesen Drehbuches eine Falle.

Die "subjektiven" Drehbücher werden sicher als mies oder positiv erlebt. Das ist ganz klar. - Doch, ob sie mies sind, ist auch in der weltlichen Welt eine Wertung und nicht so absolut. Ja, scheinbar ist das Drehbuch mies, aber vielleicht ist es auch interessant, intensiv oder sonst was.

Es gibt in unserer Welt Schmerz, Verletzung, Opfer, Täter, Retter ... das riesige Spiel. Und alle haben wir Oper, Täter, Retter in uns, aber auch viel mehr.

Wenn ich mich frage "Warum?" induziert das eine Ursache, ein Grund, wieso das so sein muss, dass mein Drehbuch für mich mies oder supi ist oder auch was ganz anderes und ich vermute auch die Absicht hinter der Frage, rauszukriegen, wie ich die Ursache für ein "gutes Drehbuch" setzen kann. - Es induziert aber damit in meiner Vorstellung auch Schuldgefühle, wenn ich ein mieses Drehbuch zu haben scheine - oder die Absicht eines Höheren Wesens mich zu führen, ev. sogar durch schwierige Erfahrungen lernen zu lassen.
Da könnte ich auch anfällig sein darauf, dass ich hingucke und meine, wenn jemand grad was Schwieriges durchlebt, das dieser das braucht... etc.

Warum fragen induzieren oft Schuldgedanken.

Einigermassen sinnvoll erscheint mir die Frage wozu ein Drehbuch. Dann komme ich auf Absichten, aber auch das gibt mir nicht ein wirklich gutes Gefühl.

Besser für mich ist ein sehr pragmatischer Ansatz im Umgang mit Drehbüchern: Möglichst bewusst erkennen, was ich sehe, höre, schmecke, rieche oder taktil-kinästhetisch erfasse und im zweiten Schritt, was es in mir emotional auslöst.
Wenn ich nach Gründen suche, umgehe ich möglichst das Fühlen.... und erkennen, dass ich wahrnehmungsmässig falsch liege...

Wenn ich zurück zu den Sinnen gehe und mir bewusst mache, was ich wahrnehme und dann fühle, kann ich üben meine Wahrnehmung (Einstellung / Sichtweise) zu ändern ... - Das Grübeln über das "Warum?" bringt mich nicht weiter. Da bleibe ich gefangen. Für ich ist das kein Ausweg.

Für mich ist das Wichtigste, meine Angst vor Gefühlen loszulassen. Denn meisten, wenn ich fühle, merke ich, dass in Tat und Wahrheit "in einem Film oder einem Theaterstück" (auf vielen Bühnen oder Leinwänden gleichzeitig) bin. - Grad in diesem Moment erlebe ich den Begriff "Drehbuch" als hinderlich und "Film" oder "Kabarett" oder "Drama" als besser. Für mich gaukelt mir der Begriff "Drehbuch" vor, ich könnte alles ändern. Wenn ich mich im "Film" erlebe, weiss ich, dass es ein Film ist, kann auch mal "von aussen" auf die Leinwand schauen, aber besser anerkennen, dass ich mich fühle, wie ich mich fühle und mein Gegenüber auch.
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Johannes »

maschka hat geschrieben: ...Für mich gaukelt mir der Begriff "Drehbuch" vor, ich könnte alles ändern....
Das Drehbuch ist geschrieben. Darauf hast du keinen Einfluss mehr. Damit ist also genau das Gegenteil dessen gemeint, was du dir gerade so vorgaukelst... :cool:

herz Johannes
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Michael »

Ich weiß zwar nicht warum, aber in der Unveränderbarkeit des Drehbuches, in dem Fehlen jeglicher Kontrolle liegt ein unglaublicher Friede. Leider ist diese Einsicht, dieser Zugang oder was immer es auch ist bei mir sehr labil. Es kommt und geht.

Michael
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von karin »

Hannes hat geschrieben:
Ich find das mit dem miesen Drehbuch übrigens gar keine so schlechte Überschrift. Denn im Grunde sind wir doch alle neidisch auf die, denen es scheinbar so gut geht, oder? Wie paradox das ist, zeigt sich schon an der Tatsache, dass wir hier im Film absolut zu den "oberen Zehntausend" gehören, auf die 98 % der Erdbevölkerung Grund haben neidisch zu sein. Wir sind schon ganz schöne Schlaffis. Nicht grad die Superhelden in diesem Streifen. zwink


Ein Grund für uns den Drehbuchgedanken als Hilfe für Vergebungsarbeit für Schüler von EKIW hinzuzuziehen ist, dass er die fehlende Rangordnung bei den scheinbar unterschiedlichen Drehbuchrollen erlebbar machen kann.
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von karin »

maschka hat geschrieben:
Einigermassen sinnvoll erscheint mir die Frage wozu ein Drehbuch. Dann komme ich auf Absichten, aber auch das gibt mir nicht ein wirklich gutes Gefühl.

Besser für mich ist ein sehr pragmatischer Ansatz im Umgang mit Drehbüchern: Möglichst bewusst erkennen, was ich sehe, höre, schmecke, rieche oder taktil-kinästhetisch erfasse und im zweiten Schritt, was es in mir emotional auslöst .........
Liebe Maschka,

kennst du unser Drehbuch-Experiment?

kü
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Re: "Drehbuch" - Wieso hab gerade ich so ein mieses Drehbuch?

Beitrag von Anne »

karin hat geschrieben: Ein Grund für uns den Drehbuchgedanken als Hilfe für Vergebungsarbeit für Schüler von EKIW hinzuzuziehen ist, dass er die fehlende Rangordnung bei den scheinbar unterschiedlichen Drehbuchrollen erlebbar machen kann.
Also, ich weiß auch nicht, dass mir die Aussagen momentan so kompoliziert erscheinen :rolleyes::
"...dass er die fehlende Rangordnung bei den scheinbar unterschiedlichen Drehbuchrollen erlebbar machen kann."
Was soll jetzt das nur wieder bedeuten? :frage:

schm
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Re: Bedeutung des "Drehbuches" für die Vergebung

Beitrag von Johannes »

shunyata hat geschrieben: Also, ich weiß auch nicht, dass mir die Aussagen momentan so kompoliziert erscheinen :rolleyes::
"...dass er die fehlende Rangordnung bei den scheinbar unterschiedlichen Drehbuchrollen erlebbar machen kann."
Was soll jetzt das nur wieder bedeuten? :frage:
Der Drehbuchgedanke kann dabei behilflich sein, die unterschiedlichen Rollen und "Schicksale", die wir hier zu erleben meinen, alle als gleich illusionär zu erleben: Illusion ist und bleibt Illusion. Da gibt es keine Unterschiede.*)
Eine "schöne" Illusion ist um nichts weniger tragisch als eine "miese" - wenn ich glaube, dass sie "wahr" ist.

Wenn wir bereit sind, das Experiment in unserem Buch einmal zu machen, können wir eine unglaubliche Leichtigkeit und Freiheit erleben.
Es geht dabei nicht um Verstandesakrobatik. Es ist ganz einfach und für jeden machbar. Einfach ausprobieren.

Alle, die diese Erfahrung bereits gemacht haben, haben dazu keine Zweifel und Fragen mehr.


herz Johannes

*) Dies ist auch eine der wesentlichen Aussagen, welche der Kurs lehrt. Wenn wir sie an uns erfahren, kann das die Bereitschaft, wirklich Vergebung lernen zu wollen, wesentlich erhöhen.
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