Autor Thema: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen  (Gelesen 4348 mal)

Offline IchbinDu

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #15 am: 27. Juli, 2017 23:41:34 »
danke an alle, für Eure Anteilnahme. Eine Frage sei noch erlaubt: Woher seid Ihr so sicher?
herzFür diese Frage danke ich dir sehr.
Das frage ich mich auch oft, deshalb  versuche ich  mich nur an Kurszitate möglichst ohne Interpretation zu halten.

Frank, ich denke, jeder versteht Kursaussagen auf die für ihn derzeit verständliche Weise.  "Recht" haben oder das "Nachbeten" der Meinung oder Interpretation anderer kann meiner Meinung nach dabei keine Kategorie sein.
Erfahrung kann nicht gelehrt und nicht gelernt und nicht vermittelt werden, sie ist einfach da, sagt der Kurs.

"Es ist nicht nötig, weiter klarzustellen, was niemand in der Welt verstehen kann. Wenn die Offenbarung des Einsseins kommt, dann wird sie erkannt und voll und ganz verstanden werden...."
Wie tröstlich!!!

 herz
 
IchbinDu

Offline Jalila

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #16 am: 28. Juli, 2017 07:16:08 »
Lieber Frank,
auch Du wirst Erfahrungen machen, wenn Du die Lektionen anwendest und es wird Dich sicher machen. Probieren geht über Studieren!  herzaugen  blaubuch
Jalila
Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.

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Offline Johannes

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #17 am: 28. Juli, 2017 09:24:59 »
danke an alle, für Eure Anteilnahme. Eine Frage sei noch erlaubt: Woher seid Ihr so sicher?
Jalila hat bereits auf das Wesentliche hingewiesen, das dir letztendlich nur Sicherheit geben kann:
Deine Erfahrungen damit, wenn du den Kurs anwendest.
Denn Sicherheit und Verständnis beim Kurs ist vergleichbar mit Verständnis und Sicherheit z.B. beim Schifahren.
Du kannst das nicht aus Büchern lernen. Wenn du das Erlebnis haben willst, musst du dich auf die Piste begeben und erste Erfahrungen mit dem Schnee machen.

Beim Kurs ist es ebenso. Er ist deshalb in 3 Büchern angelegt:
Im Textbuch bekommst du die Metaphysik (also den theoretischen Hintergrund)des Kurses serviert, im Übungsbuch gibt's Anleitung, wie du beginnst, den Kurs anzuwenden - und im Handbuch für Lehrer und in den Ergänzungen gibt es weiterführende praktische Hinweise für bereits geübte Kursschüler, die bereits das Übungsbuch durchgemacht haben.   

Für jene, die glauben, das Buch allein würde ihnen den Kurs offenbaren, gibt Jesus im Handbuch für Lehrer zu bedenken:
"Wir wollen jedoch nicht vergessen, dass Worte nur Symbole von Symbolen sind. So sind sie zweifach von der Wirklichkeit entfernt." (H-21.1:8) *)
Noch dazu benützt Jesus bekannte Begriffe, die er jedoch ganz neu deutet, sodass sie praktisch das Gegenteil dessen bedeuten, wie sie in der Welt verstanden werden. z.B. das Schlüsselwort "Vergebung" wird im Kurs so verwendet:
Vergib deinen Brüdern, was sie dir nicht angetan haben! Also, sieh ein, dass deine Wahrnehmung falsch war.
Die in der Welt gebräuchliche Deutung des Wortes bezeichnet Jesus in den Ergänzungen sogar als "Vergebung-zum-Zerstören".

Für die Praxis des Kurslesens bedeutet das, dass dir bewusst sein sollte, dass du seine Sprache nicht einfach verstehst. Jesus verwendet sie nicht so, wie du es gewohnt bist, sondern benützt sie nur, um dich durch etwas zu erreichen, womit du zu lernen beginnen kannst.
Im 2. Teil des Übungsbuches treten deshalb Worte immer mehr in den Hintergrund, weil es darum geht, dass der Kursschüler immer mehr in die Erfahrung, in das Fühlen kommen muss.

Wenn du also irgendwo liest

... deshalb  versuche ich  mich nur an Kurszitate möglichst ohne Interpretation zu halten.
vergiss nicht, dass immer du selbst bereits "deine Interpretation" liest - und nicht unbedingt das, was in den Zitaten gemeint ist.
Deshalb sind Zitate keine "Versicherung", dass du den Kurs so verstehst, wie er gemeint ist.

Erst die Erfahrung - dein eigenes Fühlen - wird dir zeigen, ob du verstehst oder nicht.
Wenn du durch die Anwendung der Lektionen - also die Vergebungsübungen - Freude, Glück, Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit erfährst, dann hast du den Kurs richtig verstanden.
Wenn Unsicherheit, Skepsis, Zweifel oder andere Gefühle in dir auftauchen, dann kannst du sicher sein, dass du etwas missverstanden haben musst.


Erfahrung kann nicht gelehrt und nicht gelernt und nicht vermittelt werden, sie ist einfach da, sagt der Kurs.
Das sagt der Kurs nicht. Du musst erst bereit werden, neue Erfahrungen zu machen. Die sind nicht "einfach da". Die brauchen deine Bereitwilligkeit, denn du musst erst bereit sein, deine alten, gewohnten Erfahrungen zumindest kurz zurückzustellen, damit Raum für eine neue Erfahrung entsteht.
Das Lernen der Bereitschaft, deine bisherigen Erfahrungen nicht länger als Tatsachen misszuverstehen und dich stattdessen neuen - freudigeren - hinzugeben, macht in der Hauptsache das ganze Kurslernen aus.**)

 herz Johannes

*) Siehe dazu auch den Text "Was Worte vermögen", wenn du unsere LESESEITE öffnest!
**) Deshalb habe ich in meinen Nondualen Texten auf unserer LESESEITE viele Erfahrungen mit dem Lernen des Kurses aufgeschrieben, um Kursschüler beim ihrem Kurslernen zu unterstützen und vielleicht Zeit einzusparen.  

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Offline Michael

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #18 am: 28. Juli, 2017 11:17:21 »
Das frage ich mich auch oft, deshalb  versuche ich  mich nur an Kurszitate möglichst ohne Interpretation zu halten.

Wahrnehmung ohne Interpretation ist schlichtweg unmöglich. Wahrnehmung ist Interpretation. Sie ist darüberhinaus sehr instabil und selektiv. Deshalb sind Kursschüler angehalten über diese falsche Wahrnehmung hinauszugehen, und das wahrgenommene mit IHM zu betrachten. Wenn von zurücktreten und nochmal wählen gesprochen wird ist genau dieses gemeint.

Michael
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Offline karin

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #19 am: 28. Juli, 2017 12:47:22 »
"Vergebung ist eine  i r d i s c h e  Form der Liebe, die, da sie im HIMMEL ist, keine Form hat. Was jedoch h i e r  gebraucht wird, wird  h i e r  so gegeben, wie es gebraucht wird. In dieser Form kannst du deine Funktion sogar  h i er  erfüllen, obschon das, was dir die Liebe bedeuten wird, wenn dir die Formlosigkeit zurückerstattet worden ist, noch größer ist. Die Erlösung der Welt hängt von dir ab, der du vergeben kannst. Das ist deine Funktion  h i e r." Lekt. 186/14.

Wie wunderbar und klar der Kurs doch ist und alle Zweifel sind beseitigt! Vergebung ist der Schlüssel zum Glück.
Wir lernen von EKIW h i e r, dass wir uns an unsere Verbindung mit dem HEILIGEN GEIST erinnern können und gehen an SEINER Hand zurück in den HIMMEL.

Wenn wir das h i e r üben, bemerken wir irgendwann, dass uns die Formlosigkeit zurückerstattet worden ist und wir erstatten sie ebenso allen und allem wieder, von dem wir dachten, wir hätten es gemacht.

So erfüllen wir unsere Funktion h i e r, wo wir sie brauchen, weil wir glauben fehlerschaffen zu können, und erlösen uns und die Welt, indem wir sie vergeben.

danke an alle, für Eure Anteilnahme. Eine Frage sei noch erlaubt: Woher seid Ihr so sicher?
herzFür diese Frage danke ich dir sehr.
Das frage ich mich auch oft, deshalb  versuche ich  mich nur an Kurszitate möglichst ohne Interpretation zu halten.
Durch die Anwendung von EKIW und durch ein klein wenig unendliche Geduld entdecke ich mehr und mehr Sicherheit in mir und bin nicht mehr auf Interpretationsversuche angewiesen.

Frank, ich denke, jeder versteht Kursaussagen auf die für ihn derzeit verständliche Weise.  "Recht" haben oder das "Nachbeten" der Meinung oder Interpretation anderer kann meiner Meinung nach dabei keine Kategorie sein.
Erfahrung kann nicht gelehrt und nicht gelernt und nicht vermittelt werden, sie ist einfach da, sagt der Kurs.
EKIW ist für mich sehr nützlich, eine Abkürzung. Ich erspare mir Vieles, wenn ich mich in allen Belangen direkt an IHN wende, IHM glaube und vertraue, dass nicht wahr sein kann, was ich zu sehen meine. Ich habe IHM "nachgebetet", erst nur blindlinks, wie er es empfiehlt, und erlebe seit dem nach und nach, was ER offenbart.

Ich lerne von den Erfahrungen, die Jesus gemacht hat. Er bietet sie mir an, damit ich ihm nachfolgen kann. Wenn wir einen älteren Bruder finden, dem wir vertrauen, kann er uns in die SELBSTsicherheit und SELBSTständigkeit führen.

Johannes und ich haben Notizen aus unserer bisherigen Zeit des KURSlernens auf unserer Leseseite veröffentlicht, machen Workshops zu KURSthemen, eine KURSkonferenz, bieten ein Mentoring und dieses Forum für KURSstudierende an, damit Brüder, die uns vertrauen, auf unsere Erfahrungen mit EKIW zurückgreifen können.

"Es ist nicht nötig, weiter klarzustellen, was niemand in der Welt verstehen kann. Wenn die Offenbarung des Einsseins kommt, dann wird sie erkannt und voll und ganz verstanden werden...."
Wie tröstlich!!!
Jesus hat uns EKIW gebracht, um uns den Weg für die Offenbarung zu ebnen.
Er lehrt uns in seinem Sinne zu vergeben, damit wir uns von unseren Machenschaften befreien können und dadurch erkennen, dass wir uns nie von GOTT getrennt und nie gefangen gehalten haben.

Warum kann die Beachtung dieses Aspekts von EKIW, dass die Trennung von GOTT nicht stattgefunden hat, dass nichts Wirkliches bedroht werden kann und nichts Unwirkliches existiert, nützlich sein?

Damit wir uns keine Nische in der Unwirklichkeit einrichten, in der wir zu überleben hoffen, GOTT und dem Tod zu entrinnen hoffen und die Vergebung in unser Ego-Denksystem einbauen, um körperlich gesund zu werden und den Planeten zu retten und damit die Angst nur besänftigen anstatt sie auszuräumen, und nur einen kleinen Teil von dem zu erhalten, was Jesus uns bietet.



 herz

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Offline frank

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #20 am: 28. Juli, 2017 15:14:58 »

danke nochmals, für Eure Bemühung, einem "scheinbar Nichtverstehenden" zu helfen.
Ich machte schon früher in anderen geistigen Richtungen die Erfahrung, die ich auch in Kurszusammenhängen mache, dass in den eigenen Reihen kritische Fragen wenig Unterstützung finden. Man ist schnell dabei, diesen Fragenden auf den richtigen Weg zu führen.

Gleichwohl spreche ich mit so manchen Menschen, die ganz andere geistige als auch ungeistige Richtungen vertreten. Und solche Gespräche finde ich höchst spannend, da sie mir Aspekte eröffnen, die in den eigenen Reihen eher nicht zur Sprache kommen, da - bei uns - doch eigentlich alles schon klar ist.

Hat schon mal jemand mit einem sehr überzeugten Anhänger von Zeugen Jehovas gesprochen oder anderen geistigen Richtungen, die schnell als Sekte abgetan werden? So wie auch Kursanhänger in diese Ecke kommen.

Ich sehe eigentlich keine grundsätzlichen Unterschiede in der Argumentation eurerseits und von jenen anderen, man muss nur vom eigenen denken überzeugt sein.

In einer kritischen Internetseite las ich von der "Gehirnwäsche" der Kurs-Lektionen.
Ihr kennt sicher diese eindeutigen Experimente, die klar untermauern, dass wir Menschen alles für richtig akzeptieren, bis hin zu schweren körperlichen Misshandlungen, wenn wir einer bestimmten Art der Manipulation unterliegen.   
Wir müssen nur lange genug ans Ergebnis glauben und entsprechend üben, dann wird es in der beabsichtigten Weise gesehen und vehement vertreten.

Der Hintergrund ist ja auch verständlich. Halte ich es aus, in einer Welt zu leben, in der ggf. ich allein meine eigene, wie auch immer gestrickte Überzeugung habe? Suche ich dann nicht lieber nach Glaubensbrüdern? Und habe ich diese gefunden, bestärken sie mich in der Richtigkeit dessen, was ich vertrete, weil auch andere so denken.

Doch da Jesus sich genau dieser Zusammenhänge ganz sicher bewusst ist, ist der Kurs ja auch so aufgebaut, dass nicht nur die Argumente, die auch auf mich sehr einleuchtend wirken, die Richtigkeit des Kurses belegen.
Die Erfahrung der wirklichen Welt muss das Ergebnis allen Lernens sein. Ansonsten bleibt er Theorie, wie alles, was nicht in einem selbst eindeutig erfahrbar wird.
Und ich denke, nur eine Erfahrung der wirklichen Welt kann wirklich überzeugen.
Daher erlaube ich mir diese Frage an Euch:
Wer kann von sich sagen, in der wirklichen Welt zu leben?

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Offline Michael

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #21 am: 28. Juli, 2017 17:38:03 »
Ich sehe eigentlich keine grundsätzlichen Unterschiede in der Argumentation eurerseits und von jenen anderen, man muss nur vom eigenen denken überzeugt sein.

Wer vom eigenen Denken überzeugt ist, der macht einen anderen Kurs. Der Kursschüler muss lernen sein Denken umzukehren  und verstehen, das das wovon er glaubte es greife ihn an, von seinen Projektionen auf die Welt gemacht wurde.

Zitat von: Ü-I.193 7.
... Halte an nichts fest. Bringe nicht einen Gedanken mit, den die Vergangenheit gelehrt hat, noch eine Überzeugung, die du jemals gelernt hast von irgend etwas. Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem GOTT.

Das Mittel diesen Kurs zu lernen ist also nicht das Festhalten am Denken, an Überzeugungen. Das Mittel um diesen Kurs zu lernen ist die Vergebung.

In einer kritischen Internetseite las ich von der "Gehirnwäsche" der Kurs-Lektionen.

Wenn Du Kritik suchst wirst du Sie auch finden. Dazu brauchst Du lediglich das blaue Buch. Dort wirst Du genügend scheinbare Widersprüche finden, wenn Du denn welche suchst.

Ihr kennt sicher diese eindeutigen Experimente, die klar untermauern, dass wir Menschen alles für richtig akzeptieren, bis hin zu schweren körperlichen Misshandlungen, wenn wir einer bestimmten Art der Manipulation unterliegen.   
Wir müssen nur lange genug ans Ergebnis glauben und entsprechend üben, dann wird es in der beabsichtigten Weise gesehen und vehement vertreten.

Sicherlich. Aber Glauben ist etwas für Kirchgänger, ohne diese jetzt abzuwerten. Die letztlich einzige Instanz die Gültigkeit besitzt, ist meine eigene Erfahrung. Wenn ich die Vergebung erfahre dann bewege ich mich jenseits von Glauben oder Nichtglauben. Ich weiß es einfach. Weil Vergebung immer auch Selbstvergebung ist, kann ich diese Erfahrung sehr schnell machen. Dazu brauche ich kein jahrelanges Kursstudium.

Wer kann von sich sagen, in der wirklichen Welt zu leben?

Diese quälende Frage kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut. Sie verrät das du ein Konzept im Kopf hast, wie Erlösung, Erleuchtung, die wirkliche Welt aussehen sollte. Lass diese Gedanken fallen und wende dich an Lektion 193.

Michael
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Offline Johannes

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #22 am: 28. Juli, 2017 21:02:54 »
danke nochmals, für Eure Bemühung, einem "scheinbar Nichtverstehenden" zu helfen.
Auch wenn es so aussehen kann, als ob Fragen und Antworten hier direkt von bestimmten Personen kommen und an bestimmte Personen gerichtet sind, wissen wir von vielen, die hier "nur" lesen, nie oder nur selten aktiv mit einem Beitrag aufscheinen, doch sehr wohl Antworten finden auf Fragen, die sie sich gestellt oder noch nicht einmal gestellt haben.
Also weder werden hier deine Fragen als "deine persönlichen Fragen" aufgefasst, sondern eher als Fragen, die sich jedem Kursschüler früher oder später einmal stellen - und ebenso sind die Antworten nicht nur an dich persönlich gerichtet, sondern an jeden, der bereit ist, sie zu hören.


Zitat von: frank
Ich machte schon früher in anderen geistigen Richtungen die Erfahrung, die ich auch in Kurszusammenhängen mache, dass in den eigenen Reihen kritische Fragen wenig Unterstützung finden. Man ist schnell dabei, diesen Fragenden auf den richtigen Weg zu führen.
Du könntest - wenn du den Kurs anwendest statt in herkömmlicher Weise wahrzunehmen - völlig andere Erfahrungen machen. Solche, die dich wirklich glücklich machen und dich nicht dazu verleiten, Pauschalurteile zu fällen, die absolut keine Bedeutung haben.

Zitat von: frank
Gleichwohl spreche ich mit so manchen Menschen, die ganz andere geistige als auch ungeistige Richtungen vertreten. Und solche Gespräche finde ich höchst spannend, da sie mir Aspekte eröffnen, die in den eigenen Reihen eher nicht zur Sprache kommen, da - bei uns - doch eigentlich alles schon klar ist.
Hat schon mal jemand mit einem sehr überzeugten Anhänger von Zeugen Jehovas gesprochen oder anderen geistigen Richtungen, die schnell als Sekte abgetan werden? So wie auch Kursanhänger in diese Ecke kommen.
EKIW leitet dich dazu an, alle Situationen für die Vergebung zu nützen statt für die Anhäufung von Urteilen.
Wenn du dich wirklich für den Kurs interessierst, werden solche Gespräche, wie du sie hier beschreibst, nicht mehr anziehend für dich sein. Du hast dann wirklich "Besseres" zu tun. Nämlich darauf zu hören, wie der HG all das sieht, was du zu sehen meinst.
Und das ist wahrhaft erfreulicher.  :cool:


Zitat von: frank
Und ich denke, nur eine Erfahrung der wirklichen Welt kann wirklich überzeugen.
Daher erlaube ich mir diese Frage an Euch:
Wer kann von sich sagen, in der wirklichen Welt zu leben?
Niemand kann wirklich in einer Illusion leben. Er kann es sich einbilden, er kann davon träumen. Mehr aber nicht.
Tatsächlich können wir alle nur in der wirklichen Welt leben, in einer Welt, welche die Vergebung gesegnet hat, in der Schuld, Strafe, Krankheit und Tod undenkbar sind.
Und jede Vergebungsübung hat den Zweck, den Übenden in einem heiligen Augenblick diese Welt erfahren zu lassen.

Also mach dich auf, neue Erfahrungen zu machen. Lass den alten Kram hinter dir und beginne, dich darauf vorzubereiten, die wirkliche Welt selbst zu erleben.
Denn - wie du es selber so schön sagst: Nur das wird dich wirklich überzeugen.

 herz Johannes

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Offline frank

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #23 am: 30. Juli, 2017 20:47:12 »
merci, Euch allen, frank

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Offline karin

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #24 am: 31. Juli, 2017 11:38:43 »
danke nochmals, für Eure Bemühung, einem "scheinbar Nichtverstehenden" zu helfen.
Ich machte schon früher in anderen geistigen Richtungen die Erfahrung, die ich auch in Kurszusammenhängen mache, dass in den eigenen Reihen kritische Fragen wenig Unterstützung finden. Man ist schnell dabei, diesen Fragenden auf den richtigen Weg zu führen.
Gleichwohl spreche ich mit so manchen Menschen, die ganz andere geistige als auch ungeistige Richtungen vertreten. Und solche Gespräche finde ich höchst spannend, da sie mir Aspekte eröffnen, die in den eigenen Reihen eher nicht zur Sprache kommen, da - bei uns - doch eigentlich alles schon klar ist.
Wir freuen uns über Fragen, weil wir dann Gelegenheit bekommen, Einzelheiten zu erläutern, die sonst nicht zur Sprache kämen. Danke dir also für deine Fragen.

Wenn du uns Fragen stellst, kann dir noch nicht alles klar sein.
Und wenn du kritische Fragen "in den eigenen Reihen" stellst, suchst du möglicherweise noch eine Richtung, der du ganz dein Vertrauen schenken kannst?

Hat schon mal jemand mit einem sehr überzeugten Anhänger von Zeugen Jehovas gesprochen oder anderen geistigen Richtungen, die schnell als Sekte abgetan werden? So wie auch Kursanhänger in diese Ecke kommen.

Ich sehe eigentlich keine grundsätzlichen Unterschiede in der Argumentation eurerseits und von jenen anderen, man muss nur vom eigenen denken überzeugt sein.
Zeugen Jehovas wollen vielleicht möglichst viele retten und strömen aus, um sie zu erreichen. Doch du hast uns aufgesucht und uns angesprochen. Sollten wir dir in diesem Falle nicht alles geben, wovon wir überzeugt sind: das Denksystem des HG?

Wir sind von IHM überzeugt, weil ER uns in die wirkliche Welt führt.

In einer kritischen Internetseite las ich von der "Gehirnwäsche" der Kurs-Lektionen.
Ihr kennt sicher diese eindeutigen Experimente, die klar untermauern, dass wir Menschen alles für richtig akzeptieren, bis hin zu schweren körperlichen Misshandlungen, wenn wir einer bestimmten Art der Manipulation unterliegen.   
Wir müssen nur lange genug ans Ergebnis glauben und entsprechend üben, dann wird es in der beabsichtigten Weise gesehen und vehement vertreten.
Die Gehirnwäsche, die EKIW mir ermöglicht, hat mich soweit befreit, dass ich MEIN GLÜCK wieder FÜHLE und mit allen und allem in der wirklichen Welt lebe.
Ich habe - so, wie du es bschreibst - lange genug an das Ergebnis geglaubt und entsprechend geübt, dann habe ich es in der beabsichtigten Weise GESEHEN und vertrete es jetzt vehement.

Der Hintergrund ist ja auch verständlich. Halte ich es aus, in einer Welt zu leben, in der ggf. ich allein meine eigene, wie auch immer gestrickte Überzeugung habe? Suche ich dann nicht lieber nach Glaubensbrüdern? Und habe ich diese gefunden, bestärken sie mich in der Richtigkeit dessen, was ich vertrete, weil auch andere so denken.
Du hast Recht, warum sollte ich es auf einem Schlachtfeld aushalten und ausharren wollen?

Johannes und ich suchen nicht nach Glaubensbrüdern, doch wenn KURSlernende uns ansprechen - so, wie du - bestärken wir die Richtigkeit dessen, was sie vertreten nur, wenn es sie ins GLÜCK führt - doch dann sind sie auch nicht mehr kritisch oder fragen ..............

Doch da Jesus sich genau dieser Zusammenhänge ganz sicher bewusst ist, ist der Kurs ja auch so aufgebaut, dass nicht nur die Argumente, die auch auf mich sehr einleuchtend wirken, die Richtigkeit des Kurses belegen.
Die Erfahrung der wirklichen Welt muss das Ergebnis allen Lernens sein. Ansonsten bleibt er Theorie, wie alles, was nicht in einem selbst eindeutig erfahrbar wird.
Und ich denke, nur eine Erfahrung der wirklichen Welt kann wirklich überzeugen.
Daher erlaube ich mir diese Frage an Euch:
Wer kann von sich sagen, in der wirklichen Welt zu leben?
Ich gebe dir wieder Recht, dass nur die Erfahrung der wirklichen Welt überzeugen kann.
Ich kann von mir sagen, dass ich in der wirklichen Welt lebe und ein "Zeuge Jehovas" zu sein scheine, der Glaubensbrüdern, die es in der Welt nicht aushalten und die manipuliert werden wollen, bei der Gehirnwäsche hilft - wenn jemand es so will.




 herz

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Offline Michael

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #25 am: 25. November, 2017 12:31:17 »
Was dann doch bedeuten würde, nachdem ich meinen Körper abgelegt und keine Wahrnehmung mehr habe, ...

Dieser Satz, als Frage getarnt, enthält zwischen den Zeilen eine falsche Aussage: Ich bin ein Körper und es ist mein Körper der wahrnimmt. Das ist falsch. Es ist weder dein Körper noch Frank. Es ist Du. Oder allgemeiner ausgedrückt: Dasjenige, in dem dieses Wahrnehmen, Fühlen erscheint ist das, was wir "Ich" nennen. Es ist dies, das erfährt was immer von Moment zu Moment erfahren wird. Und da es nicht etwas ist was wir tun, schließe ich daraus das es das ist was wir sind.
Und jetzt kommt mein Dilemma:
Der Kurs sagt allerdings, dass Wahrnehmung keine Tatsache sondern ein Ergebnis dessen ist, was ich sehen will. Das die Ursache für das, was ich wahrnehme, meine Gedanken sind. Und dass diese Gedanken Teil eines Gedankensystems sind, das begründet ist auf der Annahme, dass die Trennung stattgefunden hat.

Wenn das was wahrgenommen wird, keine Tatsache ist, so bleibt doch die Wahrnehmung als solche doch eine Tatsache, zumindest in meiner Erfahrung. Wahrnehmung bleibt und den Wissenden der Wahrnehmung ist das was ich als "Ich" bezeichne. Könnte es sein das die Interpretation dieses Wissens von Michael gemacht wird und es das ist das wir als Ego bezeichnen. Der Wissende bin Ich und wenn das Gewusste (ein Gedanke, ein Unfall, ...) ohne HILFE interpretiert wird, ensteht der ganze Wahnsinn.

Michael
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Andi

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #26 am: 08. Januar, 2018 21:05:40 »
Kontrovers zu den meisten Antworten in dieser Forenrubrik möchte ich gerne folgende Meinung vertreten:
Die materielle Welt existiert hier und jetzt - dies als Illusion zu bezeichnen, trifft nicht den Kern des EKIW.
Aber: Die Welt, wie wir sie wahrnehmen ist eine Illusion, weil wir durch Projektion Alles aus der Sicht eines im Körper eingesperrten Geistes etikettieren, was uns eine Welt zeigt, die so nicht existiert.
Stattdessen fordert uns EKIW auf, nicht das Materielle als Illusion zu betrachten, sondern unseren Blickwinkel zu ändern: Statt unseren Ärger nach außen zu projizieren, sollen wir nach Innen schauen, dort werden wir etwas finden, das wir nach außen ausdehnen können, indem wir die materielle Welt segnen. Das ist die Schau: Das wir das innere Licht statt unseres projizierten Ärgers nun überall auch Außen sehen und wir uns mit Allem verbinden.
Das besagt aber keineswegs, dass das Materielle nicht existiert.

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Offline Johannes

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #27 am: 08. Januar, 2018 23:54:33 »
Kontrovers zu den meisten Antworten in dieser Forenrubrik möchte ich gerne folgende Meinung vertreten:
Die materielle Welt existiert hier und jetzt - dies als Illusion zu bezeichnen, trifft nicht den Kern des EKIW...
Das ist also deine Meinung. Das ist OK.
Das einzig Sinnvolle, was ein Kursschüler mit einer Meinung machen kann, ist, sie zu vergeben.
Das tue ich hiermit.

Vielleicht kannst du darin mit mir übereinstimmen, dass nur dies der Kern des Kurses ist.
Denn darin stimme ich mit dem HG überein - und wir freuen uns, wenn du dich uns anschließt.

Und bevor du den nächsten Beitrag hier schreibst, könnte es für dich hilfreich sein, wenn du folgenden Beitrag aus dem Bereich "Willkommen" dieses Forums nachliest: Was dieses Forum nicht ist ...

 herz Johannes

P.S. Natürlich kann dir niemand deine Meinung nehmen. Wenn du jedoch bemerkst, dass du Zweifel daran hegst, ob deine Meinung mit dem HG übereinstimmt, dann wärst du hier richtig.
Sonst wirst du mit diesem Forum eher keine Freude haben. normalo1

 

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Offline Michael

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #28 am: 09. Januar, 2018 02:45:38 »
Das besagt aber keineswegs, dass das Materielle nicht existiert.

Das ist das Paradigma nicht nur der westlichen Welt, das Paradigma der Wissenschaft. Materie war zu erst da und durch bisher unerklärliche chemische Prozesse entstanden Geist und Bewußtheit. Und nun suchen sie schon seit über 2000 Jahren, Aristoteles suchte schon danach, wie das entstanden sein könnte. Wie entstand aus Materie plötzlich Geist und Bewußtheit. Jeder halbwegs ordentlich arbeitende Wissenschaftler würde nach gewisser Zeit sein Modell, sein Fundament, Geist entstand aus Materie, infrage stellen.
Hier kommt der Kurs ins Spiel. Der Kurs sagt das es nur den einen GEIST gibt. Die Welt (wie wir sie wahrnehmen) ist ein Illusion. Materie, das heißt die Welt und die Körper sind ein Nebenprodukt des GEISTES, erzeugt durch Projektion. Jetzt macht alles wieder Sinn. Auch deine Erfahrungen tagsüber oder nachts in Träumen sind real, sie sind die Wirkungen des Geistes. Aber die Realität dahinter ist dein Geist, keine tote, kalte Materie. Deine komplette Wahrnehmung, sehen, fühlen, schmecken, ... spielt sich nur in deinem Geist ab. Keiner, Andy eingeschlossen, hat bisher Materie gefunden.

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Re: eine Frage zu bestimmten Kursaussagen
« Antwort #29 am: 09. Januar, 2018 07:02:45 »
Danke für die Antworten.
Gern zweifele ich an meiner Meinung, und vielleicht kann mir jemand Folgendes sagen, um mein Fortschreiten zu erleichtern (Vielmals Danke im Voraus!):

Wenn ich die “Welt“ als meine egoistische Wahrnehmung des Materiellen definiere, dann ist im Kurs evident, dass die “Welt“ nicht existiert. Auch ist klar, dass stattdessen eine andere Welt existiert, die eben auch eine andere Wahrnehmung des Materiellen einschließt.
Aber: Kennt denn jemand eine Textstelle im Kurs (evtl. sogar im englischen Original), wo es heißt, dass der Körper oder das Materielle an sich nicht existiert?

@Johannes: Bitte verstehe mich nicht falsch: Ich bin nicht auf einen Disput oder Besserwisserei oder so etwas aus. Ich glaube, das Thema ist für jeden Kursschüler doch eine Kernfrage, die ich bisher anders als alle Anderen erlebt habe. Dies aufzulösen, wäre mir sehr hilfreich.

Danke von: