Autor Thema: Vertrauen  (Gelesen 13588 mal)

Offline Johannes

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Re: Vertrauen
« Antwort #15 am: 09. März, 2015 22:39:55 »
Leider bin ich nicht immer im Frieden.

Das ist die Art und Weise, wie Illusionen bestätigt werden.
Tatsächlich ist das nur deine Fehlwahrnehmung - denn:

Du BIST IMMER in Frieden!

So sieht es der HG. Und du kannst dich jederzeit einfach IHM anschließen.
Das ist alles, was du zu tun brauchst. Alle anderen Versuche, "hier in Frieden zu sein" werden scheitern.

Dies ist die Bedeutung von Vertrauen, von dem im Handbuch für Lehrer gesprochen wird. Dieses Vertrauen wird entwickelt.
Allerdings ist es dazu nötig, dass dein bisher ungebrochenes Vertrauen in deine Wahrnehmung zumindest in Frage gestellt wird.
 
Darauf kannst du also vertrauen lernen:
Völlig unabhängig davon, was du gerade wahrnimmst, ist der FRIEDEN IMMER DA.
ER braucht nur deine Anerkennung - das ist die Einladung an IHN - damit du IHN auch bemerken kannst. 

 herz Johannes

Offline Michael

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Re: Vertrauen
« Antwort #16 am: 10. März, 2015 11:33:36 »
Du BIST IMMER in Frieden!

Danke!

Zitat von: Unbekannt
Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist.
   

Michael
Happiness is peace in motion, Peace is happiness at rest.

Offline Michael

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Re: Vertrauen
« Antwort #17 am: 10. März, 2015 17:45:45 »
Es gibt einfach Tage oder auch längere Phasen mehrerer Tagen, an denen es mir an der Fähigkeit fehlt, zu beobachten.

Ich habe seltene Momente in denen ich glaube das ich den Beobachter beobachte. Diese friedvollen Momente sind so was von klar das da was dran sein muß. Gestern war so ein Moment. Kurz Zeit später begegnete ich einer alten Bekannten, die mir gleich ein halbes Dutzend Komplimente machte. Es verging keine Stunde danach und ich war wieder voll im Kopf, suchte meine Erlösung wo sie nicht zu finden ist. Wie ein Alkoholiker im Weinkeller. Es ist einfach unglaublich. Der Kurs spricht ja von Kindern. Beim mir ist es noch nicht soweit, ich muss erst mal laufen lernen.

Michael
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Lukas

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Re: Vertrauen
« Antwort #18 am: 10. März, 2015 19:59:44 »
Ich habe seltene Momente in denen ich glaube das ich den Beobachter beobachte. Diese friedvollen Momente sind so was von klar das da was dran sein muß. Gestern war so ein Moment. Kurz Zeit später begegnete ich einer alten Bekannten, die mir gleich ein halbes Dutzend Komplimente machte. Es verging keine Stunde danach und ich war wieder voll im Kopf, suchte meine Erlösung wo sie nicht zu finden ist. Wie ein Alkoholiker im Weinkeller.
Das kommt von den vielen Komplimenten, die machen betrunken  :biggrin:

Zitat
Ich habe seltene Momente in denen ich glaube das ich den Beobachter beobachte. Diese friedvollen Momente sind so was von klar das da was dran sein muß.

Besser nicht versuchen, das einzuordnen oder zu verstehen - Klarheit ist immer ein gutes Zeichen und sie kommt, wenn sich Friede einstellt. Klarheit ohne Friede kann es nicht geben.
Zitat

 Es ist einfach unglaublich. Der Kurs spricht ja von Kindern. Beim mir ist es noch nicht soweit, ich muss erst mal laufen lernen.

Fortschritte können sich ganz unverhofft und plötzlich einstellen ohne dass man weiß, wie sie zustande kommen. Ein Rückfall in die alten Zustände ist ebenso geläufig. Aber selbst, wenn du glaubst, gar keine Fortschritte zu machen, hast du sie möglicherweise dennoch gemacht - du musst davon nichts bemerken. Das kommt daher, dass du nicht weißt, wohin diese Entwicklung geht. Alles, was du dir darüber vorstellst, ist falsch, weil du die Vorstellungen immer aus der Vergangenheit bildest. Es ist aber alles ganz anders, überaus simpel. Viel zu einfach, als dass es dafür Worte geben könnte.

Als ich vor vielen Jahren mein großes Erlebnis hatte, war ich zunächst schockiert von der absoluten Einfachheit dessen, was da plötzlich über mich kam. Ich konnte nur empfinden: Oh my god, natürlich, so ist es! und da war überhaupt kein Platz mehr für irgendetwas anderes. Dadurch verstehe ich heute, dass ein Geist tatsächlich sanft an die Wahrheit herangeführt werden muss, wenn er sie ertragen will.  Und trotzdem bin ich heute so weit weg davon... scheinbar. Es ist zu vergleichen mit einem entfallenen Gedanken, von dem man weiß, dass er alle Fragen beantwortet. Aber er will einem eben nicht einfallen. Damals fiel er mir ein, aber ich weiß nicht, warum. Und natürlich ist es kein Gedanke, das ist nur ein Vergleich.

Es wird alles so geschehen, wie es optimal für dich ist. Evtl. Ungeduld wäre nur ein Hindernis.

 herz Lukas

Danke von:


Offline goodrun

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Re: Vertrauen
« Antwort #19 am: 22. September, 2016 15:16:08 »
Hallo,
ich habe gestern geschrieben dass mein Vertrauen wächst.
Und dann fragte ich mich: Vertrauen in wen oder was?
Vor meinem Kurs-lernen hatte ich immer schon das Vertrauen in etwas Grosses - ich nannte es damals Gott.
Dieses Vertrauen hat mich aus vielen Krisen gerettet, ich wusste immer, dass da etwas ist, das mir hilft und mir beisteht.
Jetzt mit dem Kurs ( habe nach ein paar Monaten Abstinenz ), wieder zurückgefunden, ist Gottvertrauen für mich nicht mehr der "richtige" Ausdruck. Gott weiß nichts von mir und meinen "Nöten". Also setze ich mein Vertrauen in meinen rechtsgesinnten Geist, vertraue darauf, dass ich durch das Kurs-lernen,  das Üben, meine Gedanken gezielt lenke.
Hier kommt jetzt der HG ☺ins Spiel, ich soll meine Gedanken ihm übergeben. Und da ist der Punkt der mir Probleme bereitet: der HG ist die Simme in mir, kann ich das nicht gleichsetzen mit dem rechtsgesinnten Geist?
Hier schreit das Ego?: du kannst doch nicht erwarten, dass ein Anderer die Arbeit für dich erledigt, das ist dein Job!
"Deine kleine Bereitwilligkeit reicht aus"? - aber ich muss doch auch was tun!!

Im Handbuch für Lehrer steht: "die Lehrer Gottes haben Vertrauen in die Welt....", ja an diese Welt kann ich glauben, an ein großes Ganzes, welches nicht von uns regiert wird! Das nicht mehr Planen, Bestimmen, Wissen....gelingt mir schon ganz gut. Auch mein Sorgen um Andere hab ich losgelassen - alles geschieht zu deinem Besten und ist zum Lernen da.
Macht das Dasein gleich viel einfacher  hep
Aber woher kommen die Lektionen? Mein Drehbuch, das ich selber für mich zu meinem Besten geschrieben habe?
 hhü Frage selber beantwortet!

Dieser innere Frieden, ich suche ihn immer noch. Im Aussen ist er nicht, denn mein Leben im Aussen ist scheinbar wie im Paradies, ich habe keine Sorgen, lebe das halbe Jahr im Süden, Sonne, Meer... .im Winter in meiner Heimat in einem neugebautem Haus, meine Familie in der Nähe, fühle mich geliebt....... trotzdem oder gerade deswegen? ist da immer noch ein Getriebensein, auch der glückliche Traum ist ein Traum......

Die Stille kann ich genießen,  hab viel Zeit zu lesen, dafür bin ich dankbar.

Es klingt paradox, als ich noch in der weltlichen Tretmühle war, erschien mir das Leben lebenswerter. Das Ego verlangt halt immer noch nach Bestätigung und Anerkennung  wolko

Und so bleibt nichts als weiterlernen, dranbleiben, zu vertrauen das Wahre zu erkennen und das Unwahre zu vergeben. blaubuch

Danke Karin und Johannes für Euch und das Forum
 :sonne:  liebherz


Offline karin

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Re: Vertrauen
« Antwort #20 am: 23. September, 2016 17:04:25 »
Hallo,
ich habe gestern geschrieben dass mein Vertrauen wächst.
Und dann fragte ich mich: Vertrauen in wen oder was? ..............

............. Im Handbuch für Lehrer steht: "die Lehrer Gottes haben Vertrauen in die Welt....", ja an diese Welt kann ich glauben, an ein großes Ganzes, welches nicht von uns regiert wird! Das nicht mehr Planen, Bestimmen, Wissen....gelingt mir schon ganz gut. Auch mein Sorgen um Andere hab ich losgelassen - alles geschieht zu deinem Besten .......
Es gibt eine Lernphase, in der wir vergeben, während wir noch an die Unwirklichkeit glauben. Das ist einerseits bereits erleichternd, weil wir nun generell wissen in welche Richtung wir uns für unsere Erlösung bewegen können, andererseits aber noch quälend, weil wir uns noch als getrennt wahrnehmen. Wir glauben noch an einen Gott und an eine Welt außerhalb von uns selbst.

Erst wenn wir alles hier zusammenpacken - jedes Staubkorn und jeden Menschen - und gemeinsam mit uns selbst zurück in den HIMMEL bringen, dann verlassen wir dieses Schlachtfeld und erleben, dass wir EINS mit GOTT SIND.
Erst machen wir das hin und wieder, dann mehrmals täglich, bis wir FÜHLEN und nicht mehr vergessen, dass es die Unwirklichkeit nie gegeben hat. Wir leben in der wirklichen Welt und vertrauen, dass sich die Unwirklichkeit dafür eignet,die WAHRHEIT in ihr zu SEHEN.

Hier kommt jetzt der HG ☺ins Spiel, ich soll meine Gedanken ihm übergeben. Und da ist der Punkt der mir Probleme bereitet: der HG ist die Simme in mir, kann ich das nicht gleichsetzen mit dem rechtsgesinnten Geist?
Hier schreit das Ego?: du kannst doch nicht erwarten, dass ein Anderer die Arbeit für dich erledigt, das ist dein Job!
"Deine kleine Bereitwilligkeit reicht aus"? - aber ich muss doch auch was tun!!
Der rechtgesinnte Geist verbindet sich mit dem HG und erlebt mit IHM, WAS es in WAHRHEIT zu SEHEN gibt.
Er will die sinnlose Verbindung mit dem Ego nicht mehr und wendet sich an IHN.
Er erkennt Falschgesinntheit und Rechtgesinntheit.

Gott weiß nichts von mir und meinen "Nöten". Also setze ich mein Vertrauen in meinen rechtsgesinnten Geist, vertraue darauf, dass ich durch das Kurs-lernen,  das Üben, meine Gedanken gezielt lenke.
ER hat auf die nicht stattgefundene Trennung  - nur scheinbar - mit dem Einsetzen der SÜHNE als Wiedergutmachung und unserem Bedürfnis nach IHR geantwortet.

Das rechtgesinnte Denken führt uns durch den Prozess der SÜHNE.
Es dient zur Vergebungsansteuerung, ordnet und beruhigt uns, damit wir uns erinnern können, dass wir nicht getrennt von IHM leben und damit wir aufgeben, uns gegen die WAHRHEIT aufzulehnen.

Dieser innere Frieden, ich suche ihn immer noch. Im Aussen ist er nicht, denn mein Leben im Aussen ist scheinbar wie im Paradies ....... trotzdem oder gerade deswegen? ist da immer noch ein Getriebensein, auch der glückliche Traum ist ein Traum......
Der glückliche Traum ist ein Geisteszustand und hat nichts mit unseren Lebensumständen zu tun.
Wenn wir vergeben und uns bewusst ist, dass wir in der wirklichen Welt leben, dann träumen wir glücklich. Wir wissen WER WIR SIND und WO WIR in WIRKLICHKEIT LEBEN.

.......... Das Ego verlangt halt immer noch nach Bestätigung und Anerkennung
Das Ego hat immer genau die Macht, die wir ihm verleihen.



 herz

Offline Angelika

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Re: Vertrauen
« Antwort #21 am: 23. September, 2016 18:08:21 »
Liebe Karin,

deine Worte finden sofort eine Resonanz in mir, sie befreien mich von allen belastenden und quälenden Gedanken und ich fühle mich Eins und in Frieden. Ich lese sehr gerne von dir und die Freude ist groß.
Vielen Dank, dass du uns so viel schenkst  herz 
Angelika herz             Mein Selbst, so nah bei mir und nah bei Gott, weit jenseits dieser Welt.

Offline cloè

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Re: Vertrauen
« Antwort #22 am: 23. September, 2016 18:26:32 »
   herz Liebe Karin auch von mir ganz lieben Dank für denn schönen Beitrag
          vor allem der Satz Die Sinnlose Verbindung mit dem Ego Spricht mich sehr an
                                                                                                   Liebe Grüsse Cloè herz
Du bist Gottes Werk, und sein Werk ist ganz und gar liebenswert und ganz und gar liebevoll

Offline goodrun

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Re: Vertrauen
« Antwort #23 am: 24. September, 2016 22:19:38 »
Danke Karin für deine Antworten!

Folgendes ist mir nicht verständlich:

Zitat
Der glückliche Traum ist ein Geisteszustand und hat nichts mit unseren Lebensumständen zu tun.
Wenn wir vergeben und uns bewusst ist, dass wir in der wirklichen Welt leben, dann träumen wir glücklich. Wir wissen WER WIR SIND und WO WIR in WIRKLICHKEIT LEBEN.

Der glückliche Traum ist ein Geisteszustand - verstehe ich, denn nur mein Geist ist wirklich.
Meine Lebensumständen sind nicht wirklich....aber spiegeln diese nicht meinen Geist? Das Paradies auf Erden hat in diesem Sinne nichts mit den äußeren materiellen Dingen zu tun, sondern mit meiner Sicht auf Personen, Dinge, Situationen, nur so kann ich in Frieden sein. Diesen Frieden kenne ich und erlebe ich immer mehr.
Dieser Friede erfüllt mich aber nicht, er erscheint mir oft als Gleichgültigkeit der Welt gegenüber, ist ja im Kurssinn eher positiv, da die Welt ein Traum ist, wieso hab ich also so grosse Probleme damit?? Es scheint fast als fehlen mir meine persönlichen Dramen, meine Tiefs um die Hochs genießen zu können? Verrückt!  :frage: :hinher:

"...dass wir in der wirklichen Welt leben, dann träumen wir glücklich." Diesen Satz verstehe ich leider gar nicht. reg aus
ich dachte es ist umgekehrt: wenn ich weiß,  dass das nicht die wirkliche Welt ist, kann ich durch Ändern meiner Gedanken, meiner Wahrnehmung, durch Vergeben.... ja was, jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter, mehr kann ich ja nicht tun, den Rest erledigt ER  sumsi

Mir ist der Sinn des Lebens abgekommen, diese Leere will ich jetzt durch den Kurs füllen, oder ist sie erst durch den Kurs gekommen? Geht es auch anderen Kursschülern so?

Danke, dass ich mich hier mitteilen darf herz
Würde wahrscheinlich besser in Was von der Seele schreiben passen?

 liebherz gudrun


Offline Johannes

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Re: Vertrauen
« Antwort #24 am: 25. September, 2016 06:40:32 »
Der glückliche Traum ist ein Geisteszustand - verstehe ich, denn nur mein Geist ist wirklich.
Meine Lebensumständen sind nicht wirklich....aber spiegeln diese nicht meinen Geist?
Deine "persönlichen" Lebensumstände spiegeln nur, dass du an Trennung glaubst, denn sonst würdest du keinen Unterschied zwischen "deinen" und "anderen" Lebensumständen sehen.
Tatsächlich ist dein Geist aber nicht auf deinen Körper, deine Persönlichkeit etc. beschränkt, sondern umfasst buchstäblich deine ganze Welt. Und wenn es in deiner Welt "glückliche" und "unglückliche" Lebensumstände zu geben scheint, dann sind beide in deinem Geist.


Zitat von: goodrun
Dieser Friede erfüllt mich aber nicht, er erscheint mir oft als Gleichgültigkeit der Welt gegenüber, ist ja im Kurssinn eher positiv, da die Welt ein Traum ist, wieso hab ich also so grosse Probleme damit?? Es scheint fast als fehlen mir meine persönlichen Dramen, meine Tiefs um die Hochs genießen zu können? Verrückt!
Du sagst es: Verrückt. Denn wie könntest du glücklich und in Frieden sein, wenn es in deiner Welt auch Unglück und Not, Krankheit und Tod gibt? Wie könntest du glücklich und in Frieden sein, wenn es in deiner Welt welche gibt, die leiden und Schmerz erleben?
Deswegen lehrt dich der Kurs, dass die Welt, die du wahrnimmst, nicht wirklich ist - zu deinem Glück! - und die wirkliche Welt erst auftauchen kann, wenn du diese Tatsache anerkennst. Und die Vergebung ist diese Anerkenntnis.


Zitat von: goodrun
"...dass wir in der wirklichen Welt leben, dann träumen wir glücklich." Diesen Satz verstehe ich leider gar nicht.
Die wirkliche Welt ist das Ergebnis der Vergebung. Ebenso wie die Vergebung ist auch sie nur ein Traum - also nicht wirklich. Jedoch ist sie der einzige Traum, der dich nicht in weitere Träume führt, da er der WIRKLICHKEIT nicht widerspricht. Und deshalb ist er glücklich, denn die WIRKLICHKEIT IST GLÜCK - Glück ohne Gegenteil.

Zitat
Mir ist der Sinn des Lebens abgekommen, diese Leere will ich jetzt durch den Kurs füllen, oder ist sie erst durch den Kurs gekommen? Geht es auch anderen Kursschülern so?
Der Kurs lehrt dich, dass du hier immer nur Illusionen nachrennst. Er lehrt dich, dass du hier nicht zuhause bist - und so lernst du, dass dein ganzes bisheriges Bestreben, es dir hier möglichst gemütlich oder zumindest erträglich zu machen, dich nur daran gehindert hat, dich wieder auf den Weg NACHHAUSE zu machen.
Diese neuen Einsichten führen dazu, dass du deinen bisherigen Lebenssinn, deine bisherigen Ziele, Träume und Hoffnungen zumindest einmal hinterfragen - aber letztlich tatsächlich aufgeben musst. Und dieses Aufgeben kann sehr leicht als Leere empfunden werden, solange du die Alternative zu all deinen Überzeugungen noch nicht annehmen kannst. 
Aber dabei bleibt es nicht. Denn die Alternative, die der Kurs dir anbietet, wird immer wünschenswerter für dich - und daher immer annehmenswerter:
Du erinnerst dich immer mehr an dein wahres Wesen - den Geist, der du in Wahrheit bist, den SOHN GOTTES, dein wahres SELBST.
Und diese Erinnerung erfüllt dich immer mehr. Sie ist der Ersatz für deine Illusionen. Sie ist dein neuer Lebenssinn:
Sie erstattet dir deine WIRKLICHKEIT zurück - den HIMMEL, den du in Wahrheit nie verlassen hast.

 herz Johannes


Offline karin

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Re: Vertrauen
« Antwort #25 am: 26. September, 2016 09:27:30 »
Folgendes ist mir nicht verständlich:

Zitat
Der glückliche Traum ist ein Geisteszustand und hat nichts mit unseren Lebensumständen zu tun.
Wenn wir vergeben und uns bewusst ist, dass wir in der wirklichen Welt leben, dann träumen wir glücklich. Wir wissen WER WIR SIND und WO WIR in WIRKLICHKEIT LEBEN.

Der glückliche Traum ist ein Geisteszustand - verstehe ich, denn nur mein Geist ist wirklich.
Meine Lebensumständen sind nicht wirklich....aber spiegeln diese nicht meinen Geist? Das Paradies auf Erden hat in diesem Sinne nichts mit den äußeren materiellen Dingen zu tun, sondern mit meiner Sicht auf Personen, Dinge, Situationen, nur so kann ich in Frieden sein. Diesen Frieden kenne ich und erlebe ich immer mehr.

Dieser Friede erfüllt mich aber nicht, er erscheint mir oft als Gleichgültigkeit der Welt gegenüber, ist ja im Kurssinn eher positiv, da die Welt ein Traum ist, wieso hab ich also so grosse Probleme damit?? Es scheint fast als fehlen mir meine persönlichen Dramen, meine Tiefs um die Hochs genießen zu können? Verrückt!  :frage: :hinher:

Mir ist der Sinn des Lebens abgekommen, diese Leere will ich jetzt durch den Kurs füllen, oder ist sie erst durch den Kurs gekommen? Geht es auch anderen Kursschülern so?

Es scheint eine Verbindung zwischen unseren Lebensumständen und unserem falschgesinnten Geist zu geben, doch unserem rechtgesinnten Geist ist klar, dass es diese Spiegelung nicht geben kann, weil er mit der Hilfe des HG entdeckt, dass die unwirklichen Lebensumstände von GOTT nicht erschaffen wurden.

Der falschgesinnte Geist glaubt, dass es Personen gibt, die er in einem besseren Licht sehen kann. Der rechtgesinnte Geist entdeckt mit der Hilfe des HG, dass dort, wo er in seiner Falschgesinntheit Personen - also äußere materielle Dinge - wahrgenommen hat - in welcher Sichtweise auch immer - nur LICHT zu SEHEN ist.

Diese SICHTWEISE eröffnet uns den FRIEDEN, und wir entdecken, dass wir nur von IHM allein erfüllt sein können. Wenn uns dieser FFRIEDEN nicht erfüllt, haben wir unsere SICHTWEISE wieder aufgegeben, um wieder in unseren Glauben an die Unwirklichkeit zu investieren.

"Das Paradies auf Erden" ist ein Ziel der Falschgesinntheit, weil es nur ein PARADIES gibt und das ist im HIMMEL. Der Versuch es "auf Erden" einzurichten und FRIEDEN zu FÜHLEN kann nicht gelingen.

Blind vor Angst statten wir unwirkliche Tiefs und Hochs mit Bedeutung aus, können den FRIEDEN nicht FÜHLEN und der Sinn dieses unwirklichen Lebens wird fragwürdig. Für uns KURSübende jedoch verwandelt sich die Unwirklichkeit in ein Trampolin, auf dem wir in den HIMMEL springen. Dann sind wir über dem Schlachtfeld, weil wir die Unwirklichkeit für unsere Erlösung nützen und verlieren so jede Angst vor ihr und vor unserer Vorstellung, die wir von GOTT haben.

Wir erfüllen so unsere einzig sinnvolle Funktion und entdecken unser GLÜCK und den ersehnten FRIEDEN. Das macht Sinn.



 herz

Danke von: