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Thema: Tagebuch der STILLE  (Gelesen 286076 mal)

Offline karin

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #510 am: 17. Mai, 2024 13:06:43 »

Der Missbrauch

Die FREIHEIT zum Ziel machen,
SEINE Vergebung als das Mittel zur Erreichung festlegen.

Die FREIHEIT im GEIST finden wollen, den Körper dafür in SEINEM LICHT erlösen.
Die FREIHEIT im Körper finden wollen, den GEIST dafür missbrauchen.

Den GEIST für Körperziele missbrauchen
Erst einmal den Glauben an den Körper für den Glauben an den GEIST weichen lassen.

Danach den Glauben an den Körper, der zuvor in SEINEM LICHT erlöst wurde, erneut aufleben lassen und eine körperliche und weltliche Wirkung SEINER Erlösung im Erlösten erhoffen, und so zwischen HIMMEL und Hölle gefangen sein und SEINE Vergebung für diesen Missbrauch verwenden, bis es zu ihrer Vervollständigung kommt und die Glaubensgeschichte von Körper und GEIST ihr Ende findet, da im Drehbuch geschrieben steht, dass des Wahnsinns letztes Stündlein geschlagen hat und die Erkenntnis nun Einzug hält.








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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #511 am: 20. Mai, 2024 11:12:08 »

So scheint es zu sein

Noch scheine ich zu glauben, dass ich einen Weg zu meistern habe.

Noch scheine ich mich schuldig zu fühlen, weil ich es nicht schaffe, allem unwirklichen Wahnsinn die Bedeutung zu entziehen.

Noch scheint der HEILIGE GEIST unendlich zärtlich und sanft meine tiefe Sehnsucht nach Erlösung und meine Hoffnung auf den HIMMEL in Wahrheit und Sicherheit zu verwandeln – in 2 mächtige Schwingen, die mich NACHHAUSE tragen können.

So scheint es zu sein.

Schlafend und mit dumpfer Angst vor dem Körper, der Welt und dem Ungewissen, flehe, wimmere, zittere und bebe ich, und versuche gemeinsam mit dem Ego, Sehnsucht und Hoffnung zu stillen.

Erwachend und mit blanker Angst vor dem Verschwinden in GOTT, flüchte ich immer wieder zum Ego in den Schlaf, stille aber auch gemeinsam mit dem HEILIGEN GEIST meine Sehnsucht nach Erlösung und beginne mit IHM Hoffnung auf den HIMMEL zu schöpfen.

Erwacht und von der Angst befreit, brauche ich Sehnsucht, Hoffnung, Ego und HEILIGEN GEIST nicht mehr.

So scheint es zu sein.

Wie in einem unwirklichen unwirklichen Drehbuch festgelegt, scheine ich dies alles erleben zu können und in einer Wiederholungsschleife gefangen zu sein:
Schlafend, erwachend, erwacht – schlafend, erwachend, erwacht – schlafend, erwachend, erwacht ........

Wie STILL ES IST, wenn ich das nicht mehr glaube und nicht mehr will.

WIE STILL ES IST.
WIE FREI ICH BIN.

ICH BIN.






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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #512 am: 31. Mai, 2024 13:22:31 »

Richtungswechsel

Wenn mich die LIEBE anzieht und nicht mehr die Angst.
Wenn mich der HIMMEL anzieht und nicht mehr die Welt.
Wenn mich die EINHEIT anzieht und nicht mehr die Trennung.








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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #513 am: 31. Mai, 2024 13:27:47 »

In SICHERHEIT geborgen, SIND WIR.
In EINEM verschmolzen, FÜHLEN WIR UNS.






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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #514 am: 02. Juni, 2024 10:50:02 »

Unermüdlich

Alles und alle zugleich in GOTT verschwinden lassen.
Nichts und niemand fehlt.

Alles IST DA.
Alle SIND DA.

Nichts und niemand bleibt müde zurück.

Müde vom Verlangen und Erwarten.
Müde vom Schweigen und Glauben.
Müde vom Verletzen und Ertragen.
Müde vom Weinen und Leiden.
Müde vom Wollen und Sollen.
Müde vom Bitten und Flehen.

Müde vom Versuchen.
Müde vom Scheitern.
Müde vom Täuschen.
Müde vom Warten.

Alles IST DA.
Alle SIND DA.






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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #515 am: 03. Juni, 2024 11:37:19 »

Trennungsglaube

Will ich heute an Trennung glauben?

An eine Trennung von euch?
An eine Trennung von GOTT?
An eine Trennung von MIR SELBST?

Macht das einen Unterschied?

An eine Trennung von MIR SELBST glaube ich nicht.
An eine Trennung von GOTT glaube ich nicht.
An eine Trennung von euch glaube ich nicht.




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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #516 am: 03. Juni, 2024 12:50:16 »

EINerlei

Keine Unterscheidung brauchen.
Keine Unterschiede sehen.
Spirituell oder nicht.
Heilig oder nicht.

Gut oder böse.
Gesund oder krank.

Erlöst von Zeit und Form, ohne Netz im befreiten Raum.





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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #517 am: 03. Juni, 2024 13:13:43 »

Nur DORT   

Mit der Welt nicht kompatibel.

Nur in der HEIMAT kann ICH SEIN.
Nur DORT will ICH SEIN.
Nur DORT.









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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #518 am: 05. Juni, 2024 11:42:49 »

Entscheidungsmacht

Bin ich ein schlafender GOTTESSOHN, sich und andere trennend?
Sehnend, hoffend, verzweifelnd.

Bin ich ein erwachender GOTTESSOHN, sich und anderen vergebend?
Sehnend, hoffend, verzweifelnd.

Bin ich ein erwachter GOTTESSOHN, sich und andere erlösend?
Sehnend, hoffend, verzweifelnd.

Bin ich GOTTES SOHN zwischen Hölle und HIMMEL unterwegs, NACHHAUSE wandernd?
Sehnend, hoffend, verzweifelnd.

Wer bin ich?
Kein GOTTESSOHN in einer Erlösungsgeschichte.
Kein GOTTESSOHN außerhalb des HIMMELS.
Auch nicht zum Schein.

Wer bin ich?
ICH BIN ICH SELBST.

Wo bin ich?
ICH BIN IN MIR SELBST.

Was mache ich?
ICH BIN ICH SELBST.

ICH BIN.








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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #519 am: 05. Juni, 2024 11:52:05 »

MEIN WILLE ist das nicht.
ICH BIN LIEBE.

Diese Welt ist nicht MEIN WILLE.
ICH BIN LIEBE.

Die Erlösung dieser Welt ist nicht MEIN WILLE.
ICH BIN LIEBE.

Melanie hat etwas beigetragen, jetzt ist das daraus geworden:  :sonne:

MEIN WILLE ist das nicht.
ICH LIEBE.

Diese Welt ist nicht MEIN WILLE.
ICH LIEBE.

Die Erlösung dieser Welt ist nicht MEIN WILLE.
ICH LIEBE.






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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #520 am: 05. Juni, 2024 13:42:32 »



Das bin ICH nicht. ICH BIN LIEBE.

Das tue ICH nicht. ICH LIEBE.







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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #521 am: 09. Juni, 2024 09:47:14 »

ICH FÜHLE  – den heiligen Augenblick erleben   

Nur GEIST FÜHLT.
Das macht sich der erwachende Geist auf dem Weg zu dieser Erkenntnis bewusst.

Wenn er glaubt, ein Körper sein zu können, glaubt er auch, den Körper fühlen zu können. Er behauptet dann, dass es Körper geben kann, dass er einen besitzen kann und ihn fühlen kann.

Wenn er zu bemerken beginnt, dass ER GEIST IST und kein Körper, scheint er noch eine Anhaftung an den Körper zu haben und es scheint ihn immer wieder zum Körper hinzuziehen.

Wenn er vollends erwacht und entscheidet, dass ER GEIST IST, erlebt er, dass ER den Körper nicht fühlen kann, weil ER keine Körper erschafft.

Wenn ich an Trennung und Erlösung glaube, werde ich erwachen wollen und erwacht sein wollen, damit mein Trennungsschmerz ein Ende haben kann. Daran werde ich solange festhalten wollen, bis ich entdecke, dass es Trennung und eine Erlösung davon nicht geben kann, weil dies nicht MEIN WILLE ist.

Dann ist mir das Erwachen aus der Erlösungsgeschichte nur noch zum Schein wichtig, und hin und wieder bemerke ich das dann auch – als wäre es in einem unwirklichen Drehbuch so vorbestimmt.








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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #522 am: 09. Juni, 2024 11:24:42 »

Trennung und Beziehung

Es scheint Trennung für eine Beziehung zu brauchen.

Ohne der eingebildeten Trennung von MIR SELBST und der eingebildeten Suche nach einer Beziehung zu MIR SELBST, scheint es nur EINHEIT zu geben.

Es scheint mir nicht bewusst zu sein, dass ich getrennt von MEINEM HIMMEL und von MIR SELBST in einem Körper in einer Welt zu leben scheine und ausschließlich an einer brennenden Sehnsucht nach MEINEM HIMMEL und einer quälenden Hoffnung auf eine Beziehung zu MIR SELBST zu leiden scheine.

Wenn ich mir selbst bei meiner Suche nach MIR SELBST nicht mehr helfen kann und ich dieses Lebens müde geworden bin, wächst in mir die Bereitwilligkeit für SEINE Vergebung des Körpers und der Welt und für eine Läuterung, die mich auf den HIMMEL und MICH SELBST vorbereiten kann. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, wenn ich in den körperlichen Beziehungen der Welt nicht fündig geworden bin, öffne ich mich für die Befriedigung meiner Sehnsucht nach MIR SELBST.

Mein Glaube an Trennung raubt mir ALLES.
Mein Glaube an EINHEIT gibt mir ALLES.

WIR SIND EINHEIT.

An besonderen Beziehungen leiden wir. In Beziehungen, die einen Körper und eine Welt voraussetzen, verenden wir. Wenn wir uns nach besonderen Beziehungen sehnen und auf sie hoffen, glauben wir an eine Trennung von UNS ALLEN und somit an eine unwirkliche Hölle – ein scheinbares Gegenteil des HIMMELS.

Alle Impulse, Körper an uns heranziehen zu wollen, uns mit ihnen in einer Welt verbinden zu wollen und als Ersatz für den HIMMEL missbrauchen zu wollen, scheinen von Trennung und Tod begleitet zu werden, und in der Hölle zu münden.

Wenn ich durch MICH SELBST in MIR SELBST verschwunden bin und im Körper und der Welt nur noch zu erscheinen scheine, entdecke ich hin und wieder – wie in einem unwirklichen Drehbuch verfasst, dass ich mit allen und allem in einer heiligen Beziehung zu leben scheine, weil meine Beziehung zu MIR SELBST geheilt zu sein scheint und WIR EINHEIT SIND.









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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #523 am: 11. Juni, 2024 13:49:08 »

SELBSTermächtigung

Ich ermächtige Form, Zeit, Raum und ihre Gesetze.
ICH ermächtige MICH.

ICH BIN jenseits von Form, Zeit, Raum und ihren Gesetzen.
WIR SIND jenseits von Form, Zeit, Raum und ihren Gesetzen.







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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #524 am: 12. Juni, 2024 09:33:30 »

Die Qual

Woran will ich heute leiden?
Die Auswahl scheint mannigfaltig, doch es scheint dafür wohl nur meinen Glauben an Trennung zu geben.

Woran will ich heute glauben?
Die Auswahl scheint mannigfaltig, doch es scheint dafür wohl nur die Wahl zwischen Hölle und HIMMEL zu geben.

Ohne IHN ist ALLES nichts.
Mit IHM ist alles ALLES.




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