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Lektionen des Übungsbuches / Re: Lektion 017
« Letzter Beitrag von Johannes am Gestern um 09:48:54 Nachmittag »
... mit dieser Lek. habe ich grosse Mühe, weil ich bemerke dass ich mich immer noch schuldig fühle.
Wenn du dir mit dieser Lektion - oder mit einer anderen - schwer tust, dann liegt es nur daran, dass du etwas damit zu machen versuchst, was nicht ihr Zweck ist. Du erfährst in dieser Lektion tatsächlich nur, warum du dich schuldig fühlst:
"Du siehst nichts, was wirklich lebendig oder wirklich freudvoll ist. Das liegt daran, dass du dir bis jetzt keines Gedankens bewusst bist, der wirklich wahr und deshalb wirklich glücklich ist."

Das ist eigentlich eine sehr ermutigende und aufklärende Information:
Es sind nicht - wie du bisher dachtest - irgendwelche äußeren Umstände und Situationen, oder was jemand getan hat oder nicht, dafür verantwortlich, wie du dich jetzt fühlst, sondern nur das, was du denkst.

Und das, was du denkst, wird sich mit diesem Kurs ändern. Du wirst lernen, dass Gedanken nicht einfach da sind und du ihnen hilflos ausgeliefert bist, sondern dass du wählen kannst, welche du denken willst. Und du wirst Gedanken kennenlernen, die ganz und gar wahr sind und dich deshalb ganz und gar glücklich machen.

Also hast du allen Grund, frohgemut einfach einen Schritt nach dem anderen zu machen - eine Lektion nach der anderen - und dich über die Botschaften freuen, die sie dir bringen. Denn das ist es, was ihr Zweck ist: Sie wollen dir nur Freude bringen!  normalo1
Wenn du bemerkst, dass du darüber grübeln möchtest oder dich für irgendetwas schuldig fühlst, dann hast du nur etwas missverstanden. Hör damit auf und wende dich stattdessen der Freude zu, die jeder Leitgedanke dir eigentlich anbietet. 

Wenn du es heute so beschließt, dann ist die Zeit der Schuld vorbei und die Zeit der Freude angebrochen. Denn jeder Gedanke der Schuld ist einfach nur nicht wahr. Du brauchst dich von solchen Gedanken nicht beirren lassen, denn wisse:
An jedem Tag übst du von nun an einen Gedanken, der dich glücklich machen wird, weil er wahr ist.

Sei dir einfach gewiss, dass du jedes Mal, wenn du einen Leitgedanken des Übungsbuches übst, mit dem HG denkst - und nicht mehr allein für dich. Diese Verbundenheit mit dem HG kannst du spüren. Sie fühlt sich besser an als alles, was du bisher kanntest.

 herz Johannes
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Lektionen des Übungsbuches / Re: Lektion 017
« Letzter Beitrag von cloè am Gestern um 02:59:53 Nachmittag »
 herz  Hallo meine Lieben mit dieser Lek. habe ich grosse Mühe ,weil ich bemerke dass ich
                                    mich immer noch schuldig fühle.
                                    Mein Mann hat sich umgebracht und ich stand mit meinen zwei
                                    Kindern allein da.
                                    Die Kinder sind erwachsen meine Tochter ist Mutter von 
                                    2 Söhnen mit ihnen habe ich viel Freude.
                                    Mein Sohn war oder ist immer noch Drogenabhängig ich weiss
                                    es nicht habe schon seit 3 Jahren nichts mehr von ihm gehört.
                                    Liebe Grüsse Cloè herz
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Lektionen des Übungsbuches / Re: Der Denker
« Letzter Beitrag von Michael am 15. Januar, 2018 18:43:54 »
Super. Perfekt!
Danke für die großartige Hilfe.

Michael
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Lektionen des Übungsbuches / Re: Der Denker
« Letzter Beitrag von Johannes am 15. Januar, 2018 18:06:24 »
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann lag ich nicht so falsch. Dieses "Du bist der Denker" ist kein Invididium. Es gibt auch keine 7 Mrd. Denker. Kann man sagen dieser Denker ist alles was ist?
Ja, du lagst nicht ganz falsch...allerdings, wie du sicher auch bemerkst, genügt dir das nicht.
Du möchtest mehr.  :cool:
Dann beginnen wir einmal damit, die Grundvoraussetzungen dafür zu schaffen, dass du wirklich "mehr" bekommen kannst.
Es dürfte aus meinem letzten Beitrag ersichtlich sein, dass dich "dein Denken" nicht weiterbringt, sondern dass du vom "Egogeist" zum HEILIGEN GEIST wechseln musst, wenn du das verstehen willst, was der HG dir sagt. Im Englischen heißt das so treffend: "You must change your mind!"

Was bedeutet das?
Du brauchst einfach nur eingestehen, dass das, was vom HG kommt wahr ist und das, was von deinem eigenen Geist kommt, falsch ist. Wenn du im konkreten Fall mir noch zugestehst, dass ich überhaupt nur deshalb antworten kann, weil ich in SEINEM GEISTE bin, dann ist die Tür offen.
 
Denn wir alle haben nur mit dem HG gemeinsam die Möglichkeit, in SEINEM Licht zu schauen, zu denken, zu fühlen - was letztlich erst das ist, was wir wahrhaft "verstehen" nennen können.

Also fangen wir einmal mit deinen Annahmen an, bzw. mit dem, was du bisher verstanden hast:
-  "Der Denker ist kein Individuum."

Dies ist insofern richtig, als das Individuum, als das du dich bisher gesehen und erlebt hast, nicht der Denker ist.
Jedoch ist in oder hinter diesem Individuum quasi gleichzeitig "der Denker" eingeboren. Nur weiß das Individuum nichts von ihm - und vor allem weiß es nicht, dass es selbst (das Individuum) nur ein Produkt dieses Denkers ist.

Nichtsdestotrotz: Der Denker ist schon da - unerheblich, ob das Individuum ihn bemerkt oder nicht.
Inzwischen können wir den Denker vielleicht auch gleichsetzen mit dem schlafenden GOTTESSOHN.

Kommen wir nun zur nächsten Annahme:
- "Es gibt keine 7 Mrd. Denker."
Diese Annahme ist vorläufig hilfreich und notwendig, weil wir zunächst einmal begreifen müssen, dass es nur einen Denker gibt, nicht viele/andere.
Vielleicht können wir es theoretisch auch annehmen, jedoch erleben wir es in der Praxis (als Individuum) ständig anders.
Und ein wichtiger Teil dessen, was wir mit dem Übungsbuch üben, ist, diesen "einen" Denker wieder zu entdecken.

Aber - um ganz genau zu sein - müssten wir sagen: Es gibt hier 7 Mrd. "Egogeister", jeder in seiner eigenen Welt.
Doch könnte jeder von ihnen auch etwas anderes denken. Und jeder, der mit dem Kurs zu arbeiten beginnt, erhält ein ganzes Denksystem, mit dem er sein eigenes Denken ersetzen kann.

Konkret üben dann einige dieser 7 Mrd. z.B: "Ich könnte stattdessen Frieden sehen."
Und schwuppdiwupp - gehören sie damit nicht mehr zu den 7 Mrd., die in ihrem eigenen Denken gefangen sind, sondern zu dem EINEN GEIST, mit dem sie jetzt zu denken gewählt haben.

Oder - mit anderen Worten - du, das Individuum hast den Denker in dir entdeckt. Und als der Denker bist du deinen Gedanken nicht mehr hilflos "ausgesetzt" - oder anders formuliert, du bist kein Opfer deiner Gedanken mehr, sondern lernst nun, bewusst zu wählen, welches Gedankensystem du benützen möchtest.
Und zu deiner Verwunderung wirst du nach einer Weile bemerken, dass du damit wieder deine Macht als Geist entdeckt hast - als der, der denkt und sich damit seine jeweilige "Wirklichkeit" erschafft.

Nun kann das Individuum, das den Denker in sich entdeckt hat, vielleicht besser nachfühlen, was der HG mit diesem Satz aus dem Kapitel 28 des Textbuches meint:
Zitat von: T.28 I.1:6
Diese Welt war schon vor langer Zeit vorbei. Die Gedanken, von denen sie gemacht ward, sind nicht mehr in dem Geist, der sie sich ausgedacht hat und eine kleine Weile liebte. (T.28 I.1:6)

Der Geist, von dem hier die Rede ist, bist du - der Träumer, der sich diesen Traum ausgedacht hat, der Denker, der schlafende GOTTESSOHN.

Wenn wir aus dem Traum erwachen, sehen wir, dass wahr ist, was der HG uns mit diesen Worten sagen möchte.
Wenn ich der Träumer bin, der diese Welt geträumt hat, dann ist diese Welt vorbei, sobald ich erwache.
Meine ganze Welt war nur ausgedacht und deshalb nur Illusion. Die Vergebung hat meine Aufmerksamkeit wieder auf den Denker gelegt - den schlafenden GOTTESSOHN. Sie ist es, die MICH, den GOTTESSOHN, wieder aus meinem Traum führt.
 
Oder anders formuliert:
Der Denker (=Träumer) ist bereit, sein eigenes illusionäres Denksystem endgültig aufzugeben - im wahrsten Sinne des Wortes "seinen Geist aufzugeben" - und stattdessen den HEILIGEN GEIST als seinen anzunehmen.
Und gemeinsam mit dem HG erlebt er:
Da sind nicht mehr drei - VATER, SOHN und HG - da ist nur mehr EINER.
Und DIESER EINE ist ALLES, WAS IST.

Und noch anders formuliert hat der schlafende GOTTESSOHN auch noch seinen letzten Traum - den Traum der Vergebung - ausgeträumt und erwacht.
ER erlebt nun, dass der HIMMEL niemals aufgehört hat - auch als er nur ganz kurz eingenickt war und sich in einem Traum verloren hat.

  herz Johannes
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Lektionen des Übungsbuches / Re: Der Denker
« Letzter Beitrag von karin am 15. Januar, 2018 17:40:04 »
Denn beim Kurslernen geht es vor allem darum, dass wir uns als "Denker" unserer Gedanken wieder entdecken.*)

Wenn meinst du mit "wir" bzw. den "Denker"?

Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
In meinen täglichen Erfahrungen mit den Gedanken die mir (Michael) erscheinen, ist es wie ein kosmisches Event, wie eine Wolke am Himmel. Ich habe darauf keinen Einfluß, welcher Gedanke erscheint. Aus Meditationsübungen kennt das vermutlich jeder hier im Forum. In Retrospekt kann ich einen unschönen Gedanken mit einem Kursgedanken austauschen. Das macht mich aber noch nicht zum Denker. Michael kann nicht der Denker sein, a) weil illusionär, b) nicht konstant anwesend. So wer ist der "Denker"?

Michael
Mit „wir“ und „der Denker“ kann nur der GOTTESSOHN gemeint sein.

GOTTES SOHN scheint sich von SEINEM VATER getrennt zu haben, ein Körper zu sein und in einer Welt zu leben. Doch das ist grundsätzlich unmöglich.

EKIW benützt eine Phantasie, um den GOTTESSOHN in seiner Phantasie zu erreichen, aufzuklären und anzuleiten.
EKIW findet GOTTES SOHN in einem fatalen Geisteszustand vor. Wie in einem Fiebertraum fantasiert er vom Verlust seiner HEIMAT.

Die Rolle, die der GOTTESSOHN während seiner Heimreise zu spielen scheint, verwandelt sich von einem Michael, der mit dem Ego taktiert, in einen Vergebenden, der zwischen dem Ego und dem HEILIGEN GEIST wählt und sie wird sich ihrer Beobachter-Position bewusst.
Sie beobachtet, dass sie Michael, ein Vergebender und ein Beobachtender dieser Aspekte zu sein scheint.

Der GOTTESSOHN scheint zu beobachten, dass er diese Aspekte erlebt.
Er lehnt Michael ab und hofft mit dem vergebenden und dem beobachtenden Aspekt auf Erlösung. Und er hofft und wartet. Und er wartet. Und er wartet.

Michael kann er nicht los werden, ohne zu erkennen, dass auch die anderen Aspekte nicht existieren.

Alle Aspekte sind unwirklich und er kann nur entkommen, wenn er sie alle fallen lässt. Michael kann genauso wenig denken, wie der Vergebende oder der Beobachtende. Sie alle werden mit SEINER HILFE und einem Pseudo-Denken in den HIMMEL getragen.

Der GOTTESSOHN in seiner Rolle als Schlafender und Träumender, der erwacht - als Michael, als Vergebender und als Beobachtender - scheint falschgesinntes und rechtgesinntes Denken kennenzulernen, doch DENKEN kann er nur gemeinsam mit GOTT.

Und GOTTES SOHN, der zu erkennen scheint, dass er nie aus SEINEM VATER verschwunden war, bzw. immer in IHM verschwunden ist, scheint seine Rolle noch eine kleine Weile zu spielen und zu kommunizieren, dass Trennung nicht existiert.




 herz
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Lektionen des Übungsbuches / Re: Der Denker
« Letzter Beitrag von Michael am 15. Januar, 2018 15:19:13 »
Du bist der Denker.

Danke für diesen großartigen Text!

Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann lag ich nicht so falsch. Dieses "Du bist der Denker" ist kein Invididium. Es gibt auch keine 7 Mrd. Denker. Kann man sagen dieser Denker ist alles was ist?

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann helfe mir bitte die Brücke von da zu T.28 I.1:6 zu finden:
Zitat von: T.28 I.1:6
Diese Welt war schon vor langer Zeit vorbei. Die Gedanken, von denen sie gemacht ward, sind nicht mehr in dem Geist, der
sie sich ausgedacht hat und eine kleine Weile liebte.

Michael
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Lektionen des Übungsbuches / Re: Der Denker
« Letzter Beitrag von Johannes am 15. Januar, 2018 13:28:28 »
Denn beim Kurslernen geht es vor allem darum, dass wir uns als "Denker" unserer Gedanken wieder entdecken.*)
Wenn meinst du mit "wir" bzw. den "Denker"?

Mit "wir" meine ich hier speziell die Leser im Forum und im weiteren Sinne alle, die den Kurs lernen wollen.

Zitat von: Michael
Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
In meinen täglichen Erfahrungen mit den Gedanken die mir (Michael) erscheinen, ist es wie ein kosmisches Event, wie eine Wolke am Himmel. Ich habe darauf keinen Einfluß, welcher Gedanke erscheint. Aus Meditationsübungen kennt das vermutlich jeder hier im Forum. In Retrospekt kann ich einen unschönen Gedanken mit einem Kursgedanken austauschen. Das macht mich aber noch nicht zum Denker. Michael kann nicht der Denker sein, a) weil illusionär, b) nicht konstant anwesend. So wer ist der "Denker"?

Um einen Zugang für die Antwort auf deine Frage bezüglich dem "Denker" zu ermöglichen, möchte ich zunächst etwas weiter ausholen:

Wir müssen uns hier immer vergegenwärtigen, dass alles, was wir hier erleben, nicht tatsächlich geschieht, sondern einem Traum entspricht. Denn mit Träumen kennen wir uns hier aus:
Wenn du träumst, dann bemerkst du, dass du dich auch im Traum z.B. als "Michael" erlebst und nicht bemerkst, dass der ganze Traum dein Machwerk ist - einfach alles, was in diesem Traum vorkommt inklusive der Figur "Michael".
Du bist also nicht nur die Traumfigur, sondern gleichzeitig der Träumer, der diesen ganzen Traum erzeugt hat.

Wenn du in deiner Anfrage von "deinen Gedanken" sprichst, dann sind dies die Gedanken der Traumfigur, die sich als im Traum befindlich erlebt, aber nicht als Träumer des Traums. Zu diesem Träumer hast du in diesem Stadium keinen direkten Zugang.

Deshalb muss EKIW in den Traum kommen, zu der Traumfigur. Man könnte sagen, der Kurs ist quasi ein indirekter Zugang zum Träumer:
Gleich am Anfang des Übungsbuches wirst du deshalb aufgeklärt, dass "deine Gedanken" nichts bedeuten. Sie bedeuten deshalb nichts, weil die Figur, die sie glaubt zu denken, "für sich" nicht existiert, sondern nur als Teil des ganzen Traums.
Und dann lernst du auch noch, dass deine Gedanken nicht deine Gedanken sind, sondern dass dieses "du" (=die Figur im Traum) eigentlich nur ein Gedanke des Träumers ist (von dem du im Moment noch nichts ahnst).

Wenn du nun zu üben beginnst, "deine Gedanken" durch Kursgedanken (=Gedanken des HG) auszutauschen, dann beginnst du damit, dich von der reinen Traumfigur, die du bisher zu sein glaubtest, ein wenig abzusetzen. Da heißt, du empfindest dich nicht mehr nur als diese Figur mit ihren Gedanken, sondern kommst erstmals in Berührung mit dem "Denker", da du ja bemerkst, dass du auch andere Gedanken denken kannst als die Figur sie gewohnt war zu denken.

Das ist der erste Schritt. Dieser ermöglicht es dir, dich erstmalig auch als "Denker" zu empfinden, als Geist.

Nun können wir vielleicht mit einem etwas tieferen Verständnis auf deine Frage "Wer ist der Denker?" zurückkommen:

Du bist der Denker. Denn du bist Geist, ganz gleich, was immer du im Moment auch zu glauben scheinst.
Das ist etwas, das du nicht verändern kannst.

Alles, was du hier siehst, wird vergehen. Nichts hier hat Bestand. Doch du - und um die völlig andere Bedeutung noch mehr hervorzuheben schreibe ich es jetzt in Großbuchstaben: DU bist und bleibst Geist.*)
Und als Geist funktionierst du - und zwar perfekt. **)
Was bedeutet das?

Es bedeutet: Alles was du glaubst, erlebst du unmittelbar so, wie du es glaubst.

Da du glaubst, dass du dich vom HIMMEL getrennt hast, erlebst du dich selbst als Trennungsgedanke (=Körper) und hast so den Zugang zu DIR (=Geist) völlig verloren.

Doch die Sehnsucht nach DIR ist nicht ganz verloren gegangen. Sie hat dir EKIW in den Traum geholt.
Und dieser Kurs erinnert dich daran, dass du kein Körper bist. Dass dies, was und als was du dich hier erlebst, nur ein Traum, nur Illusion ist. Dass du in Wahrheit ein GEDANKE GOTTES bist, der SOHN GOTTES SELBST - SEIN Ebenbild im wahrsten Sinne des Wortes.

Damit diese Erinnerung für dich aber wieder erlebbar werden kann, lernst du die Gedanken des HG - das Gedankensystem des HG - kennen. Und damit lernst du dich immer mehr als Geist kennen, der zuerst immer mehr bemerken muss, welche Gedanken er denkt und für wahr hält, damit er sie durch die Gedanken des HG ersetzen lassen kann.

 herz Johannes

*) Siehe dazu folgenden Text: DU 

**) Siehe dazu auch folgenden Unterbereich des Forums: DAS JAHR DES GEISTES
 
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Lektionen des Übungsbuches / Der Denker
« Letzter Beitrag von Michael am 15. Januar, 2018 02:31:28 »
Denn beim Kurslernen geht es vor allem darum, dass wir uns als "Denker" unserer Gedanken wieder entdecken.*)

Wenn meinst du mit "wir" bzw. den "Denker"?

Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
In meinen täglichen Erfahrungen mit den Gedanken die mir (Michael) erscheinen, ist es wie ein kosmisches Event, wie eine Wolke am Himmel. Ich habe darauf keinen Einfluß, welcher Gedanke erscheint. Aus Meditationsübungen kennt das vermutlich jeder hier im Forum. In Retrospekt kann ich einen unschönen Gedanken mit einem Kursgedanken austauschen. Das macht mich aber noch nicht zum Denker. Michael kann nicht der Denker sein, a) weil illusionär, b) nicht konstant anwesend. So wer ist der "Denker"?

Michael
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Lektionen des Übungsbuches / Sehnsucht als Motivation
« Letzter Beitrag von Johannes am 14. Januar, 2018 14:08:14 »
Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass ich immer wieder damit in
Konflikt komme, dass ich nicht an den Treffen mit Euch teilnehmen kann.
Ich denke, dass es für mich gut wäre und ich dadurch den Kurs besser verstehen könnte.
Doch laut dieser Lek. kann das nicht so sein.
Das, was du hier als Konflikt beschreibst, ist eigentlich eine Sehnsucht, die sich in dir regt.
Und das ist etwas sehr Schönes, denn diese Sehnsucht in sich zu bemerken, ist auch ein wesentlicher Faktor für unsere Motivation, den Kurs zu lernen.
Es ist also grundsätzlich sehr erfreulich, wenn du so eine Sehnsucht in dir bemerkst.

Das Thema "Teilnahme an unseren Treffen" ist nur eine spezielle Situation, an der du bemerken kannst, was in deinem Geist so los ist. Denn natürlich geht es beim Kurslernen nicht darum, ob jemand an unseren Treffen teilnimmt oder nicht. Aber wir können auch diese Situation für das Kurslernen verwenden. Denn beim Kurslernen geht es vor allem darum, dass wir uns als "Denker" unserer Gedanken wieder entdecken.*)
Und wenn du irgendwo in deinem Geist ein "Ich kann nicht..." findest, ist das perfektes "Vergebungsmaterial".

Gehen wir noch einmal zurück zu deiner Sehnsucht. Einen Teil davon stillst du ja z.B. auch, indem du in diesem Forum dabei bist.
Aber das scheint dir nicht zu genügen. Und deshalb möchte ich dir jetzt von anderen Kursschülern erzählen, die denselben "Konflikt" in sich spürten wie du und wie sie damit umgegangen sind:
 
Wir hatten schon viele Kursschüler bei unseren Veranstaltungen, die z.B. entweder sehr weit entfernt von uns leben oder denen es aus vielen anderen Gründen unmöglich erschien, jemals bei unseren Treffen dabei sein zu können.
Doch hat sie ihre Sehnsucht nicht in Ruhe gelassen und sie schließlich dazu motiviert, den Gedanken "Ich kann nicht..." ersetzen zu lassen durch: "Ich möchte es so gerne und werde deshalb eine Möglichkeit suchen und finden, um mir diesen Wunsch zu erfüllen."

Und - sie staunten nicht schlecht, wie ihre geistige Offenheit den Gedanken "Ich kann nicht" in den Hintergrund drängen konnte und sie erleben ließ, wie das "Unmögliche" möglich gemacht wurde.
Aber es ging noch weiter: Diese besondere Erfüllung ihrer Sehnsucht wurde für sie nur zu einem ersten praktischen Schritt, und sie wollten noch weitere "Ich kann nicht..." in ihrem Geist aufspüren und sie alle - nach und nach - aus ihrem Geist verbannen.

Und das ist ein erheblicher Teil der "Vergebungsarbeit", zu welcher der Kurs uns anleitet und inspiriert.
Denn auf diese Weise kann letztlich auch der Gedanke "Ich kann diesen Kurs nicht lernen" schließlich aus unserem Geist verschwinden - und wir sehen und erleben, dass wir den Kurs gelernt haben.

  :wolki:

 herz Johannes

*) Siehe dazu auch folgenden Text: Der Denker


 
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Lektionen des Übungsbuches / Re: Lektion 014
« Letzter Beitrag von cloè am 14. Januar, 2018 12:21:51 »
 herz Hallo meine Lieben,
         ich bin ja wieder bei den Lektionen, glaube es ist das 4.  Mal.
         Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass ich immer wieder damit in
         Konflikt komme, dass ich nicht an den Treffen mit Euch teilnehmen
         kann. Ich denke, dass es für mich gut wäre und ich dadurch den Kurs
         besser verstehen könnte.
         Doch laut dieser Lek. kann das nicht so sein
                                                                        Liebe Grüsse Cloè herz
       




   
 
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