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Thema: Lektion 008  (Gelesen 12230 mal)

Offline Anne

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Re: Lektion 008
« Antwort #30 am: 01. September, 2016 15:32:30 »

Ist es möglich das Du hier Geist mit Intellekt ---> Gehirn --->Körper verwechselst?

Das kann gut möglich sein, Michael.
Jedoch scheint Alles, was in Worte gefasst wird, bereits eine Verwechslung zu sein.

Habe das Zitat auch irgendwoher zitiert, soweit ich mich erinnere, gerade finde ich die Textstelle nicht.
Kam mit dem Begriff "Geist" auch kurz ins Wanken.

IM Grunde ist es aber egal, wenn gewusst wird, was gemeint ist.  zwink
Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden GOTTE

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Offline Anne

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Re: Lektion 008
« Antwort #31 am: 01. September, 2016 15:42:27 »
Ah ja, hier ist es, Lektion 8, 1.5:

"Dein Geist kann die Gegenwart - die einzige Zeit, die es gibt - nicht erfassen."
Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden GOTTE

Danke von:


Offline Michael

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Re: Lektion 008
« Antwort #32 am: 01. September, 2016 16:08:54 »
Ah ja, hier ist es, Lektion 8, 1.5:

"Dein Geist kann die Gegenwart - die einzige Zeit, die es gibt - nicht erfassen."


Damit ist aber eindeutig die Ego - Gegenwart gemeint die nie im JETZT ist. Der HEILIGE AUGENBLICK, das Gegenstück dazu, ist ja gerade durch die Abwesenheit des Ego's, die Abwesenheit von Raum und Zeit definiert. Auch der nächste Paragraph weist darauf hin:
Zitat von: L. 8 1:5-2:1
Er kann deshalb die Zeit nicht verstehen und kann tatsächlich gar nichts verstehen. Der einzige gänzlich wahre Gedanke, den man in Bezug auf die Vergangenheit haben kann, ist, dass sie nicht da ist.

... und wenn Du ein Produkt der Vergangenheit bist, bist du nicht da. Wer bist Du?

Zitat von: T.II 11.8
Wer ist das »du«, das in dieser Welt lebt? Der reine Geist ist unsterblich, und Unsterblichkeit ist ein konstanter Zustand. Sie ist jetzt ebenso wahr, wie sie es immer war oder jemals sein wird, weil sie überhaupt keine Veränderung beinhaltet. Sie ist weder ein Kontinuum, noch kann sie durch einen Vergleich mit einem Gegenteil verstanden werden. Erkenntnis beinhaltet niemals Vergleiche. Das ist der Hauptunterschied zu allem, was der gespaltene Geist erfassen kann.

Erschreckend oder? Behauptet einfach das wir nicht "existieren", alles selbst gemacht.

Michael
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Offline Anne

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Re: Lektion 008
« Antwort #33 am: 01. September, 2016 16:35:48 »
Ach so, ne, erschreckend finde ich das eher nicht, denn wer soll sich denn da noch groß erschrecken?
Mehr beruhigend. Keine Vergleiche. Ende der (Haar)spalterei.

Aber aus dem Kopf kann das ja gar nicht gesagt werden, ob erschreckend oder nicht. Bis vor kurzem dachte ich auch noch, dass keine Probleme mit dem Tod mehr vorhanden sind - bis ich kurz vor knapp fast in einen Autounfall geraten wäre. Diese Angst ging durch Mark und Bein. Völlig unerwartet. Da bäumt sich dann doch nochmal sowas auf, was man mit "Lebenserhaltungstrieb des Egos" benennen könnte.  :aufzu:
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Gast MM

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Re: Lektion 008
« Antwort #34 am: 01. September, 2016 23:10:02 »
Ah ja, hier ist es, Lektion 8, 1.5:

"Dein Geist kann die Gegenwart - die einzige Zeit, die es gibt - nicht erfassen."


Damit ist aber eindeutig die Ego - Gegenwart gemeint die nie im JETZT ist. Der HEILIGE AUGENBLICK, das Gegenstück dazu, ist ja gerade durch die Abwesenheit des Ego's, die Abwesenheit von Raum und Zeit definiert. Auch der nächste Paragraph weist darauf hin:
Zitat von: L. 8 1:5-2:1
Er kann deshalb die Zeit nicht verstehen und kann tatsächlich gar nichts verstehen. Der einzige gänzlich wahre Gedanke, den man in Bezug auf die Vergangenheit haben kann, ist, dass sie nicht da ist.

... und wenn Du ein Produkt der Vergangenheit bist, bist du nicht da. Wer bist Du?

Zitat von: T.II 11.8
Wer ist das »du«, das in dieser Welt lebt? Der reine Geist ist unsterblich, und Unsterblichkeit ist ein konstanter Zustand. Sie ist jetzt ebenso wahr, wie sie es immer war oder jemals sein wird, weil sie überhaupt keine Veränderung beinhaltet. Sie ist weder ein Kontinuum, noch kann sie durch einen Vergleich mit einem Gegenteil verstanden werden. Erkenntnis beinhaltet niemals Vergleiche. Das ist der Hauptunterschied zu allem, was der gespaltene Geist erfassen kann.

Erschreckend oder? Behauptet einfach das wir nicht "existieren", alles selbst gemacht.

Michael
Ob Zeit, wie wir jetzt hier drüber sprechen oder Raum....zu dem Gesprächist mir folgende Assoziation eingefallen. Weiß nicht, obs auch für andere passt:
Hier in Nürnberg gibt es außer dem Erfahrungsfeld der Sinne auch den sog. Turm der Sinne. Da kann man ein Sinnestäuschungsexperiment nach dem anderen machen. Auf dem Erfahrungsfeld gibt es aber auch ein paar Täuschungsexperimente: z.B. eine Scheibe; und wenn man die anschuckt und in Drehung hält, hat man andauernd den Eindruck, man saust mit rasender Geschwindigkeit durch einen Tunnel auf ein imaginäres Ziel (ein Punkt am Ende des Tunnels zu). Aber in Wirklichkeit geschieht gar nix. Man steht da ruhig auf dem Boden und scheint nur zu sausen und kommt auch nie an. Weil man sich weder wegbewegt hat, noch sich bewegt, noch ist ein Ziel da. Weil: ma ist ja schon da. Tut aber so, als sei man es nicht.
Ja, mir helfen solche Experimente auch beim Kurslernen. Mir ist schon klar, dass es in den Experimenten um die menschlichen Sinne, den menschlichen Verstand und so geht - doch trotzdem finde ich die hilfreich. Obwohl ichs nicht erklären kann.  :smile:

Offline Leichtigkeit

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Re: Lektion 008
« Antwort #35 am: 08. Januar, 2017 16:35:53 »
Bin heute bei Lektion 8.
"....Niemand sieht wirklich irgend etwas. Er sieht nur seine nach außen projizierten Gedanken...."  - da kann ich mitgehen.
Doch ich weiß einfach nicht, was das mit der Vergangenheit zu tun haben soll.
es gibt doch auch viele Gedanken, die nichts mit der Vergangenheit zu tun haben.
Ein blödes Beispiel: Wenn ich jetzt grad denke "Ich muss heute noch unbedingt einkaufen gehen." - Dann kann ich ja nachvollziehen, dass dieser Gedanke leer ist. Er hat keine Bedeutung.
Doch hat dieser Gedanke nichts mit der Vergangenheit zu tun. :bahnhof:
- Großer Knoten im Kopf!
LG   




Gast MM

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Re: Lektion 008
« Antwort #36 am: 08. Januar, 2017 18:44:13 »
Das Vertrauen und der Glaube in das lineare Denken ist bei Lektion 8 wahrscheinlich noch ziemlich vorhanden. Wenn du langsam, in kleinen Schritten hinschaust: woher weißt du, dass du heute unbedingt noch einkaufen gehen musst?

Offline Sandra01

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Re: Lektion 008
« Antwort #37 am: 08. Januar, 2017 22:03:54 »
Wie in dieser Lektion auch beschrieben steht-du nimmst dadurch auch die 'Zukunft' vorweg.
Wenn du wirklich mitgehen könntest,dass du nur deine projizierten Gedanken siehst- ich gehe da auch mit! von welcher Stelle auch immer-würden wir nicht mehr fragen...
 herz

Offline Michael

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Re: Lektion 008
« Antwort #38 am: 08. Januar, 2017 22:13:31 »
Bin heute bei Lektion 8.
"....Niemand sieht wirklich irgend etwas. Er sieht nur seine nach außen projizierten Gedanken...."  - da kann ich mitgehen.
Doch ich weiß einfach nicht, was das mit der Vergangenheit zu tun haben soll.

In dieser Lektion geht es darum das wir nicht nur die Vergangenheit sehen, wie in Lektion 7 beschrieben, sondern wir sehen nur die Vergangenheit weil wir nur an vergangenes denken. Wir hatten das Thema schon heute in einem anderen Thread. Jesus versucht zu erklären das was wir außen sehen von unseren Gedanken kommt. "Projection makes perception". Was wir glauben und für was wir glauben zu sein, wird direkt ins Außen projiziert, denn Innen und Aussen ist dasselbe. Ideen verlassen ihre Quelle nicht.

Wenn du glaubst heute einkaufen zu müssen ist das vermutlich etwas das du in der Vergangenheit gelernt hast.  Wenn du es nicht tust, musst du "scheinbar" Mangel erleiden.

Die Illusion der Zeit ist eine Reflektion des Ego - Denksystems, von Sünde, Schuld und Angst. Wir haben in der Vergangenheit gegenüber GOTT gesündigt, deswegen fühlen wir uns schuldig, und erwarten in der Zukunft dafür gestraft zu werden. Wenn wir Individualität, Besonderheit gegenüber dem Denksystem des HEILIGEN GEISTES wählen kommt diese Kette von Sünde --> Schuld --> Angst in Gang. Ich habe gelesen das wir im Schnitt 70.000 Gedanken pro Tag haben. Ich wette das 99,9% dieser Gedanken nur im Vorwärts bzw. Rückwärtsgang stattfinden, d. h. in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Und wie sehen wir uns in der Vergangenheit oder Zukunft als SOHN GOTTES oder als Körper? Und weil wir uns in den Gedanken in der Vergangenheit und Zukunft nur als Körper sehen, wird dieser Glaube das wir in der Gegenwart ein Körper sind noch verstärkt. Dafür ist diese mentale Aktivität die wir Ego nennen da. Das ist ihr Zweck.

Zitat von: L.8 1:5-6
Dein Geist kann die Gegenwart – die einzige Zeit, die es gibt – nicht erfassen. Er kann deshalb die Zeit nicht verstehen und kann tatsächlich gar nichts verstehen.

Die Ego's - Gegenwart ist nicht das JETZT von dem Eckhart Tolle u.a. sprechen, es ist auch nicht der Heilige Augenblick von dem der Kurs spricht. Beides ist nicht in der Zeit.

Leichtigkeit und Michael werden auch nie einen heiligen Augenblick "erleben". Das ist nicht möglich, das kann nur GOTTES SOHN.

Michael

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Offline Johannes

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Re: Lektion 008
« Antwort #39 am: 09. Januar, 2017 00:06:10 »
Hanna und Michael werden auch nie einen heiligen Augenblick "erleben". Das ist nicht möglich, das kann nur GOTTES SOHN.
Doch können Leichtigkeit und Michael sich erinnern lassen, dass sie GOTTES SOHN sind und ihre alte Identifikation vergessen.
Dieser Moment der Erinnerung ist der "heilige Augenblick".

 herz Johannes

Offline Michael

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Re: Lektion 008
« Antwort #40 am: 09. Januar, 2017 13:16:50 »
Worauf ich hindeuten wollte, ist das es keine Befreiung für das illusionäre Selbst gibt, wie ich es lange glaubte. Es gibt nur eine Befreiung von dem illusionären Selbst. Im Heiligen Augenblick gibt es kein illusionäres Selbst. Aus dieser Sicht, aus der Sicht der Lösung, gibt es kein Problem.

Michael
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Offline Johannes

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Re: Lektion 008
« Antwort #41 am: 09. Januar, 2017 13:38:34 »
Worauf ich hindeuten wollte, ist das es keine Befreiung für das illusionäre Selbst gibt, wie ich es lange glaubte. Es gibt nur eine Befreiung von dem illusionären Selbst. Im Heiligen Augenblick gibt es kein illusionäres Selbst. Aus dieser Sicht, aus der Sicht der Lösung, gibt es kein Problem.
Theoretisch alles absolut klar. Nur wie steht's mit der Praxis?

In der Praxis geht es darum, mich - wenn ich leide - zu erinnern und anzuerkennen, dass ich nur deshalb leide, weil ich mich im Moment irrtümlich für das illusionäre Selbst halte.
Ich habe also vergessen - und außerdem völlig ignoriert - dass ich bereits weiß, dass dieses Selbst (das leiden kann) illusorisch ist. Trotzdem halte ich daran fest.
Warum?
Eben weil ich wider meinem besten Wissen doch an diesem Selbst (unbewusst) festhalten will.

Doch kann ich JETZT (bewusst) neu wählen, dass ich das nicht mehr will - das bedeutet, dass ich dem HG, Jesus, GOTT mehr glauben will als meinen eigenen Erfahrungen.

Was ist die Konsequenz?
Auch wenn sich äußerlich nichts ändert, kann ich zu FÜHLEN beginnen, wie es sich anfühlt, völlig frei von dem illusorischen Selbst zu sein, das ich einige Jahrzehnte lang gehegt, gepflegt und gehütet habe. Ich kann diese Freiheit und diesen Frieden kosten und mich daran laben.

Gehen wir's an! Nehmen wir die neue IDENTITÄT ernst und tun wir nicht weiter so, als ob wir mit unserer alten zufrieden wären.
Sie hat niemals wirklich existiert.
Sie ist nur eine Rolle in einem Spiel, das ICH spiele - eine Figur in einem Traum, den ICH träume.
Nicht mehr als das.

 herz Johannes

 

Offline karin

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Re: Lektion 008
« Antwort #42 am: 08. Januar, 2019 11:22:41 »
Ich genieße die Ruhe, die einkehrt, wenn ich begreife, dass mein Geist vollkommen leer ist, wenn er mit vergangenen Gedanken beschäftigt zu sein scheint.

 :luft:


Ihr Lieben,

viel Freude mit Lektion 8.
Bei dieser Lektion hat es in den vergangenen Jahren bereits viel Austausch gegeben. 
:les:


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Offline karin

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Re: Lektion 008
« Antwort #43 am: 08. Januar, 2019 11:47:50 »
Welch Befreiung, dass der Geist nicht denkt, wenn er mit dem Leben hier, dem Körper, der Welt beschäftigt ist.

 herz Johannes

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