Autor Thema: Die Welt ist eine Illusion  (Gelesen 732 mal)

Offline Otmar

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Re: Die Welt ist eine Illusion
« Antwort #15 am: 30. September, 2017 11:57:40 »
... dieses Gefühl, dieses Wissen, plötzlich wieder da. Ich scheine gar keinen Einfluß darauf zu haben?
Was mache ich falsch?

Ich kann Dir erzählen, wie's bei mir in der Regel abläuft:
 
Wenn ich Probleme wälze, Sorgen habe, Ängste erleide und daraus besteht das Leben hier zum Großteil (und das wollte ich ja auch), muss ich, wenn ich daran denke, STOP sagen und den HEILIGEN GEIST anrufen. Wenn ich zu SEINER SCHAU finde, bin ich im Frieden.

Also:
Ich muss
1.) auf die Idee kommen, STOP zu sagen, und
2.) wenigstens so lange beharrlich bei diesem Gedankenstop bleiben, dass ich einige Wahrheiten aus dem Kurs für mich formulieren und nachfühlen kann.
Dann bin ich mit MIR (und dem VATER) verbunden und im Gleichgewicht.

Wenn mir das nur manchmal gelingt, hadere ich trotzdem nicht mit mir. Dann ist es eben so. (Dann plane ich, suche ich, befürchte ich, leide ich eben – bis ich genug habe). Aber das Gefühl der Aussichtslosigkeit ist weg oder verflüchtigt sich schnell.
Ich kann mich gleichzeitig mit Abstand beobachten, und da weiß ich bereits tief in mir drin, es geht auch anders und irgendwann kommt das echte STOP und sukzessive werden die Zeiten der Verbundenheit mit dem HEILIGEN GEIST länger.

Für mich ist es die Gabe des Beobachtens von einem „höheren“ Standort, die letztlich alles zum Guten regelt. Das ist für mich GNADE, ist also zeitlich nicht nur meinem „kleinen“ Willen (der kleinen Bereitwilligkeit) unterworfen sondern dem „großen“ Willen. Und der vollzieht sich in für mich unbegreiflichen Dimensionen. Und daher finde ich Enttäuschung über dieses „Unwillkürliche“ unangebracht.

Danke von:


Offline Johannes

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Re: Die Welt ist eine Illusion
« Antwort #16 am: 03. Oktober, 2017 12:45:56 »
Hier noch einige Worte zum Zitat aus dem Übungsbuch, das diesen Thread inspiriert hat.
Im 2. Absatz der Lektion 155 heißt es da:
Zitat von: KURS Ü.I.155.2:1-3
Die Welt ist eine Illusion. Diejenigen, die beschließen, zu ihr zu kommen, suchen einen Ort, an dem sie Illusionen sein und ihre eigene Wirklichkeit vermeiden können. Finden sie jedoch heraus, dass ihre eigene Wirklichkeit sogar hier ist, dann treten sie zurück und überlassen ihr die Führung.

In diesen wenigen Sätzen liegt komprimierte Information für den Geist (=den Kursschüler=den erwachenden SOHN GOTTES):
1) Er hat beschlossen (=gewählt) , hierher zu kommen.
Die Vorstellung, von einem Schicksal oder Gott hierher geworfen worden zu sein, gehört also zur Illusion dazu.

2) Hier kann er eine Illusion (= Körper) sein und seine eigene Wirklichkeit (= GEIST) vermeiden. Er kann sich hinter der Illusion verbergen, indem er nur auf das schaut, was Körperaugen sehen können und den Geist dahinter ignoriert.

3) So wie er beschlossen (=gewählt) hat, hierher zu kommen, muss er auch beschließen (=wählen), nicht mehr Illusion sein und seine Wirklichkeit nicht mehr vermeiden zu wollen.

Mit Hilfe der Vergebung lernt der Geist, wie diese Wahl getroffen wird.
Und sobald die Vergebung seine illusionären Wünsche ersetzt hat, findet er sich DORT wieder, WO er nie weggegangen ist.

Nun lässt er sich durch die Welt der Erscheinungen nicht mehr täuschen. Die Schau seines HEILIGEN GEISTES gleitet nun ganz leicht an allen Illusionen vorbei, um sich voll Freude mit der WAHRHEIT zu vereinen, die hinter der illusionären Welt wartet.

 herz Johannes

Danke von: