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Thema: Grundlegendes Gefühl?  (Gelesen 6009 mal)

Offline Hannes

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Grundlegendes Gefühl?
« Antwort #15 am: 26. Mai, 2011 18:59:55 »
Zitat von: johannes;271


Ganz grundsätzlich ist im Kurs niemals von "sollen" die Rede. Nur lesen wir dies gerne heraus...:biggrin:

 herz Johannes

Das ist das Schöne am Kurs. Er zeigt Alternativen, ohne zu drohen. Er sagt nie "Du musst das so und so sehen oder machen, sonst ... ." Er weist auf bessere Möglichkeiten hin und lächelt uns an, wenn wir meinen, doch mal erst "unser Ding" noch machen zu wollen. Er ist der liebevollste Lehrer, der mir je begegnet ist.

Danke von:


Bettina

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Grundlegendes Gefühl?
« Antwort #16 am: 26. Mai, 2011 21:26:28 »
Zitat von: Ann;263
Ob ich das jetzt verstehe oder erst nach weiteren 10 Leben, es spielt keine Rolle, da alle Leben Illusion sind.


So geduldig bin ich nicht :biggrin:

Danke von:


Ann

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Grundlegendes Gefühl?
« Antwort #17 am: 26. Mai, 2011 23:37:00 »
Zitat von: johannes;272
Wahrscheinlich beschäftige ich mich schon zu lange mit Dingen zwischen Himmel und Erde, dass ich verstehe, nicht alles sofort begreifen zu können.
Es braucht keine Zeit, um etwas zu begreifen. Es braucht nur deine Bereitwilligkeit zu hören.

Die Wahrheit geht noch viel weiter: Der ganze Traum ist nicht nur "fertig" bzw. das Theaterstück ist nicht nur schon längst geschrieben -  es konnte niemals geschehen!

Und wo ist "Willensfreiheit" in einem Traum oder in einem Theaterstück?

Aber selbstverständlich kannst du weiter Illusionen nachhängen. Doch sie werden dich nicht befriedigen.

 herz Johannes

Nun ja, da ich ja Regisseur bin in meinem Theaterstück, erlaube ich mir, mein Stück umzuschreiben. Ich spiele ja mit in meinem "Traumtheater". Auch noch die Hauptrolle. lol
Im Endeffekt ist es nie geschehen, okay - aber da ich noch nicht am Ende bin, bin ich doch emotional noch sehr befangen.

Man stelle sich einfach einen herzzerreissenden Film vor, wo man mitfühlt und mitweint, obwohl wir weder die Personen persönlich kennen noch irgendeinen Einfluss auf den Werdegang nehmen können, weil wir ja nur Zuschauer sind.

LG Ann

Offline Johannes

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Das Drehbuch
« Antwort #18 am: 27. Mai, 2011 07:18:14 »
Zitat von: Ann;281
Nun ja, da ich ja Regisseur bin in meinem Theaterstück, erlaube ich mir, mein Stück umzuschreiben. Ich spiele ja mit in meinem "Traumtheater". Auch noch die Hauptrolle. lol
Im Endeffekt ist es nie geschehen, okay - aber da ich noch nicht am Ende bin, bin ich doch emotional noch sehr befangen.

In der ganzen "Drehbuchgeschichte" geht es nur um den Endeffekt. Alle Zwischenstationen, die du davon abzuleiten versuchst, hinken - wie alle Vergleiche.
Der Frieden kommt nicht daher, dass du erkennst, dass du Regisseur oder die Hauptrolle in "deinem" Theaterstück bist - er kommt daher, dass das ganze Theaterstück eine reine Erfindung ist.

Aber wie schon gesagt - es steht dir natürlich frei, weiterhin das Theaterstück "gestalten" oder "umschreiben" zu wollen und so dem Glauben nachzuhängen, dass du dort eine gewichtige Rolle spielst. Dies ist jedoch nur das, was du auch bis jetzt gedacht hast...


Das, was du dir ersehnst - und deine Sehnsucht ist ja groß - wirst du in dem Theaterstück - in deinem Traum - nicht finden. Denn die Befreiung, die du dir ersehnst, liegt in der Änderung deiner Geisteshaltung. In der Erinnerung an den Träumer - nicht in der Kultivierung der Traumfigur, für die du dich bis jetzt gehalten hast.

Zitat
Man stelle sich einfach einen herzzerreissenden Film vor, wo man mitfühlt und mitweint, obwohl wir weder die Personen persönlich kennen noch irgendeinen Einfluss auf den Werdegang nehmen können, weil wir ja nur Zuschauer sind.
So verwendest du das Bild des Films dazu, um dein Denken zu rechtfertigen. Der Zweck dahinter liegt jedoch darin, dich darauf zu besinnen, dass du mit dem Filmgeschehen gar nichts zu tun hast...dass du dir den Film freiwillig anschaust und jederzeit das Kino verlassen kannst.

 herz Johannes

Danke von: