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Thema: DAS JAHR DES ERWACHENDEN GOTTESSOHNES  (Gelesen 913 mal)

Offline Johannes

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DAS JAHR DES ERWACHENDEN GOTTESSOHNES
« am: 02. Februar, 2018 12:10:41 »
Einleitung


Das JAHR DES GEISTES, das wir letztes Jahr ausgerufen haben, geht auch dieses Jahr weiter. Denn nur in der Zeit geht ein Jahr zu Ende und ein nächstes beginnt.
Ein Geist aber kann von der Zeit nur träumen. Und solange der Traum andauert, scheint die Zeit da zu sein. Sie verschwindet jedoch in dem Moment, in dem der Geist erwacht.

Dieses Jahr möchten wir deshalb dem erwachenden Geist widmen. Und damit gleich klar ist, was wir mit Geist meinen:

Wir meinen damit den SOHN GOTTES.

 

 

Offline Johannes

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Kapitel 1 - Der erwachende GOTTESSOHN
« Antwort #1 am: 02. Februar, 2018 21:49:26 »
Kapitel 1 – Der erwachende GOTTESSOHN


Der Geist schläft nie. Er ist immer schöpferisch. Wenn ein Geist aber denkt, er sei ein Körper oder lebe in einem Körper, muss er vergessen haben, was er wirklich ist. Von so einem Geist könnte man sagen, dass er schläft - und das, was er in seinem Schlaf erlebt, kann nur ein Traum sein und nicht die WIRKLICHKEIT.

Während DIESE unverändert weiter besteht, ist er sich IHRER im Moment nicht gewahr. Stattdessen findet er sich nun in einem Universum von Raum und Zeit und hält dieses für seine Wirklichkeit.*)

Nun ist dieser Geist in einer hoffnungslosen, unmöglichen Situation. Da er seine WIRKLICHKEIT buchstäblich für einen Traum eingetauscht hat, hat er keinen direkten Zugang mehr zu IHR. Das einzige, das ihm jetzt noch verbleibt, ist eine vage Sehnsucht, die ihn ab und an aufsucht, wenn sein Traum nicht so läuft, wie er es sich vorstellt.

Doch diese Sehnsucht genügt! Denn auf diese Sehnsucht kann die WIRKLICHKEIT reagieren. SIE kann zwar nicht direkt zu ihm kommen, weil er noch schläft. Doch SIE wird eine Kommunikationsmöglichkeit finden, die er verstehen kann. Das Bild eines Schlafenden und Träumenden kann er gut nachvollziehen, denn mit Schlafen und Träumen kennt er sich aus.

Schauen wir uns deshalb einmal gemeinsam an, wie du dich in einem Traum erlebst:
Ist es nicht so, dass du dich nur als eine bestimmte Figur erlebst und gar nicht bemerkst, dass der ganze Traum dein Machwerk ist?
Dass aber einfach alles, was in diesem Traum vorkommt, inklusive der Figur, für die du dich hältst, nur von dir - dem Träumer - kommen kann?

Denn da ist niemand sonst.
In deinem Traum bist du allein.

Fazit:
Du bist dir also im Moment nur dieser einen Figur im Traum bewusst, die du für "dich" hältst. Der Träumer, der den ganzen Traum erzeugt hat - und der du ebenso sein musst - ist hier gänzlich aus deinem Gewahrsein verschwunden.

EKIW kommt also immer zuerst zu einer Traumfigur. Diese ahnt noch nicht, dass sie nur Teil eines Traumes ist, den sie "Welt" oder "ihr Leben in der Welt" nennt. Und noch viel weniger ahnt sie, dass sie gleichzeitig auch der erhabene Träumer ist, der das ganze Spektakel eines Universums von Raum und Zeit erfunden hat.

So gesehen könnte man definitiv sagen, dass sich der Kurs über die Traumfigur einen Zugang zum Träumer verschafft - zum schlafenden Geist, zum schlafenden GOTTESSOHN. Und dass er gekommen ist, um diesen sanft aus seinen Träumen zu wecken.

Wenn es also gleich am Anfang des Übungsbuches heißt "Meine Gedanken bedeuten nichts" (Lektion 10), dann sind damit in letzter Konsequenz die Gedanken des Träumers gemeint, dessen Gedanken ebendiesen Traum bildhaft darstellen. Die Gedanken der Figur bedeuten schon allein deshalb nichts, weil die Figur, die sie zu denken glaubt, "für sich" nicht existiert, sondern nur ein Bestandteil des ganzen Traums ist.

Und wenn es dann weiter heißt "Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt" (Lektion 11), dann sind damit wiederum in Wahrheit die Gedanken des Träumers gemeint, der auf diese Weise über die Traumfigur indirekt angesprochen wird.

Der erlösende Gedanke "GOTT hat keine bedeutungslose Welt erschaffen" (Lektion 14) spricht natürlich insofern wiederum den Träumer an, damit in diesem der Wunsch und die Sehnsucht geweckt wird, aus seinen Träumen endlich aufwachen zu wollen.

Die Leitgedanken des Übungsbuches sowie der Kurs insgesamt kann als ein Weckruf an den Träumer gesehen werden, den noch schlafenden GOTTESSOHN, damit dieser dazu motiviert wird, sich auf den Prozess des Erwachens mit Hilfe des abschließenden Traums der Vergebung einzulassen.

Der noch schlafende GOTTESSOHN erlebt so mit dem Kurs eine Veränderung in seinem Traum. Wie ein sanftes Streicheln wandelt die Arbeit mit dem Kurs seine Furcht erregenden Träume um in den glücklichen Traum der Vergebung. Dieser führt ihn nicht in weitere Träume führt, sondern leitet den Prozess des Erwachens, von dem hier die Rede sein wird, ein.

Dieser beginnt damit, dass er zulässt, dass seine bedeutungslosen Gedanken durch Gedanken ersetzt werden, die vom HEILIGEN GEIST kommen und daher die ganze Bedeutung des HIMMELS in sich tragen. Mit diesen Gedanken beginnt der Geist wieder zu erwachen.
 
   
  • Er begreift immer tiefer, dass das, was er für sein Denken und seine Welt gehalten hat, in Wahrheit nicht existiert.
  • Er beginnt immer tiefgreifender zu verstehen, dass die Figur, für die er sich bisher gehalten hat, nur eine Traumfigur ist, und dass er vielmehr der Träumer ist, dessen ganzer Traum mit der WIRKLICHKEIT nichts zu tun hat.   


Denn seine WIRKLICHKEIT ist reiner Geist. Und wie wir gleich zu Anfang dieses Kapitels angemerkt haben, schläft der Geist nie. Das Bild von einem Träumer, einem Traum und einer Traumfigur wird nur als Lehrmittel gebraucht, um einen wahnsinnigen Geist wieder zur Besinnung zu bringen und ihm seine eingeschränkte Sicht zu verdeutlichen. 

Wenn der Geist wieder erwacht, haben alle Lehrmittel ausgedient. Die Kommunikationsmittel werden von direkter Kommunikation, oder KOMMUNION wie diese im Kurs auch genannt wird, abgelöst.

Doch bis es soweit ist, sind die Lehrmittel alles, was dem Geist zur Verfügung steht.
Ohne sie wäre er für ewig in seinem Traum gefangen.

 
 *) Siehe dazu auch folgenden Text: Der Traum von Raum und Zeit