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Thema: Tagebuch der STILLE  (Gelesen 47842 mal)

Offline Renate

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #180 am: 20. Dezember, 2020 20:48:03 »
Liebe Karin,       herz  herz  herz

ganz herzlichen Dank für deine Beiträge im Tagebuch der Stille. Sie sind so hilfreich und klärend
und dem unaussprechlichen Gefühl der LIEBE und DAHEIM-SEINs.      :sonne:


Offline karin

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #181 am: 23. Dezember, 2020 13:05:05 »

Vorübergehend sehr bedeutungsvoll

Vergebung ist für mich sehr wertvoll, solange ich an Unwirkliches glaube.
Meine Hinwendung zum HEILIGEN GEIST ist sehr wichtig für mich, solange ich an ein Ego glaube und ich die Funktion des Wählens und Vergebens erfülle.
Doch wenn ich erwachsen bin und allen Unfug fallen lasse, bin ich vom Glauben an Prozesse, Entwicklung und eine Rückkehr in MEINE HEIMAT geheilt.
Der erwachende GOTTESSOHN erwacht zu SICH SELBST.

EKIW zeigt mir einen Weg, den es nicht geben kann. Und wenn ich ihn beschreite, erlebe ich, dass dem so ist.

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.

Hierin liegt der Frieden GOTTES.

(EKIW, Einleitung)


Offline karin

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #182 am: 30. Dezember, 2020 13:03:26 »

Stillende Nacht

Ich will meine Sehnsucht nach IHM stillen und von Vergebung träumen bis der Morgen dämmert und ich STILL BIN. Mit dem ersten LICHT bin ich schon erwacht und LIEBE ALLES.




Offline karin

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #183 am: 01. Januar, 2021 12:46:33 »

Unerhört

Jeder einzelne meiner privaten Gedanken ist alt, verbraucht und getrennt von ALLEM, WAS LEBT.
ER hat sie bereits beurteilt, gleich gemacht und entlassen. Keiner von ihnen ist es wert, wiedergeholt und wiederholt zu werden. Gebe ich mich auch nur einem hin, sterbe ich an seinem Todesstachel – heimlich, privat und röchelnd.

Erhöre sie nicht, kümmere dich nicht, lasse sie ruhen.
DU BIST unberührt an MEINER SEITE und ICH richte.

Körper erreichen MICH nicht.
Raum behindert MICH nicht.
Zeit holt MICH nicht ein.





Offline karin

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #184 am: 19. Januar, 2021 12:16:35 »

Wunder und Berge

Das Ego unterstützt meinen Glauben an die Unwirklichkeit.
Ich soll glauben, dass Unwirkliches wirklich ist und dass es wichtig, liebevoll und heilsam ist, Berge innerhalb der Unwirklichkeit versetzen zu können. Für das Ego sind das Wunder. Es befürwortet, dass ich mich auf sie konzentriere und mich darin vertiefe die Unwirklichkeit so zu gestalten, dass sie halbwegs erträglich erscheint.
Und völlig unbemerkt kollert währenddessen SEIN Wunder der Vergebung den Berg hinunter, wo Sisyphus bereits wartet und sich wieder an die Arbeit macht.
Das muss nicht sein.

EKIW lehrt, dass Vergebung das Wunder ist.
Die Ausrichtung auf die Wirklichkeit und das Entlassen der Unwirklichkeit, das ist SEIN Wunder. Der Glaube an die Unwirklichkeit ist für den HEILIGEN GEIST der Berg, den ER mit SEINEM Wunder in das Nichts zurückversetzt, aus dem er zu kommen schien.
Wenn ich mit IHM das Wunder wirke, erlebe ich, dass das, was ich glaubte, nicht wirklich ist. Diese Einsicht entlastet mich, befreit die Welt und hebt alles in ihr in den HIMMEL. Ich lasse mich aus der Welt und in den Geist führen und fühle die unwirklichen Gesetze nicht mehr, weil ich sie nur mehr wahrzunehmen scheine. Ich will glücklich sein, glaube IHM und will nicht mehr versuchen, meine Bemühungen und Erfolge in der Welt als SEIN Wunder zu verkaufen.

Vergebung geschieht im Geist.
Wunder geschehen im Geist.
Ich bezeuge sie im Geist.
Ich ernte die Früchte der Vergebung im Geist, wenn ich den GOTTESSOHN wiedererkenne.
Wenn ich glaube, SEINE Wunder in der Welt manifestieren und unwirkliche Berge versetzen zu können, habe ich übersehen, dass Vergebung genau diesen Glauben auflöst.

Will ich uns alle in den HIMMEL lassen, oder will ich uns in der Unwirklichkeit gefangen halten?




Offline Heike

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #185 am: 21. Januar, 2021 00:08:47 »
Danke Karin , dass Du  mir  mit diesem Text wieder die Hürden aufzeigst , die ich vor die Vergebung gestellt  habe … jede gute scheinbare Tat in dieser Welt habe ich verbunden mit dem HEILGEN GEIST … jetzt ist mir wieder bewusst , dass ER immer da ist und ich einfach in dieser Welt zu sein scheine … , ich aber jede scheinbar gute Tat für die Vergebung nutzen kann … , und nicht umgekehrt …  :fahne:

Offline karin

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Re: Tagebuch der STILLE
« Antwort #186 am: 22. Januar, 2021 16:42:51 »

Alles ANDERE

Ich wähle zuerst das REICH GOTTES, dann wird mir FRIEDEN, LIEBE, FREUDE und GLÜCK hinzugegeben.

Wenn Pein, Leid und Schmerz überwältigend sind, werde ich von ihnen übermannt und halte sie für wirklich. Eingeschüchtert lasse ich mich von den Sinnen täuschen, verkrieche mich in der Dunkelheit, ergebe mich der Hölle und vertiefe die Idee der Trennung.
Das LICHT scheint dahin zu sein, dahin die Gewissheit, die Verbindung und das Vertrauen zu IHM. Versagensangst und Schuldbewusstsein quälen mich. Unbemerkt überzeugen und begleiten mich die Folgen des Ego-Denksystems immer.
Ich brauche eine völlig neue Sicht auf alle Dinge. SEINE Sicht.
Der HEILIGE GEIST lehrt mich, dass es kein Ego gibt und ich will IHM glauben.

ICH BIN SEIN SOHN
und kann diesen Wahnsinn nicht erleben.
Zu guter Letzt, wenn ich erkenne, dass auch die Vergebung zur Unwirklichkeit gehört, endet mein Versagen und Schuld hat keine Angriffsfläche mehr.
Erst dann ist das, was nie geschehen konnte, vorbei.

Und STILLE IST.
Und FRIEDEN IST.
Und LIEBE IST.
Und FREUDE IST.
Und GLÜCK IST.

GOTT IST.