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Thema: Lektion 157  (Gelesen 5350 mal)

Offline Anne

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Re: Lektion 157
« Antwort #15 am: 06. April, 2017 18:02:20 »
Zum Thema "Nachdenken" beobachte ich , dass wenn ich beispielsweise werkle, nebenher gedankliche Filme ablaufen in alle nur vorstellbare Richtungen. Vorteil im Vergleich zum Faulenzen ist, dass sowohl der Gedankenfilm als auch Arbeitsfilm als Film erkannt wird. Jedoch- vermute ich - mit IHM SEIN bedeutet gar nicht denken. Könnte es sein, dass das Denken ein Mittel ist, um vom Fühlen und Hiersein abzulenken ?
Nichts Wirkliches kann bedroht werden. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden GOTTE

Offline Johannes

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Re: Lektion 157
« Antwort #16 am: 06. April, 2017 22:59:17 »
...Könnte es sein, dass das Denken ein Mittel ist, um vom Fühlen und Hiersein abzulenken?
Das ist es fürwahr. Diese Art des Denkens, die eigentlich Nicht-Denken ist.
Statt dessen könntest du die Freude, den Frieden und das Glück fühlen, die dich ausmachen.
Das beginnst du zu fühlen, wenn du der Gedankenakrobatik eine Pause verordnest.  :cool:

 herz Johannes

Offline karin

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Re: Lektion 157
« Antwort #17 am: 07. April, 2017 13:11:15 »
Das Ego kann die WIRKLICHKEIT nicht sehen, wir aber schon. Dafür müssen wir uns vom Ego trennen und uns mit dem HG verbinden.

Wenn wir bemerken, dass wir mit dem Ego schauen - wir halten uns und andere für Körper - und uns entschließen, alle mit dem HG zu betrachten, SEHEN wir GOTT in anderen und uns selbst.

Für diesen Wahrnehmungswechsel brauchen wir anfangs - wenn wir beginnen Vergebung im Sinne von EKIW zu lernen - ein Stopp: Wir unterbrechen, was wir denken, fühlen und tun, und wechseln gemeinsam mit dem HG von der falschgesinnten zur rechtgesinnten Wahrnehmung, von der unwirklichen in die wirkliche Welt. Wir sind in diesem Lernstadium immer entweder auf die Unwirklichkeit oder auf die WIRKLICHKEIT konzentriert und können den Tisch nicht sehen, wenn wir GOTT in ihm SEHEN/FÜHLEN, und wenn wir den Tisch sehen, SEHEN/FÜHLEN wir GOTT nicht.

Viele Vergebungserfahrungen später, wissen wir bereits, dass wir unsere rechtgesinnte Wahrnehmung - urteilen mit dem HG und die WIRKLICHKEIT SEHEN - nicht mehr durch die falschgesinnte Wahrnehmung - urteilen mit dem Ego und durch die Körperaugen sehen - unterbrechen können, auch wenn es uns so erscheinen mag.

Wir SEHEN GOTT, und haben bereits erfahren, dass wir den Tisch nur zum Schein sehen können.
Die falschgesinnte Wahrnehmung haben wir als unwirklich erkannt, sie kann das LICHT nicht verdecken. Wir FÜHLEN SEINE Korrektur ununterbrochen - wir leben im Stopp-Modus - unsere Vergebungsbereitschaft hat sich manifestiert, unser Vertrauen in die WIRKLICHKEIT ist gewachsen.

Wir sehen Körper nur noch zum Schein und wir handeln nur noch zum Schein, während wir GOTT SEHEN - weil wir erfahren haben, dass der letzte Vorhang, den es nie gegeben hat, schon längst gefallen ist.

 

 herz

Offline Anne

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Re: Lektion 157
« Antwort #18 am: 11. April, 2017 07:44:28 »
Dieser Text ist genial: "Der letzte Vorhang"
Zitat:
"Genau wie alle anderen hast auch du deine Rolle perfekt gespielt. Und nun, da die Show vorbei ist, denke nicht mehr über das Spielgeschehen nach, sondern geh auch mit den anderen feiern."

 Wie feiert der Sohn Gottes mit den anderen ?
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Offline Jalila

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Re: Lektion 157
« Antwort #19 am: 11. April, 2017 07:55:37 »
In LIEBE und FREUDE zusammensein, begegnen und segnen, singen und tanzen, umarmen und küssen? So erlebe ich das bei unseren Friedenstanzfesten.  :sommer:   :zopfi:  herzaugen  liebherz   blu  :hiha:

 :ALLE:
Jalila
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Offline Anne

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Re: Lektion 157
« Antwort #20 am: 11. April, 2017 11:24:34 »
Ich glaube nicht, liebe Jalila, dass diese Art von Feiern gemeint ist, deshalb frage ich. 

Die Schauspieler gehen nach dem Applaus aus Ihrer Schauspiel-Rolle heraus und in ihrer Alltags-Rolle einen trinken. Doch der EINE SOHN GOTTES, nach der Verbeugung aus der Alltags-Rolle. Wo geht Er hin zum feiern ?
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Offline Angelika

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Re: Lektion 157
« Antwort #21 am: 11. April, 2017 13:13:19 »
"Den Vorhang fallen lassen" ist eine Hilfestellung, ein Bild für "Vergebung".
Was fühle ich, wenn ich vergeben haben, was tue ich ? 
Ich bin in der Einheit, urteile nicht mehr, bin in Frieden, Freude und Glück mit Allem verbunden.
Auch "Feiern"  ist ein Bild, eine Hilfe, ich bin unbeschwert und gelassen. Das heißt nicht das ich jetzt singen und tanzen muss im Äußeren, ich bin eventuell auch ganz still und ruhig.
Angelika herz             Mein Selbst, so nah bei mir und nah bei Gott, weit jenseits dieser Welt.

Offline Johannes

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Re: Lektion 157
« Antwort #22 am: 11. April, 2017 13:20:58 »
Wie feiert der Sohn Gottes mit den anderen ?
Indem er sie SIEHT. Indem er sieht, dass alle so sind wie er. Indem er die EINHEIT der Schöpfung SIEHT.

Denn es gibt keine besondere Form, auf die sein Feiern beschränkt wäre.
Äußerlichkeiten haben für ihn keine besondere Bedeutung mehr, da er immer und überall nur mehr nach INNEN schaut.

 herz Johannes


Offline Jalila

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Re: Lektion 157
« Antwort #23 am: 11. April, 2017 13:32:30 »
Ja, das meinte ich, bei den Friedenstänzen SEHE ich die EINHEIT und FÜHLE sie und erlebe, dass wir alle der SOHN GOTTES sind und da BIN ICH ganz innen bei MIR.

Ich weiß nicht, ob ich das hier darf, aber hier ist ein Beispiel, wo man sehen und fühlen kann, was ich meinte:
https://www.youtube.com/watch?v=lFuei10AV5A

Jalila
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Offline Johannes

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Re: Lektion 157
« Antwort #24 am: 06. Juni, 2017 08:27:52 »
"Bis jetzt wolltest du in der Welt sein. Du wolltest deine eigene Welt für dich haben. Doch wenn du heute übst, kannst du die Erfahrung machen, dass dies nicht wirklich dein Wille ist. Du übst, deine Welt und alles, was damit zusammenhängt, für einen Augenblick zur Seite zu legen, damit der HIMMEL wieder in dein Gewahrsein treten kann."

Dieser Ausschnitt aus meinem Kommentar zur Lektion 157 erklärt, wie es kommt, dass wir glauben, in der Welt zu sein: Wir wollten diese Welt!
Nur dieser wahnsinnige Wunsch hat uns die Welt beschert - allerdings mussten wir einschlafen und vergessen, was wir wirklich sind, um sie zu sehen.
Die heutige Lektion hebt diesen uralten Wunsch auf und deckt auf, dass dies niemals wirklich unser Wille sein konnte. Der Leitgedanke spiegelt unseren wirklichen Willen, der mit dem WILLEN GOTTES übereinstimmt.
Auf diese Weise ermöglicht es diese Lektion, dass wir zumindest wieder einen Hauch des HIMMELS erhaschen können.

 herz Johannes 


Offline toni

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Re: Lektion 157
« Antwort #25 am: 06. Juni, 2019 09:20:11 »
Zitat von: KURS-Lektion 157
In SEINE GEGENWART möchte ich jetzt eingehen.  *)


*) Hier findest du den Kommentar zu dieser Lektion!
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry)

Offline karin

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Re: Lektion 157
« Antwort #26 am: 06. Juni, 2019 15:33:45 »

Zitat von: Den Kurs kernen 3, 18. Die Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart
Und je öfter wir diese Reisen – aus der Zeit heraus in die WIRKLICHKEIT – unternehmen, desto mehr Aussagen des Kurses, die vielleicht lange unverständlich waren, bestätigen sich als tatsächlich wahr. In der GEGENWART GOTTES werden all diese Ideen, welche vorher eher theoretisch geübt wurden, wirklich erlebt. Wir erleben, dass sie allesamt wirklich wahr sind.

Dieses Phänomen erstaunt wahrscheinlich jeden, obwohl eigentlich klar sein müsste, dass dies gar nicht anders sein kann – da der Kurs von JEMANDEM kommt, DER in der GEGENWART GOTTES lebt.

WER sonst könnte über die WIRKLICHKEIT Bescheid wissen?
WER sonst könnte den ganzen Überblick haben?

Noch mehr über Johannes‘ Zeitreise.



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