Wunderkommunikation Forum

Thema: Fragen und Antworten - anonym  (Gelesen 5207 mal)

Offline Michael

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Re: Frage 14
« Antwort #15 am: 17. Dezember, 2017 16:19:54 »
Diese Frage wurde uns in einem Email gestellt:
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Kurs und finde Eure Website und Arbeit sehr, sehr gut. Ich habe Euer Drehbuch ebf. durchgearbeitet, verstehe aber nicht  wie sich das mit diesem Kurstext der aussagt dass ich für ALLES selbst verantwortlich bin vereinbaren läßt:

Schade das ich der Fragerin/dem Frager nicht direkt antworten kann.
Der Kurs sagt nicht das du für alles persönlich verantwortlich bist. Im Gegenteil.

Wenn du Gedanken hast, wie ich bin verantwortlich für meine Gefühle, meine Familie, was in meinem Leben passiert, dann kannst du ziemlich sicher sein, das diese Gedanken vom Ego kommen. Dann hast du die Prüfung/Lektion nicht bestanden, es fehlt der Schritt das du es dem HEILIGEN GEIST übergibst.

Du bist lediglich verantwortlich für die Berichtigung bzw. die Sühne zu akzeptieren.

"Ich bin verantwortlich für das, was ich sehe." Damit ist lediglich gemeint das wir unsere Projektionen anerkennen, was in unserem "Kopf" vorgeht.

Zitat von: T.21 II. 2
Gib dich nicht länger der Täuschung hin, dass du hilflos bist angesichts dessen, was dir angetan wird. Erkenne nur an, dass du dich geirrt hast, und alle Wirkungen deiner Irrtümer werden verschwinden.

Michael
Happiness is peace in motion, Peace is happiness at rest.

Offline Johannes

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Frage 15
« Antwort #16 am: 29. Dezember, 2017 09:28:24 »
Frage in einem Email:
Ich hätte eine Frage zu Gary Renards Buch "Die Liebe vergisst niemanden".
Er bekommt im Buch Anweisungen der aufgestiegenen Meister, wie er dem Ego helfen kann, die Gesundheit zu verbessern oder besser gesagt Hinweise, die er als Vorlieben betrachten soll und nicht als Regeln.
Unter anderem sind das Körpermassagen, Spazierengehen 5x die Woche, Körperdehnungen, gesunde Ernährung, Honig essen, Nahrungsergänzungsmittel, viel trinken, fasten 1x im Monat, Sauerstoffversorgung des Körpers mit Wasserstoffsuperoxid etc.

Natürlich weiss ich, dass einige Dinge gut für Körper sind, aber ist das nicht alles Magie, wie es im Kurs heisst und ich brauch das alles gar nicht,weil ich ja gar kein Körper bin, sondern reiner Geist?
Mach ich damit nicht den Körper wirklich?

Für mich war der Kurs eine Befreiung, da ich zuvor ein Gesundheitsapostel war und all das endlich hinter mir lassen konnte, zumal es mir damit nicht immer körperlich gut ging. Seitdem ich den Körper nicht mehr so hätschle geht es mir besser - einige körperliche Beschwerden sind einfach verschwunden. Es irritiert mich, dass all das nun wieder für körperliche Gesundheit wichtig sein soll.
Was meint ihr zu diesem Thema?

Antwort:
Deine Frage beschäftigt wohl jeden Kursschüler früher oder später. Deshalb vielen Dank dafür!

Der Inhalt des Kurses ist eindeutig: Du bist kein Körper!
Und dies formuliert Jesus in vielen Formen.
Der Glaube, ein Körper zu sein, ist das, was im Kurs als „krank“ bzw. als Fehler bezeichnet wird.

Wenn wir nicht glauben, dass der Traum wahr ist, können wir alles machen, was uns als sinnvoll erscheint. Alle Hilfsmittel, die uns das Traumleben erleichtern, sind erlaubt. Wenn uns bewusst ist, dass wir selbst es sind, die allem Bedeutung verleihen, können wir Vorübergehende sein, die sich nicht im Traum verstricken. Wir haben in diesem scheinbaren Traum alle gewisse Vorlieben und Neigungen, denen wir nachzugehen scheinen. Kein Problem, solange wir sie nicht für wirklich halten. Atmen müssen wir scheinbar alle und alles Weitere scheint variabel zu sein.

Wenn wir körperlich und psychisch jung oder gesund erscheinen, werden wir in einem anderen Modus leben, als wenn wir alt oder krank oder gebrechlich erscheinen. Wir können alle Zustände und die Maßnahmen, die wir zu ihrer Behebung ergreifen, vergeben - dazu sind sie nützlich. Und wir erfüllen damit unsere einzige Funktion - GLÜCKLICH SEIN.
Und diese Funktion ist völlig unabhängig von allen äußerlichen Erscheinungen.

Bei unseren Veranstaltungen liegt deshalb unser Hauptaugenmerk darauf, dass der Fokus eines Kursschülers nicht beim Verhalten sondern beim Vergeben ist:

„Vergib zuerst - und dann mach, was du eben machst.“