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Thema: Vergebung und Schuldgefühle  (Gelesen 10652 mal)

Kirsten

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #15 am: 21. Juli, 2015 15:07:11 »
Ich habs IHM übergeben.  normalo1

Danke von:


Offline karin

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #16 am: 21. Juli, 2015 16:04:49 »
KURSschüler haben einen Vorteil, wenn sie wissen, wofür alle Bedürfnisse in der Unwirklichkeit stehen. Wenn sie bei sich oder anderen ein Bedürfnis bemerken, können sie auf das eigentliche Bedürfnis dahinter schließen, das alle haben, die glauben in einer unwirklichen Welt zu leben: die WIEDERGUTMACHUNG. SIE führt zurück zu GOTT.

Wenn wir auf der Bedürfnisebene kommunizieren - Gefühle und Bedürfnisse aller Beteiligten beachten - und auf Ablehnung stoßen, hat sich eine Forderung eingeschlichen, die uns noch nicht bewusst war. Wir glauben, dass uns bestimmte unwirkliche Umstände wichtig wären und machen uns selbst und andere damit zu Gefangenen und können uns nur durch die Vergebung wieder befreien.

Wenn wir unsere Forderungen fallenlassen, verbreiten wir keine Angst und keine Schuld mehr und bieten allen Freiheit an.

 herz

Offline Bettina

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #17 am: 21. Juli, 2015 16:36:47 »
Liebe Karin,
ich habe eine Frage zu deinem Beitrag:
Ich habe neulich versucht einer Kundin bei meiner Arbeit in der Apotheke etwas zu erklären. Sie hat meine Erklärungsversuche völlig anders verstanden und sich beschwert, dass ich sie angemeckert hätte, und dass sie sich sowas nicht gefallen lassen will usw.... :oje:
Sie hat dann wütend die Apotheke verlassen und mir keine Chance mehr gegeben ihr das Missverständnis zu erklären :ooch:

Ich war ziemlich traurig und verwirrt  . :ooch:

Schließlich habe ich den ganzen Vorfall dem HG übergeben . Das funktionierte nicht sofort, sonden hat 3 Tage gedauert , bis ich es IHM wirklich übergeben konnte. liebherz

Was ist in diesem Beispiel die Forderung, die sich eingeschlichen hat, von der du sprachst? Ist es die Forderung, die ich an die Kundin hatte, dass sie mich verstehen soll, oder ist es meine Forderung, dass sie mich als "gute" PTA sehen soll oder ganz was anderes?

 herz Bettina

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jutta

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #18 am: 21. Juli, 2015 18:30:51 »
Zitat
Von mir werden keine Vorschläge mehr kommen. Ich wollte nur hilfreich sein, mit dem was ich schrieb.
Ist für mich okay, dass es hier nicht gewollt wird.

Liebe Kirsten, ich finde, Du warst sehr hilfreich.
Du hast eine Möglichkeit, zu kommunizieren aufgezeigt. Und damit Dir und mir und allen Lesern die Möglichkeit gegeben, sich (wieder) zu entscheiden, welche Form der Kommunikation man wählen möchte.
Und das ist sehr gewollt.

Vielen Dank dafür
 herz Jutta

PS: Mich hat es jetzt nicht "getroffen", sondern ich habe mich mit einem Lächeln erinnert, dass ich, bevor ich CC kennen und schätzen gelernt habe, genauso geschrieben  oder mich geäußert habe und es manchmal auch jetzt noch tue, wenn ich nicht achtsam genug bin. Also: nix passiert! In diesem Sinne, ich freue mich auf Deinen nächsten Beitrag  liebherz

Kirsten

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #19 am: 21. Juli, 2015 19:19:33 »
Ich habe dadurch begriffen, dass die Führung des Heiligen Geistes das Wichtigste ist.
Ich lasse also nun von IHM mir sagen, was zu tun ist. ER wird mir schon sagen, ob ich schreiben soll oder nicht und wann. Ich vertraue IHM.

Also herzlichen Dank, dass ich durch diesen Austausch hier, diese Lektion noch besser lernen konnte.
Heiliger Geist, hab du die Führung, kann ich nur sagen.
Und nun schauen wir einfach mal, was der Heilige Geist so vorsieht, denn ich weiß es nicht, ER wird es mir sagen. Stehe nun in ständiger Kommunikation mit IHM.
Amen

Offline karin

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #20 am: 21. Juli, 2015 22:56:19 »
Liebe Karin,
ich habe eine Frage zu deinem Beitrag:
Ich habe neulich versucht einer Kundin bei meiner Arbeit in der Apotheke etwas zu erklären. Sie hat meine Erklärungsversuche völlig anders verstanden und sich beschwert, dass ich sie angemeckert hätte, und dass sie sich sowas nicht gefallen lassen will usw.... :oje:
Sie hat dann wütend die Apotheke verlassen und mir keine Chance mehr gegeben ihr das Missverständnis zu erklären :ooch:

Ich war ziemlich traurig und verwirrt  . :ooch:

Schließlich habe ich den ganzen Vorfall dem HG übergeben . Das funktionierte nicht sofort, sonden hat 3 Tage gedauert , bis ich es IHM wirklich übergeben konnte. liebherz

Was ist in diesem Beispiel die Forderung, die sich eingeschlichen hat, von der du sprachst? Ist es die Forderung, die ich an die Kundin hatte, dass sie mich verstehen soll, oder ist es meine Forderung, dass sie mich als "gute" PTA sehen soll oder ganz was anderes?

 herz Bettina

Liebe Bettina,

wenn du deine Kundin angemeckert hast, liegt in deinem Fall möglicherweise ein Bedürfnis nach Wertschätzung dahinter.

Wenn du unbewusst glaubst Wertschätzung zu brauchen kann es sein, dass du sie mit einer Strategie einforderst, die nicht funktioniert. Der Ursprung dieses unglücklichen Verlaufes ist, dass du vergessen hast WER du bist und in der Folge auch WER die Kundin ist. Jetzt kann nur noch die WIEDERGUTMACHUNG helfen.

Deine Gefühlslage kann dir sagen, dass ein Bedürfnis nicht gestillt wurde.
Für einen KURSschüler ist jetzt nicht mehr relevant welches oder wessen Bedürfnis es ist, da er sich mit dieser Gefühlslage an den HG wendet, DER die vermeintliche Sünde als einen Ruf nach LIEBE erkennt und mit der SÜHNE beantwortet. Und SIE schließt immer alle und alles mit ein. SIE erinnert dich wieder an die EINHEIT, an GOTT.

Die Herausforderung liegt darin, dass du bereits vor einem Kundenkontakt weißt, WER mit WEM kommuniziert/KOMMUNIZIERT und die Kunden so bedienst und beratest, dass du jedem bestmöglich alles gibst - nach deinen weltlichen Möglichkeiten, die einen gewissen Rahmen dafür vorgeben.

Mit der SÜHNE hast du bereits ALLEN ALLES gegeben, als du ALLE erkanntest.
Somit kannst du ruhigen Geistes - du weißt jetzt, dass es nur zum Schein ist - in der Unwirklichkeit agieren.

Mit dieser Vorgehensweise hast du die Möglichkeit, Missverständnisse im Keim zu ersticken, da dir bewusst ist, dass du die Kommunikation gestaltest - tatsächlich tun wir das immer - und du dich nicht dem unwirklichen Wahnsinn hingeben musst. Du glaubst nicht mehr, das Opfer der Welt zu sein, die du siehst.

Du hast drei Tage gebraucht, bis du die Vergebung GEFÜHLT hast.
Wenn wir uns dem Wahnsinn hingegeben haben, kann es scheinbar einige Zeit benötigen bis wir uns wieder befreien können.


herz

Offline Bettina

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #21 am: 22. Juli, 2015 10:09:42 »
Danke für dein Antwort, Karin  :thx:

In letzter Zeit funktionierte das auf der Arbeit schon  wunderbar. Ich bin mir fast immer bewusst, dass ich im Kundenkontakt der HEILIGE SOHN GOTTES bin und immer mit dem HEILIGEN SOHN GOTTES spreche. Im oben erzählten Vorfall war ich nicht aufmerksam genug. Das Ego sprang sofort ein und wollte alles ganz genau und ausführlich erklären, was die Kundin garnicht hören wollte, denn das konnte ich eigentlich schon an ihrer Mine erkennen . Ihr Bedürfnis war ein ganz anderes, nämlich möglichst schnell ihre Salbe zu bekommen und an diesem sehr heissen Tag wieder schnell in ihre kühlere Wohnung zu kommen ohne vollgelabert zu werden.

OK. Lektion gelernt  :sommer:

 herz Bettina

Kirsten

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #22 am: 23. Juli, 2015 07:03:46 »
Möchte euch danken, denn ihr wart auch mitbeteiligt, dass es zum Wandel gestern kam.
Von der Unwirklichkeit in die WIRKLICHKEIT.

Alles Liebe euch.
LG Kirsten

Petra

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #23 am: 25. Juli, 2015 19:37:42 »
, und war fast dankbar für die Erinnerung an die scheinbare Schuld.
Kann das jemand bestätigen?


Ja Michael, das kann ich auch bestätigen. Ich bin immer noch sehr erschrocken, wieviel Schuld da immer noch zum Vorschein kommt, habe ich doch in den letzten 30 Jahren viel "an mir gearbeitet" (am Ego, wie ich jetzt weiß), um sie abzubauen. Früher habe ich zwar auch schon oft gesehen, dass andere mir den Spiegel vorhalten, aber dass alles Unangenehme, was ich in dem Spiegel sehe, die Ursache in der Schuld hat, wird mir erst jetzt klar.
Gestern erst war ich auf einem Geburtstag, wo zwei Frauen sind, die nicht so angenehme Gefühle in mir auslösen und habe mich innerlich darauf vorbereitet, aber in dem Moment, wo sie "loslegen" mit ihren Verurteilungen und Angriffen auf andere, wird die Schuld in mir wohl so übermächtig (denn ich bin ja diejenige, für die Verurteilung und Angriff fast schon Lebensmotto ist: "Du bist immer so ehrlich und deine Kritik so konstruktiv" - so hieß es oft), dass ich alles vergesse, meine Tageslektion vergesse und einfach nur auf die anderen projizieren kann, weil ich es selbst nicht aushalte.
Nunja, später erkenne ich es dann und wende meine Lektion darauf an. Aber dass es so viel Tränen und Schweiß kostet, hätte ich nicht gedacht.
Gut, dass auch immer mal Tage kommen, an denen das Gefühl der Vergebung sich in mir breit macht und ich meine Schuldlosigkeit so deutlich spüre. Dann ist ja auch automatisch die Schuldlosigkeit der anderen da. Das ist super!!!!!
Viele Grüße zu Dir
Petra

Offline Jalila

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Re: Vergebung und Schuldgefühle
« Antwort #24 am: 26. Juli, 2015 09:27:28 »
Danke, Petra, Dein Bericht hat mich erinnert, dass ich auch jeden Tag denke, wieviel Schuldgefühle müssen noch in mir unvergeben lagern, wenn ich wieder und wieder den Streit meiner Tochter mit den Kindern und umgekehrt, die Kinder schimpfen und maulen, erleben muss!

Und immer wieder falle ich darauf herein und will es im Außen ändern und sage: Seid friedlich! Dabei zeigen sie mir nur meine vergrabenen Schuldgefühle über mein eigenes Verhalten früher!

Lass mich mit DEINEN AUGEN schauen, das hilft, wenn es mir dann endlich einfällt! Und der tägliche Leitsatz, an dem halte ich mich fest, wenn es - scheinbar - gar zu arg wird.

Danke für die hilfreichen Beiträge hier!  liebherz  liebherz
Jalila
Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.