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Thema: Lektion 153  (Gelesen 3317 mal)

Offline Johannes

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Lektion 153
« am: 02. Juni, 2013 00:25:44 »
Zitat von: KURS-Lektion 153
In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit.  *)

Von heute an lege ich das Spiel der Schuld beiseite und beginne das Spiel der Erlösung zu spielen, in dem alle gewinnen und niemand verliert.



*) Hier findest du den Kommentar zu dieser Lektion!

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Gottfried

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Re: Lektion 153
« Antwort #1 am: 04. März, 2015 14:41:03 »
Diese Lektion ist für mich wieder so eine "Meilenstein-Lektion"! Sie bedeutet für mich die sanfte und doch radikale Aufforderung, a l l e s  aufzugeben was ich will, und IHM zu folgen - was ja der wirkliche Wunsch ist. Jedoch merke ich durch spürbare Widerstände, in Form von sich nicht gut anfühlenden Gefühlen und Lebenssituationen, wie "wirklich" ich den Wunsch habe, IHM zu folgen  :biggrin: Mit einem Wort: Das Ego kämpft verbissen, die Kontrolle weiterhin haben zu wollen. Trotzdem ist mir bewusst, dass mit der bewussten Wahrnehmung dieser Spielchen, sehr viel zu meinem WIRKLICHEN Gunsten geschieht! Und dafür bin ich dankbar  :oje:

Nijas

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Lektion 153 und Abgrenzung
« Antwort #2 am: 16. August, 2015 15:53:45 »
Ihr Lieben,
ich übe heute gerade Lektion 153: "In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit".
In den letzten Tagen und Wochen kam  es immer wieder vor, dass andere mich zu etwas drängen wollen oder sie wollen, dass ich etwas tue, was sie wollen. Mir fällt es eigentlich schwer, nein zu sagen. Jetzt aber bin ich so erschöpft, dass ich meine Grenze aufzeige  und nicht immer das tue, was andere von mir verlangen oder einfach mal STOPP sage.
Jetzt kommt heute diese Lektion und ich frage mich, ist Abgrenzung, so wie ich sie eben ausübe bereits eine Abwehr oder ein Angriff, wie er im Kurs gemeint ist und wie soll ich mich in solchen Situationen jetzt anders verhalten?
Ich bin verwirrt und hilflos. Kann mir jemand von euch helfen?
Liebe Grüße von Rudi

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Offline Otmar

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Re: Lektion 153 und Abgrenzung
« Antwort #3 am: 16. August, 2015 17:48:37 »
Lieber Rudi !

Die Lektion "In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit" hat nichts mit einer Handlungsanweisung zu tun, Dich nicht zu wehren.

Der Kurs will, daß Du Deinen Geist, Deine Einstellungen änderst.
Mit welchen Handlungen (oder Nicht-Handlungen) Du Deine Rolle hier ausfüllst, ist nicht sein Revier.

lg
Otmar

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Offline Michael

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Re: Lektion 153 und Abgrenzung
« Antwort #4 am: 16. August, 2015 17:52:32 »
Hinter dieser Lektion steckt der unbewußte Glaube das wir uns von Gott getrennt haben (gesündigt haben) und deshalb Strafe zu erwarten haben. Aus diesem Irrtum erstand die Welt und der Körper als Verteidigung bzw. als Flucht vor der Strafe. Eine Verteidigungsstrategie für ein nicht existierendes Problem.
Das Ego projiziert nun diese Sünde auf alles was sich uns umgibt. Folglich müssen wir uns gegen alles und jeden verteidigen. Das Ego - Denksystem von Angriff und Verteidigung ist selbst gemacht, das ist eine der Aussagen in diesem Kapitel.

Zitat von: T. IV. 4
Der Körper ist die Wohnstatt des Ego durch seine eigene Wahl. Dies ist die einzige Identifikation, bei der das Ego sich sicher fühlt, weil die Verletzlichkeit des Körpers sein bestes Argument dafür ist, dass du nicht von GOTT sein kannst. Das ist die Überzeugung, die das Ego eifrig fördert. Das Ego aber hasst den Körper, weil es ihn nicht als gut genug akzeptieren kann, um ihm als Heim zu dienen. Hier wird der Geist nun tatsächlich benommen. Dem Geist - dem das Ego sagt, dass er eigentlich ein Teil des Körpers und dass der Körper sein Beschützer ist - wird ebenfalls gesagt, der
Körper könne ihn nicht schützen. Deshalb fragt der Geist: »Wohin kann ich mich um Schutz wenden?«, worauf das Ego antwortet: »Wende dich an mich.« Der Geist erinnert das Ego nicht grundlos daran, dass es selbst darauf bestanden hat, mit dem Körper identifiziert zu werden, weshalb es keinen Sinn ergibt, sich um Schutz an es zu wenden. Das Ego hat darauf keine wirkliche Antwort, weil es keine gibt, aber es hat dennoch eine Lösung, die für es typisch ist. Es löscht die Frage aus dem Bewusstsein des Geistes aus. Ist sie erst einmal aus dem Bewusstsein gelöscht, so kann die Frage
Unbehagen erzeugen, und das tut sie auch, aber sie kann nicht beantwortet werden, weil sie nicht gestellt werden kann.

Der Zweck des Ego ist dich in diesem Angriff - Verteidigung Loop zu halten. Der Zweck dieser Lektion besteht darin ein Gewahrsein zu entwickeln das wir ANDERE ANTWORTEN hören können.

Michael
Happiness is peace in motion, Peace is happiness at rest.

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Offline Johannes

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Re: Lektion 153 und Abgrenzung
« Antwort #5 am: 16. August, 2015 18:22:59 »
In den letzten Tagen und Wochen kam  es immer wieder vor, dass andere mich zu etwas drängen wollen oder sie wollen, dass ich etwas tue, was sie wollen. Mir fällt es eigentlich schwer, nein zu sagen.
Merkst du, was passiert, wenn du andere für dein Tun verantwortlich machst? Sie sind nun verantwortlich dafür, wie du dich fühlst. Sie sind schuldig - und du das hilflose Opfer einer grausamen Welt.  :biggrin:

Deshalb ist es hilfreich, immer nur das zu tun - wenn du es schon tust - hinter dem du voll und ganz stehen kannst. Das verhindert weitere Schuldspiele.

Zitat von: Nijas
Jetzt aber bin ich so erschöpft, dass ich meine Grenze aufzeige und nicht immer das tue, was andere von mir verlangen oder einfach mal STOPP sage.

Das ist deine vornehmliche Aufgabe als Kursschüler: STOPPEN. Nicht einfach irgendwie etwas tun.
STOPPEN - und warten, bis die Ruhe wieder einkehrt im verwirrten Geist.


Zitat von: Nijas
Jetzt kommt heute diese Lektion und ich frage mich, ist Abgrenzung, so wie ich sie eben ausübe bereits eine Abwehr oder ein Angriff, wie er im Kurs gemeint ist und wie soll ich mich in solchen Situationen jetzt anders verhalten?
Ich bin verwirrt und hilflos. Kann mir jemand von euch helfen?
Wie Otmar bereits betont hat, geht es im Kurs nie um konkrete Handlungsanweisungen im Außen. Es geht immer um deine Gedanken. Wenn du z.B. denkst, dass jemand in deiner Umgebung dich zu etwas drängen kann, was du gar nicht willst, dann ist dieser Gedanke ein Angriff auf dich UND deinen Bruder.
Es ist dann völlig belanglos, ob du das machst, was jemand von dir will oder nicht. Der Angriff liegt im Denken, nicht in der Handlung.

Was ist also in diesem Fall zu tun?

1) dir bewusst machen, was du denkst
2) sehen, dass dieser Gedanke nicht wahr ist - dass du weder dich noch deinen Bruder so siehst, wie ihr wirklich seid
3) dir vom HG zeigen lassen, wie ER das sieht - dass du und dein Bruder heilige KINDER GOTTES seid, die niemals hilflos oder ausgeliefert oder hilfebedürftig sein können.

Das ist die ganze Arbeit, zu der dieser Kurs dich motovieren möchte.
Was du dann ganz konkret machst oder nicht machst, steht im Drehbuch. Du brauchst einfach nur beobachten, was du dann in der Situation tust.

 herz Johannes

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Nijas

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Re: Lektion 153
« Antwort #6 am: 17. August, 2015 14:35:28 »
Ich danke euch allen ganz herzlich für die Gedanken und Anregungen zu meiner Frage. Mir passiert es immer wieder, dass ich den Kurs sozusagen in die Illusion der Welt bringe. Und dann komme ich nicht mehr klar.
Also VIELEN DANK!!  herz herzaugen

Offline karin

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Re: Lektion 153
« Antwort #7 am: 02. Juni, 2019 00:01:04 »
Zitat von: KURS-Lektion 153
In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit.  *)

Von heute an lege ich das Spiel der Schuld beiseite und beginne das Spiel der Erlösung zu spielen, in dem alle gewinnen und niemand verliert.



*) Hier findest du den Kommentar zu dieser Lektion!

 :schein: flherz


Zitat von: Spiele, die verwandeln, 7. Das Erlösungsspiel
Stell dir vor, dass alle Menschen und auch alle anderen Lebewesen und Dinge um dich herum bereits erlöst sind.
Also – alle und alles, was du um dich herum siehst und auch alles und jeder, an den du denkst, ist sich der Erlösung vollkommen bewusst.

Hier die ganze Spielanleitung.


Zitat von: Den Kurs lernen 3, 30. Die momentane Weltlage als Möglichkeit
Der Kurs lehrt uns, dass jede Weltlage (oder persönliche Situation) notwendigerweise eine Illusion ist. Wäre dem nicht so, dann wäre Erlösung nicht möglich, der FRIEDE GOTTES eine unverlässliche Farce und GOTT SELBST nichts als eine eingebildete Utopie. .........

......... Jede unfriedliche Wahrnehmung verschwindet, wenn sie dem FRIEDEN GOTTES gegenübergestellt wird, so wie Nebel sich im Sonnenlicht auflöst.

Noch mehr von Johannes‘ Text.


 hep  herz